Deutsch-Wachtel Hund aggressiv gegenüber anderen Hunden

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Ich glaube nicht, dass die Agressivität deines Hundes mit der Zwingerhaltung zu tun hat. Andere Leute halten ihre Hunde schließlich auch in Zwingern. Ich denke eher, dass deinem Hund nicht ganz klar ist, wer der Leithund ist. Wahrscheinlich möchte er sein Revier verteidigen. Dafür spricht. das er nur bei Rüden so reagiert. Um den Hund zu zeigen wer der Leitwolf ist, sollte aber keine Gewalt angewendet werden. Man kann ihm zum Beispiel das Essen in den Zwinger stellen und immer wenn er etwas essn möchte schubst man ihn sacht beiseite und knurrt etwas. Dadurch lernt er, dass du derjenige bist, der bestimmt wann es etwas zu essen gibt. Wenn er Essen darf, steh auf und verlasse den Zwinger ohne etwa zu sagen. Auch sollte man auf das Begrüßen des Hundes verzichten. Auch sollte man sich von dem Hund nicht verabschieden. Damit sind auch kleinere Trennungen gemeint, wie zum Beispiel, wenn du den Müll rausbringst. Dir ist klar wie lange das dauert. Aber dein Hund nicht. Er weiß nicht ob es sich um 2 Minuten 2 Stunden oder für immer handelt. Einfach ignorieren wenn du wieder kommst. Das zeigt dem Hund, dass du gehen und kommen darfst wann du willst und er dich in keinster Weise beeinflussen kann. Genauso mit dem Spielen. Du bestimmst wann schluss ist. Wenn du einmal bestimmst, das Schluss ist, solltest du dich nicht mehr von deinem Hund dazu bewegen lassen weiterzuspielen. Lasse dich auch nie von deinem Hund anspringen. Das mag zwar süß sein, aber Hundeprofessoren sagen, dass tun sie nur, um dich auf einen niedrigeren Rang zu verweisen. Dieses Verfahren nennt man "Amichien Bonding" Mehr Infos zum Thema Leitwolf gibt es in vielen Büchern wie zum Beispiel "Jan Fennell - mit hunden sprechen" und gewiss auch im Internet.

LG Eddel

zunächst einmal danke für die zahlreichen antworten. Der Hund ist ein Jagdhund und WIRD JAGDLICH REGELMÄ?IG GEFÜHRT. Er wurde auch sozialisiert. Ein Jagdfreund von mir hat sich einen aus dem gleichen Wurf geholt und sie haben regelmäßig zusammen gejagt und gespielt, nur heute sind auch diese "Feinde", was sie beim Jagen allerdings "vergessen". Was noch erwähnenswert ist, ist das ich mir letztes Jahr einen zweiten gekauft habe, als Welpe, wo bis jetzt noch keine Probleme aufgetreten sind. Am Anfang hat der Große den kleinen noch kurz angeknurrt, das hat sich aber gelegt.

Der Deutsche Wachtelhund wurde seit Beginn des 19. Jahrhunderts von Jägern unter anderem auf Raubzeugschärfe selektiert, im übrigen ist er auch ein hervorragender Würger, wie das so schön in der Jägersprache heisst. Diese Hunde sollten ausschliesslich jagdlich geführt werden.Soviel erst einmal zu den Eigenheiten dieser Rasse. Nun hälst Du diesen Hund im Zwinger und lässt ihn auf dem Hof und den Wiesen laufen.Wurde der Hund sozialisiert, wird er jagdlich geführt? Zumindestens in punkto Sozialisierung kann mit einem nein geantwortet werden. Du hast Dir einen Spezialisten ins Haus geholt und verdonnerst ihn zu Hilfsarbeiten. Wie bitte soll der Hund seine jagdlichen Befähigungen auslasten wenn ihm die Gelegenheit hierzu verwehrt wird? Er sucht sich Ersatzaufgaben, bei Deinem Hund wird die Veranlagung in Aggressivität anderen Hunden gegenüber ausgelebt, bei Hochleistunghütehunden im Hüten der Kinder. Du musst den Hund geistig auslasten und da Du ihn nun nicht wildern lassen kannst solltest Du Dir mal Gedanken über solche Dinge wie Fährtenarbeit machen. Letztendlich ist dieses Problem in der Unterforderung des Hundes zu sehen. Nicht zuletzt um solch unerwünschte Verhaltensmuster auszuschliessen sollten solche Rassen nur von Jägern geführt werden.

Rüde mag keine Rüden, was tun?

Hallo,

mein Malteserrüde knurrt jeden Rüden an.

Wie kann ich ihm das abgewöhnen?

Ich war damals in der Welpenspielstunde, anschließend im Erziehungskurs, im Beschäftigungskurs, Mantrailingkurs u.s.w., er konnte gar nicht genug davon kriegen, an mangelnder Sozialisierung kann es ja eigentlich nicht liegen. Hündinnen mag er ja auch.

Ich bin dann umgezogen konnte also nicht mehr zu meiner Lieblingshundeschule. Bin dann zu einem Hundetrainer gegangen. Hat nichts gebracht, ich fand das dort aber auch alles sehr komisch, als erstes wurde mir zu einem Kastrationschip geraten, bevor dann irgendetwas trainiert wurde, sollte ich erstmal auf die Wirkung warten, die leider nicht eintrat. Das ist so ein Chip, der wie eine Kastration wirkt, aber keine echte Kastration ist.

Ich gehe mal davon aus, daß mein Hund niemals Rüden mögen wird, aber wie kann ich ihm abgewöhnen, daß er an der Leine schon von Weitem andere Rüden blöd anmacht?

Hat evtl. jemand eine Idee die ich mal austesten könnte? Vielleicht mit Wasser bespritzen oder sowas in der Art? Oder mache ich es damit nur noch schlimmer?

Danke

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Ich verstehe meinen Hund nicht mehr.

Liebe Hundekenner,

wir haben einen 3-jährigen Eurasier, Rüde, nicht kastriert.

Wir waren bzw. sind noch immer von Anfang an in der Welpenschule, im Junghundetreff und im "normalen" Hundetreff mit ihm gewesen. Zudem hatten wir bzw. unser Hund anfangs Erziehungsstunden bei unserem Hundetrainer, damit wir lernen wie wir den Hund führen müssen und der Hund die wichtigsten Kommandos (sitz, platz, hier, bleib etc.) lernt.

Vor einigen Monaten fing unser Hund dann an aufsässig zu werden, wenn er kommen sollte pinkelte er erst noch demonstrativ gegen den nächsten Baum und kam erst danach usw. usw.

Andere Rüden muss er immer dominieren, egal ob auf dem Hundeplatz oder auf unseren Spaziergängen.

Er schirmte uns von anderen Hunden ab.

Wurde regelrecht "eifersüchtig", wenn ich meine Aufmerksamkeit auf dem Hundeplatz oder beim Gassigehen einem anderen Hund widmete, das zeigte sich meist indem er auf den anderen Hund losging.

Um dem Ganzen Einhalt zu gebieten habe ich weitere Erziehungsstunden bei unserem Hundetrainer genommen und es ganz gut in den Griff bekommen. Er hört wieder, ist fast schon devot, wenn er von mir geführt wird.

Jedoch gibt es immer wieder Situationen mit anderen Hunden, die wir nicht kommen sehen.

Beispiel:

Gestern haben wir einen uns noch nicht bekannten Eurasier getroffen. Ebenfalls ein Rüde. Beide Hunde ohne Leine.

Natürlich sind wir ins Gespräch gekommen (wie das eben so ist unter Hundebesitzern) und die Hunde haben sich prima vertragen. So hatte es wenigstens für mich den Anschein.

Als wir uns verabschiedet haben leinte das andere Herrchen seinen Hund an und meiner lief ohne Leine neben mir, da unser Auto nur zwei Meter entfernt stand und wir nach Hause fahren wollten. Das andere Herrchen ging in die entgegengesetzte Richtung weiter.

Unser Hund hatte dann nichts besseres zu tun als kehrt zu machen, den beiden nachzulaufen und den anderen Eurasier zu attackieren.

Ich weiß, ich hätte unseren ebenfalls anleinen sollen in dem Moment. Mea culpa.

Allerdings habe ich diese ganze Situation nicht kommen sehen. Woher kam das plötzlich? Wieso musste unseren Hund den anderen nun wieder angreifen, obwohl er vorher friedlich war?

Solche Situationen kommen des öfteren vor (bei Rüden).

Ich hoffe mir kann jemand helfen, ich bin mit meinem Latein am Ende.

Gruß, Antigone

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Labrador Rüde ist aufeinmal agressiv an der Leine

Ich habe einen Labrador Rüden,er wird im November 2 Jahrealt.Er ist chemisch kastriert ,wegen Prostatavergrößerung.Er war immer ein super Hund.Bis jetzt.Letzen Samstag war ich mit ihm in der Hundespielgruppe,er wurde von mehrern Rüden aufgeritten.Er hat sich auch gewehrt,aber ohne Erfolg,sie haben ihn einfach nicht in Ruhe gelassen.Aber,einen Tag danach wurde er an der Leine zu einem völlig fremden total aggressiv,er wollte ihn packen und weiteres möchte ich mir nicht ausdenken.Seit dem war ich nicht mehr mit ihm im Freispiel,aber an der Leine und im Garten, hinterm Zaun ist er total aggressiv,was kann ich machen?

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jack russel -agressiv?

hallo, habe ein Jack-russel geschwisterhen im okt.2016 gekauft da ich sie nicht trennen wollte, alles war supper - als Sie läufig wurde wurde sie exträm agresiv gegenüber ihrem bruder - habe noch 3 andere rüden - aber mit denen hat sie sich prächtig verstanden , sobald sich die beiden gesehen haben ist es in einem blutbad geendet .....Ihn habe ich kastrieren gelassen Sie konnte ich nicht da sie ja läufig war - meine frage : wird sich die agreivität gegen den bruder legen wenn sie kastriert wird??

mfg

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Mein Hund hat einen anderen im Nacken gepackt und geschüttelt

Ich war gestern mit meinem Hund (Boxer-Mix) im Auslauf, etwas später kam dann eine franz.-Bulldogge mit Frauchen dazu und kurz darauf ein Jagdhund mit seinem Herrchen.. Alle drei sind Rüden und meiner der einzige kastrierte..War auch erstmal kein Problem bis sich der Jagdhund und die Bulldogge in die Haare gekrigt haben.. da ist meiner dazwischen gegangen und hat die Bulldogge im Nacken gepackt und geschüttelt. Ich bin gleich dazwischen und die Bulldogge hatte keine sichtbaren Verletzungen, war aber trotzdem total erschrocken weil der das wirklich noch nie gemacht hat! Das Frauchen hat alles runter gespielt aber ich bin mir fast sicher das, dass kein normales verhalten ist oder? In solchen Situationen, also wenn sich andere Hunde geprügelt haben, hat meiner immer Abstand gehalten und ist diesen Situationen eher aus dem weg gegangen!! Nur war vor ein paar tagen eine ähnliche Situation wo sich zwei Hunde geprügelt haben und meiner auch dazwischen gegangen ist und mit gemacht hat. Jetzt bin ich mir schon ziemlich unsicher was sein Verhalten angeht..

Was bedeutet dieses verhalten und wie kann ich in Zukunft dafür sorgen das sowas nicht mehr passiert?? Ich wäre auf jeden fall für kompetente tipps dankbar=)

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Sobald "Hundefreundin" dabei ist, reagiert mein Hund eifersüchtig gegenüber anderen Hunden

Mein Hund (BorderCollie-HarzerFuchs-Mix, Stadthund (leben viele Hunde in der Nachbarschaft) mit viel Auslauf, vielen Kontakten, jedoch während Arbeitszeit allein, weiß aber auch das er ein kleiner "Schönling ist und alle auf der Straße ihn lieben, sehr schlau) ist etwa zwei Jahre alt, zunächst war er sehr aufgeschlossen gegenüber anderen Hunden, Menschen etc. War sehr neugierig, hat von Anfangan mit großen Hunden gespielt, ist anderen bellenden, krurrenden Hunden aus dem Weg gegangen und kann ihn noch heute gut ohne Leine laufen lassen. Seit geraumer Zeit ist er oft durch Gerüche abgelenkt, will ihn aber nicht kastrieren lassen.

Im Sommer habe ich ihn aufgrund einer beruflichen Situation eine Woche zu Freunden geschafft (wo anderer Hund ist), wo er ein komplett anderes "Leben" führte (über Nacht im Stall, kaum Zuwendung, eher als Wachhund für´s Grundstück). Am letzten Tag ist er vom Nachbarshund (auf derem Grundstück) in den Kopf gebissen worden, sechs Tackernadeln und vier Kilo abgenommen, etwa drei Wochen hatte er vor jedem Hund angst , knurrte andere Rüden und Hündinen an und war sehr anhänglich (merkte die Verlustangst), mittlerweile ist er wieder "umgänglich", knurrt zwar immer noch Rüden an, wenn diese zuerst laut knurren, kann ihn aber sehr schnell anlenken und sogar ohne Leine weiterlaufen.

Mein großes Problem ist jedoch, ich sag mal seine "Hauptfreundin"(Cockerspanierin ), die er offenkundig über alles liebt, sobald da ein Rüde zunahe kommt, knurrt er laut und heut beim Spielen auf dem Feld, hat er sogar nach einem Hund geschnappt, zum Glück nichts passiert, hätte aber. Ich habe ihn sofort weggezogen und unterworfen mit direkter Stimme, kein schreien. Er zeigte erst Angst, knurrte jedoch weiter, bis der andere, denn er sonst auch "mag", langsam weg ging, danach hatte er angeklappte Ohren und wusste ganz genau das er was falsch gemacht hat.

Was kann ich nun tun um dieses Verhalten abzubauen, denn auch der Arzt meint, er ist von Anfangan ein Sensibelchen und Druck macht ihn noch unsicherer?

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