Deutsche Bahn, Bußgled, Incasso, Anwalt... Zu Recht?

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7 Antworten

Vielleicht irre ich mich, aber kann es sein, dass du vergessen hast zu erwähnen, dass du eine Dauerkarte/Monatsticket oder ähnliches hast?

Denn wenn du das daheim liegen-gelassen hättest würde das die 7Euro erklären, und auch nur soviel kosten. Falls dem so ist, hättest du allerdings nicht auf das Schreiben warten dürfen, sondern innerhalb von einer Woche das entsprechende Ticket vorzeigen müssen. (Der Kontrolleur hätte dich darauf hinweisen müssen / keine Ahnung wie alt du bist und ob es dann anders wäre...)

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Falls es so ist wie ich denke, dann versuche einmal mit den entsprechende Leuten persönlich zu reden. Keine Ahnung ob sie das mitmachen müssen, oder sonstiges... aber nur durch Versuch wird man Klug.

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p.s. lass dich ansonsten beraten.

Hallo,

aus deiner Frage geht nicht hervor, ob du in Besitz einer gültigen Fahrkarte (Monatskarte oder so) gewesen bist. Dann solltest du die Karte nachweisen und lediglich eine geringere Gebühr wegen des Nichtmitführens bezahlen.

Ist es aber nicht so, du warst tatsächlich ohne Fahrkarte unterwegs, so verlangt die Bahn immer ein erhöhtes Beförderungsentgelt.

Meines Erachtens nach besteht die Forderung der Bahn in diesem Falle zu Recht. Ob du es durch einen Anwalt weiter in die Länge ziehst und die Kosten erhöhst, ist deine Entscheidung; die Forderung wird letztlich - u.U. mit gerichtlicher Hilfe - beigetrieben.

Die Kosten von 50,51 € sind durchaus ok, ein Inkasso ist das noch nicht; das würde wesentlich teurer sein (so um die 30 € mehr).

So ungerne ich dir den Rat gebe, aber die beste Lösung ist für dich, anstandslos zu zahlen und nächstes Mal mit Fahrkarte fahren. Alles andere ist sinnlos und wird teurer.

mfG Dabbel

Ein vorgeschriebenes Mahnverfahren wie das früher ublich war ist heute nicht mehr zwingend erforderlich. Ich würde die Überweisung machen da sich die Kosten sonst nur noch erhöhen und m.E. nach die Forderung gerechtfertigt ist wenn du beim schwarzfahren erwischt wurdest

Lass dich von einem Anwalt beraten. Allerdings sind die in der Beweispflicht, dass du das erste Schreiben erhalten hast. Können sie das nicht nachweisen, wird wohl nicht mehr viel passieren können.

Ja, geh zum Anwalt. Der freut sich und es kostet natürlich insgesamt wesentlich mehr als die 51 Euronen. Aber Du hast Deinen Spaß gehabt.

PS: Wenn Du bis zum 27. Zeit gehabt hättest und Dein Schreiben am 19. dort war, kann das Ding noch nicht bei Inkasso liegen.

Ich habe heute beim Incasso-Büro angerufen. Angeblich wäre mein Schreiben erst im August (anstatt Juni) bei denen eingegangen.

Hab vergessen zu erwähnen, dass ich ein Monatsticket hatte. ALso ich war im Besitz eines Monatstickets und der Kontrolleur hat mir NICHTS mitgegeben, weil er mich ja auch nicht in dieses Gerät eingetragen hat.

Na ja, aus Fehlern lernt man, ich werde nicht mehr mit der Bahn fahren, dann fahr ich jetzt die Strecke eben mit dem Auto. Die haben ungeschultes Personal bzw. schlecht gewartete Technik und ich soll dafür aufkommen?! Die Bahn ist echt mal service-orientiert!

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@SVBayer

Hm, hier beißt sich aber etwas:

"Am 18.06. kam ein schreiben von der Bahn: MAHNUNG ich soll bis zum 27.06. begründete Einwände schriftlich mitteilen oder das Geld (47,- Euro) überweisen, sonst Incasso.

Am 19.06. ging mein Schreiben bei denen ein (noch innerhalb der zuvor gestellten Frist). Da lag der Vorgang allerdings schon beim Incasso."

Wenn Du das irgendwie beweisen kannst, dann hast Du eine Chance, das Inkasso nicht zu bezahlen.

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Lieber Fragesteller,

hier hilft wirklich nur noch der Besuch bei einem Rechtsanwalt.

Das FAHREN ohne gültige Fahrkarte ist in den nachstehend aufgeführten Bereichen relevant: 1) Zivilrechts und 2) Strafrechts

Viel Glück

Hast Du denn eine Monatskarte?

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