Detailfrage Auslandskrankenversicherung - medizinische Notwendigkeit?

5 Antworten

Angesichts der Vielzahl von Urteilen, die nach der Google-Eingabe der kompletten Klausel in der Ergebnisliste auftauchen, solltest Du als Minimum damit rechnen, dass nur der Anteil Deiner Auslandsbehandlung bezahlt wird, den auch hier die gesetzliche Krankenversicherung übernehmen würde.

Da ich selbst das Glück einer Krankenhausbehandlung in den USA hatte, kann ich nur folgende generelle Vorgehensweise empfehlen: wenn Du oder idealerweise eine Begleitperson noch in der Lage sind, die zentrale Notfallrufnummer in Deutschland anzurufen, dann solltet Ihr das machen und Essentials absprechen. Wenn bspw. ein CT oder MRT bei Deinen Beschwerden nicht zu der Standard-Diagnostik in Deutschland gehört, kannst du Dir sonst USD 3,000 ans Bein binden. In "meinem" Krankenhaus wurde der Arztbericht entsprechend aufgehübscht.


Naja, im Grunde ist der Absatz nicht wirklich kritisch.

Es ist so ähnlich wie in Deutschland. Da bekommst du als Kassenpatient im Grunde auch nur eine medizinisch notwendige Versorgung. Alles darüber hinaus ist selber zu bezahlen, bzw. kann von einer privaten zusatzversicherung (teilweise) übernommen werden.

Da musst du eben selber entscheiden, ob dir das medizinisch Notwendige ausreicht, oder ob du eine Klasse mehr willst.

ich wuerde das bei der versicherung direkt nachfragen, nehme aber an, dass es deshalb billiger ist, weil damit junge leute versichert werden, bei denen ein geringeres krankheitsrisiko besteht (auch wenn man das natuerlich nie genau wissen kann).

hanse-merkur ist eine grosse versicherung, ich glaube nicht, dass die jemanden damit uebers ohr hauen wollen. vermutlich bezieht sich der passus auf zahnkosmetische behandlungen etc. 

aber wie gesagt, um sicher zu gehen, wuerde ich einfach anrufen und fragen. ist ja eine legitime nachfrage.

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