deutsche Einsprache

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3 Antworten

Einsprache ist nicht gleich Synchronisation. Man kann es wörtlich nehmen, es wird in den Film eingesprochen, d.h. man hört noch den Originalton (in deinem Fall dänisch) sowie die eingesprochene Sprache. Das ist gewöhnungsbedürftig, aber durchaus üblich (z.B. bei Live-Einsprachen bei Filmfestivals oder "kleinen" Filmen, bei denen sich eine Synchronisation nicht lohnt).

Ein Beispiel:

Nein: "Einsprache" (das gibt es in Deutschland fast gar nicht mehr) bedeutet, dass der Originalton ganz leise im Hintergrund läuft und dass ein Sprecher über dieses Original in einer anderen Sprache spricht. In Polen wird diese Technik des "Einsprechens" oft verwendet: Es wird z.B. ein amerikanischer Film gezeigt, im Hintergrund hört man ganz schwach den Originalton, aber ein polnischer Sprecher übersetzt in normaler Lautstärke, was gesagt wird.

Eigentlich wurde schon alles gesagt. Noch ein Tipp: Auf den DVD-Hüllen steht dann meist "Voiceover" bei der entsprechenden Audiosprache.

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