Deutsch-deutsche Beziehung 1945-1961?

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Null und nix: Es mußten erst Politiker wie Willy Brandt und sein engster Mitarbeiter Egon Bahr(im letzten Jahr verstorben) in der Bundesrepublik etwas "zu sagen" haben, um wenigstens die berühmten "Passierscheine" möglich zu machen, damit enge Verwandtschaftsbeziehungen (Eltern zu Kindern) wenigstens manchmal zu gegenseitigen Besuchen führen konnten. Die Regierung Adenauer lehnte JEDEN, auch den geringsten Kontakt mit der Führung der Ostzone kategorisch ab. Erst die großartige Idee des Brandt-Mitarbeiters Egon Bahr "Wandel durch Annäherung" machte es möglich, dass sich der (westdeutsche) Bundeskanzler "offiziell" mit dem damaligen Staatsoberhaupt der DDR Willi Stoph erst in Kassel und später in Erfurt treffen konnte Zum "Dank" für diese Annäherung wurden Brandt und Bahr von konservativen Politikern, Vertriebenenverbänden und der Blödzeitung als "Vaterlandsverräter" bezeichnet.

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