Determinismus, m-theorie, multiversen...?

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3 Antworten

Also Sinn macht die M - Theorie auf jeden Fall, nur kann man sie nicht beweisen, weder die Strings selbst, noch die Theorie (logisch), da sie noch keine einzige Voraussage gemacht hat. Ich persönlich glaube nicht, auch wenn sie viele als den Kandidaten für die "Weltformel" ansehen, dass sie eine Twistor Theorie ist, also eine Theorie, welche die Gesetzmäßigkeiten der Quantenmechanik mit denen der allgemeinen Relativitätstheorie vereinen kann. Für mich verschleiert die Schönheit dieser Theorie, nur den hoffnungsvollen Versuch der (String)Theoretiker endlich eine mathematisch korrekte Auffassung einer solchen Theorie aufzustellen und vor allem eine, in der jedes Problem zehn neue hervorruft und diese dann nur noch durch noch mehr Kunstgriffe à la Dimension was weiß ich behoben werden können.

Aber auch die Schleifenquantengravitation sehe ich eher mit einem kritischen Blick ins Gesicht geschrieben an, mit dem einzigen Unterschied, dass sie nicht ganz so extravagante Thesen aufstellt, auch wenn das nur meine persönliche Meinung ist.

Der Determinismus vertritt im wesentlichen die Ansicht, das alles und jenes vorhersagbar ist und schließt den Zufall aus. In der makroskopischen, der alltäglichen Welt mag das auch stimmen, nur kommt er an seine Grenzen, wenn es um den subatomaren Kosmos geht, in dem es nämlich sehr wohl undefinierbare Zustände und auch den Zufall gibt. Jetzt ist natürlich die Frage, in wie fern sich dieser Interdeterminismus auch auf die makroskopische Welt ausübt. Die Antwort, so banal sie auch lauten mag, ist: Wir wissen es nicht. An dieser Stelle kommt die Physik an ihre Grenzen, da setzt dann schon die Philosophie an.

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Kommentar von Pumpelwutz
08.06.2016, 12:45

Vielen Dank für die ausführliche Info. Seltsamerweise meint der Herr weiter unten, dass Determinismus schon längst widerlegt sei. Bisher hab ich davon noch nichts gehört, sie evtl.?

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Es gibt nicht die Multiversen-Theorie (denn es gibt mehrere solche Theorien und sie sind keinesfalls alle mit gleicher Wahrscheinlichkeit zutreffend)

Über zwei davon (die von Everett einerseits und die von Linde andererseits) spricht https://www.gutefrage.net/frage/wie-wuerden-sich-die-gesetze-der-quantenmechanik-auf-unser-universum-den-urknall-und-paralleluniversen-auswirken-wenn-sie-wirklich-ueberall-existieren-wuerden,>

eine dritte, eher triviale, aber mit Sicherheit richtige, wird diskutiert auf Seite http://greiterweb.de/spw/Multiversum.htm .

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Der Determinismus wurde schon längst widerlegt.

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Kommentar von Pumpelwutz
08.06.2016, 12:58

Von wem und wann, wenn man fragen darf?

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Kommentar von sgn18blk
08.06.2016, 18:33

"Von wem"? Herr Heisenberg. "wann"? Das müsste 1926/27 gewesen sein. Ob die aber endgültig widerlegt wurde, kann ich jetzt nicht beurteilen. Oft habe ich gelesen, die Unschärferelation würde den Determinismus nicht beeinflussen. Darauf kann ich leider nicht antworten, weil ich mich in diesem Fachgebiet selbst noch nicht gut genug auskenne. Es hieß mal, dass niemand den jetzigen Zustand des Universums genau messen kann (Da man den jetzigen Zustand nicht messen kann, wird man auch nicht künftige Ereignisse vorhersagen können). Nur ein Beobachter, der nicht auf das Universum einwirkt, könnte alles determinieren.. Das ist aber reine Spekulation, weil wir ja nicht wissen, ob so ein Wesen existiert.

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Kommentar von Pumpelwutz
13.06.2016, 00:58

Danke für die Antwort! :) das heißt, noch ist für den Determinismus nichts verloren? Es gibt ja noch so ganz witzige Spielereien wie die Bohmsche Mechanik, die anscheinend von der Quantenmechanik kaum unterscheidbar ist (zumindest vom Messen her) und doch vollständig deterministisch ist.

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