Deswegen kann ich Menschen mit Religion nicht ernst nehmen! Was ist Eure Meinung?

51 Antworten

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So lange du Menschen, die eine Vorstellung von einem persönlichen Gottesbild haben, nicht diskriminierst und herablassend behandelst, bleibt dir deine Meinung unbenommen.

Ansonsten hättest du meiner Ansicht nach ein Toleranzproblem.

Ich bin als Buddhist zwar religiös, glaube allerdings nicht an einen personifizierten Schöpfergott. Trotzdem lasse ich gerne jedem Menschen seinen Glauben - auch den, an einen Gott.

Religion ist für mich dann kritikwürdig, wenn sie den Menschen massiv seiner persönlichen Freiheiten beraubt, oder zur Diskriminierung missbraucht wird.

Ich habe ebenfalls nichts gegen Menschen die an Gott glauben. Ich habe mehr etwas gegen den Glauben an sich. 

Es ist völlig verständlich warum Menschen an Gott glauben. Mich stört es nur extrem das es eine Lüge ist. Je älter ich wurde desto klarer wurde mir das und irgendwann konnte ich nicht mehr an Gott glauben. 

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@DonUownDerDoUg

Dann ist das deine Entscheidung, dazu kann man dich jetzt nach belieben beglückwünschen, oder bedauern.

Manche Menschen führen durch ihren Glauben ein glücklicheres und zufriedenes Leben, finden Rat, Hoffnung und Trost in der Religion.

Manche wären vielleicht orientierungslos und würden ein Leben voller moralischer Fehltritte, oder sogar Straftaten begehen, wenn ihr Glaube ihnen nicht Werte vermitteln würde.

Ich denke, Glaube kann für den Menschen etwas sehr wertvolles sein. Manche werden durch ihn zu sozialem Handeln bewogen und dazu, sich für gesellschaftliche Belange einzusetzen.

Natürlich gibt es auch religiöse Fanatiker, die ihre Religion extrem engstirning auslegen und in völlig übersteigerter Weise praktizieren - aber das ist das Problem des jeweiligen Menschen und nicht der Religion.

Ich sehe an Religiosität und Glauben nichts verwerfliches.

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@Enzylexikon

Das würde voraussetzen, dass religiöse Texte keine Grundaussage besitzen, die zu Gewalt und Angst aufruft. Das ist aber grade bei den großen Religionen Islam und Christentum der Fall.

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Vielen Dank für den Stern. :-)

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Bist Du immer noch Buddhist oder nun Jude?

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Deine Gedanken kann ich sehr gut nachvollziehen. Das Konzept eines Schöpfergottes ist auch für mich unlogisch. Und ich kann auch nicht nachvollziehen, dass so viele Menschen ihr komplettes Leben nach einem Buch ausrichten. Aber: auch wenn ich die Ideen dieser Menschen nicht ernstnehmen kann, versuche ich trotzdem, die Menschen ernst zu nehmen.

Ich war schon immer Atheist bzw. Agnostiker (ich schwanke) und habe seit meiner Jugend immer wieder Kontakte mit religiösen Menschen, vor allem Christen. Keiner von ihnen hat mich je diskriminiert, weil ich nicht ihren Glauben hatte. Aber mir war es auch nie wichtig, ihnen zu beweisen, wie unlogisch ihre Sicht der Dinge für mich ist. Ich wollte eher verstehen,
was es für sie und ihr Leben bedeutet.

Ich muss aber auch sagen, dass ich oft an die Grenzen meiner Toleranz stoße, wenn religiöse Anschauungen auf weltliche Themen übertragen werden. Zum Beispiel beim Thema Homosexualität, was mich auch selbst betrifft. Viele religiöse Menschen halten es immernoch für eine Krankheit oder Sünde. Mir konnte noch niemand nachvollziehbar begründen, was am
Ausleben der Homosexualität denn nun konkret die Sünde sein soll bzw. wem ich damit schade. Da kommen dann immer irgendwelche Bibelzitate, aber kein eigenes Denken. Die eigene Urteilsfähigkeit wird durch irgendwas vorgekautes ersetzt. Sowas macht mich rasend. Es wird Zeit, dass jegliches Gedankengut, welches Menschen daran hindert, frei zu denken, frei zu lieben, frei zu leben, endlich in den Müll kommt! Selber denken!

Nichtsdestotrotz habe ich durch die Beschäftigung mit religiösen Inhalten und durch Gespräche mit religiösen Menschen eine Menge dazugelernt. Das hilft mir immer wieder dabei, zu verstehen, wie Menschen ticken oder warum die Welt ist wie sie ist. Ich habe eine Menge Leute kennengelernt, die durch ihren Glauben viel Positives in die Welt bringen. Viele Christen setzen sich zum Beispiel für die Bewahrung der Schöpfung, sprich Natur- oder Artenschutz ein. Oder helfen Armen oder Benachteiligten. Das Gegenteil gibt es zwar auch, also Manipulation und Machtmissbrauch, aber man sollte trotzdem nicht alle über einen Kamm scheren, sondern die Sache differenziert betrachten.

Und wie du schon festgestellt hast, ist der Glauben für viele Menschen eine große Stütze in ihrem Leben. Die will ich ihnen lassen. Wenn sie dadurch mit dem Leben besser zurecht kommen, warum nicht?

Noch etwas: es kommt auch viel dummes, unüberlegtes, kurzsichtiges, destruktives von Atheisten, die nicht über den Tellerrand schauen oder denen so etwas wie Verantwortungsbewusstsein völlig fremd ist. Die völlig egozentrisch leben und denken. Da ist es mir tausendmal lieber, wenn jemand, der an Gott und an die Bibel oder sonstwas glaubt, sich z.B. am Konzept der Nächstenliebe orientiert und dadurch einen friedlichen Umgang mit seinen Mitmenschen anstrebt. Und sei es aufgrund eines Buches. Fakt ist: er will etwas leben, was ich auch
gut finde. Also muss ich ihn nicht auf seinen für mich unlogischen Glauben reduzieren. Denn wir haben etwas wichtiges gemeinsam!

Also mein Tip für dich: sei ein bisschen bescheidener mit deiner Meinung oder deinem Urteil. Man kann als Atheist mit einem gottgläubigen Menschen sehr interessante Dinge bequatschen, wenn man sich drauf einlässt und nicht immer gleich alles auf wahr oder falsch überprüfen muss. Und: wenn es nur ums Recht haben geht, kommt meistens eh nix konstruktives bei raus. Nur verhärtete Fronten. Bringt keinem was.

Du hast deine Wahrheit, die anderen ihre. Und irgendwo dazwischen trifft man sich.

Was mir noch dazu einfällt:

Gerade für Atheisten, aber auch für jeden anderen, kann die Auseinandersetzung mit verschiedensten religiösen Inhalten dazu beitragen, den eigenen Blick zu weiten. Denn Religionen bieten Antworten auf viele kleine und einige sehr große Fragen an. Und daher sind sie auch ein gutes Übungsfeld, um herauszufinden, was einem selbst wichtig ist.

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@Imago8

Solange man religöse Ideologien als kritisch denkender Mensch betrachtet, hinterfragt, und die sinnvollen Teile als Inspiration für eigene Überlegungen nutzt, auf jeden Fall.

Wenn sie einem aber schon im Kindergarten von angeblichen Vertrauenspersonen als absolute Wahrheit eingetrichert werden, nein.

Leider ist meistens Letzteres der Fall.

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@Purphoros

Deswegen bin ich ja für selber denken. Dazu gehört auch, andere selber denken zu lassen, besonders Kinder.

Es ist natürlich ein Unterschied, ob einem als Kind eine vermeintliche Wahrheit in den Kopf gemeißelt und als alternativlos verkauft wird, oder man dabei unterstützt wird, seine eigene Wahrheit zu finden.

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super antwort !!!

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Es gibt da so 'nen Spruch: "Woran erkennt man, ob jemand Veganer ist? Er wird es dir sagen." (Nix gegen Veganer^^)

Das ähnliche Gefühl hab ich inzwischen bei vielen Atheisten (ich bin übrigens selbst keiner und hab persönlich auch was gegen die Kirche). Nur weil ich nicht an Gott glaube, muss ich das doch nicht jedem auf die Nase binden und nur weil jemand anderes in meinem Umfeld gläubig oder religiös ist, muss ich mit ihm keine Diskussion darüber anfangen. Solange man damit keine Ansichten vertritt, die andere Menschen in irgendeiner Weise schaden oder einschränken, kann es mir doch völlig egal sein, was diese Menschen glauben oder nicht glauben. Ganz im Gegenteil: Wenn der Glaube an einen Gott an dem man sich immer wenden kann, einem Trost und Sicherheit spendet, insbesondere in schwierigen Situationen, dann ist das doch was positives. Auch wenn ich selbst nicht dran glaube, kann ich das doch trotzdem anerkennen und mich für die Person freuen. Du hast doch sogar selbst geschrieben, dass du Menschen kennst denen es in schwierigen Situationen Halt gibt, sogar du selbst hast das gebraucht. Hättest du damals gewollt, dass dann jemand auf dich zukommt und deinen Glauben schlecht macht? Nein. Warum soll ich also versuchen, diesem Menschen seine Vorstellung kaputt zu machen? Nenn mir einen einzigen Grund. Ich muss den Glauben andere Menschen nicht teilen, ich muss ihn lediglich respektieren.

aber wir werden für immer im Geiste hängen bleiben wenn wir an Lügen der Vergangenheit glauben.

Ja, es gibt einige Menschen, die aufgrund ihres Glaubens ziemlich zurückgeblieben sind. Aber mal ganz ehrlich: Wie viele sind das denn heutzutage im Vergleich zum Rest? Das "Argument" alle Christen (oder auch jede große andere Religion) glauben all den Quatsch in der Bibel wie Schöpfunsgeschichte, Jungfrauengeburt etc und sind dabei grundsätzlich unfähig ihren logischen Menschenverstand einzuschalten, ist genauso überholt wie die Vorstellungen einiger religiöser Menschen. Natürlich gibt es diese Menschen, aber das ist heutzutage die absolute Minderheit. Nur fallen diese Menschen, da ihre Ansichten nun mal von der Allgemeinheit abweichen, halt deutlich mehr auf.

Außerdem habe ich noch nie ein Argument gehört, das wirklich beweist, dass es Gott gibt. Jedes Argument oder angebliche Beweis ist widerlegbar.

Es heißt Glaube und nicht Wissen. Und den hat man oder eben nicht. Aber man braucht keinen Beweiß dafür.

Also alles in allem: Komm mal etwas von deinem hohen Ross runter und halte dich mit deiner Meinung etwas mehr zurück bzw. formulier sie vorsichtiger. Wenn man Menschen von vorne rein nur mit Ablehnung begegnet erzeugt das nur noch mehr Ablehnung und davon hat am Ende keiner was. Wenn beide Seiten ein gewisses Verständnis füreinander zeigen, können da sehr wohl konstruktive Unterhaltungen entstehen und meistens merkt man, dass man doch deutlich mehr gemeinsam hat, als zunächst angenommen.

Ich bin mir zu 100% sicher, dass Gott eine Erfindung ist und es früher erfunden wurde um die Menschen zu kontrollieren, Geld zu machen und, das aller Wichtigste, um Menschen Trost zu schenken.

Ich bin da anderer Meinung. Nach allem, was ich bislang über Neurowissenschaft gelesen habe, ist die Religion eine *positiv ausgedrückt* alternative Schaltung im Gehirn.

Wenn beispielsweise das Zentrum für Mitgefühl sehr stark aktiv ist, kann einem Menschen der ganze Kosmos als belebt vorkommen.

Religiöse Gefühle lassen sich auch fast auf Knopfdruck erzeugen, wenn man gewisse Bereiche im Temporallappen stimuliert.

Gute Bücher zum Thema schreibt z.B. Sam Harris, ein atheistischer Neurowissenschaftler. Sehr lesenswert zum Thema Atheismus allgemein ist natürlich Richard Dawkins.

Ich bin selbst auch Atheist, deswegen wirst Du mit mir nicht wirklich diskutieren können. Aber:

Das beste Argument (was auch kein perfektes Argument ist) für Glauben ist: Das kann nicht alles aus Zufall so sein, wie es jetzt ist. Von allen möglichen Zuständen, die ein Universum annehmen kann, warum sollte es so sein, dass es zweibeinige, denkende Wesen auf einem bewohnbaren Planeten gibt, die alles mögliche treiben? Scheint es nicht irgendwie wahrscheinlicher zu sein, dass es kein Leben gibt? Wenn Du am (zeitlichen) Anfang des Universums wärst: Würdest Du dann wetten, dass irgendwann zweibeinige Menschen auf einem Planeten herumlaufen und solche Sachen machen, wie wir es tun? Also ich würde wahrscheinlich dagegen wetten. Dass das aber doch so ist, scheint eine relativ krasse Tatsache zu sein. Und weil das aus einer übergeordneten Perspektive relativ unwahrscheinlich scheint, dass die Dinge so sind, wie sie sind, schließen daraus manche: Das muss geplant gewesen sein! Denn das könnte erklären, warum so etwas "unwahrscheinliches" passiert. Das heißt: wenn ich keinen Gott annehme, dann erscheint das vielleicht unwahrscheinlicher, dass die Dinge sind, wie sie sind, als wenn ich einen Gott annehme (kann man sich natürlich auch drüber streiten, aber in etwa so was geht in den Köpfen ab).

Und findest Du diesen Gedankengang wirklich so dumm? Ich finde, dass das zwar kein Beweis für Gott ist und deswegen bin ich ja auch immer noch Atheist, aber ich halte Menschen, die sich auf dieser Grundlage für Gott entscheiden, nicht für völlig blöd, sondern das ist eigentlich relativ nachvollziehbar für mich.

"Das kann nicht alles aus Zufall so sein, wie es jetzt ist."

Doch kann es. Warum sollte es nicht?

"Von allen möglichen Zuständen, die ein Universum annehmen kann, warum sollte es so sein, dass es zweibeinige, denkende Wesen auf einem bewohnbaren Planeten gibt, die alles mögliche treiben?"

Prinzipiell ist es nicht ausgeschlossen, dass es auch andere Wesen im Universum gibt. Dass wir gerade zweibeinig sind ist so, da es sich evolutionär durchgesetzt hat.

Ich finde es schon ziemlich vermessen zu glauben, dass wir die einzigen Lebewesen im Universum sind.

"Wenn Du am (zeitlichen) Anfang des Universums wärst: Würdest Du dann wetten, dass irgendwann zweibeinige Menschen auf einem Planeten herumlaufen und solche Sachen machen, wie wir es tun?"

Wenn mir jmd. gesagt hätte, dass das Universum einen Radius von >45 Mrd. Lichtjahre haben wird: Ja es ist eine Möglichkeit. Eine unter vielen. Bei leicht veränderten Bedingungen würden wir vll. anders aussehen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Universum

Beispiel: Delfine und generell Fische, sowie Vögel. Gerade Delfine werden durchaus als intelligent angesehen. Dennoch haben sie aber keine 2 Beine.

Quelle: http://www.welt.de/wissenschaft/article6534940/Delfin-steht-Mensch-an-Intelligenz-kaum-nach.html

"Denn das könnte erklären, warum so etwas "unwahrscheinliches" passiert."

Ich würde es eher für unwahrscheinlicher halten, dass so etwas NICHT passieren kann.

"Und findest Du diesen Gedankengang wirklich so dumm?"

Darüber schweige ich mal.

Es gibt meinerseits andere Gründe, warum Leute an Gott glauben, welche zumindest ich besser nachvollziehen kann, als dieses Denken.

1
@Etter

"Das kann nicht alles aus Zufall so sein, wie es jetzt ist."

Doch kann es. Warum sollte es nicht?

Dazu möchte ich gerne noch anmerken, dass wir diese besondere Konstellation einfach nur aus dem Grund erleben können, dass es die einzige ist, in der wir leben und

er

leben können.

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@Etter

Welche sind die Gründe für Glauben, die Du besser nachvollziehen kannst?

Was ist für Dich wahrscheinlicher? Kein Leben oder Leben? Verstehe ich das richtig, dass für Dich das keine besonders erstaunliche Tatsache ist, dass es Leben gibt?

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@blechkuebel

@blechkubel:
Redest du mit mir oder Etter?

Ich meinte, ich finde es nicht erstaunlich, dass es Leben gibt, da es schlichtweg die einzige Variante ist, die ich erleben kann - gäbe es kein Leben, würde ich davon ja eh nichts merken!

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@KnorxyThieus

Ach, ich meinte Etter, weil er/sie meinte, dass es nachvollziehbarere Gründe für Glauben gibt, und die würden mich interessieren.

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@blechkuebel

Ich kann z.B. gut nachvollziehen, dass man die Gemeinschaft schätzt und sich deswegen innerhalb einer Religion organisiert. Ebenso kann es tröstend wirken zu denken, dass zumindest Gott einen niemals verlässt, egal wie schlecht die Zeiten sind.

Oder aber halt auch die Angst vor der Verdammnis.

Es sind keine Gründe, die aus vermeintlichen Wissen/Unwissen entstehen, sondern welche die aus Emotionen heraus entstehen. Dadurch ist es für mich deutlich nachvollziehbarer, als zu sagen "Wie solls sonst gehen?".

Wenn man bedenkt, dass das Universum auf einen Radius von >45 Milliarden Lichtjahre (zur Erinnerung -> 1 Lichtjahr = 300.000 KM) geschätzt wird, erscheint mir die Wahrscheinlichkeit, dass es in einem so großen Raum, wie auch immer geartetes, Leben gibt sehr wahrscheinlich.

Um das mal in eine Relation zu bringen: Die Entfernung der Erde zur Sonne beträgt 8,3 Lichtminuten.

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@Etter

Also dass es woanders Leben gibt, erscheint ja nur deswegen wahrscheinlich, weil wir wissen, dass es auf der Erde geklappt hat. Wenn wir das nicht hätten, würde das nicht wahrscheinlich erscheinen. Es stellt sich auch nach wie vor die Frage: Wie kann es sein, dass es Leben gibt?

Das ist für mich nach wie vor eine relativ erstaunliche Tatsache, dass aus unbelebter Materie Leben entsteht, und finde es deswegen nicht so abwegig, dass glauben, da könnte ein Plan hinterstehen. Aber ich persönlich denke auch, dass das möglich ist, dass so etwas ohne Schöpfer passiert (deswegen bin ich auch Atheist).

Ich schreibe das Ganze deswegen, weil mich das stört, wenn Glaube als völlig abwegig und irrational hingestellt wird, weil für mich Glaube vom Inhalt her eine Möglichkeit ist, wie die Dinge sein könnten. Klar, nur weil es möglich ist, heißt es nicht, dass es so ist, und man sollte nicht allein deswegen unbedingt davon ausgehen. ABER: ich kann mich nicht dazu durchringen zu sagen: Gläubige sind doof mit ihrer zurückgeblieben Logik usw. , wie das so oft von Atheisten und auch im Eingangspost gemacht wird, da ich das - wie gesagt - für eine Möglichkeit halte.

Im Übrigen ist es auch irrational zu sagen, man sei sich "zu 100 % sicher", dass es Gott nicht gibt (wie das im Eingangspost ja gesagt wird).

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@blechkuebel

"Also dass es woanders Leben gibt, erscheint ja nur deswegen wahrscheinlich, weil wir wissen, dass es auf der Erde geklappt hat."

Naja es muss auf der Erde leben geben, da sonst keiner auf der Erde die Frage stellen könnte.

Warum es wahrscheinlich ist? Aufgrund der Menge an Materialien, die sich gebildet haben und der verfügbaren Zeit. Am Ende sind wir ja auch nichts weiter als ein Haufen Atome.

"Ich schreibe das Ganze deswegen, weil mich das stört, wenn Glaube als völlig abwegig und irrational hingestellt wird"

Dann schreibste die falsche Person an. Ich halte zwar Glauben in einigen Dingen für abwegig und irrational, aber solange man nicht versucht mich zu bekehren/in mein Leben einzugreifen ist es mir eig. ziemlich egal.

"Gläubige sind doof mit ihrer zurückgeblieben Logik usw."

Nja das Verhalten des Fragenden ist ziemlich daneben. Das habe ich aber glaube ich schon an anderer Stelle angeschnitten.

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Das beste Argument (was auch kein perfektes Argument ist) für Glauben ist

Nur mal so nebenbei: Seit wann braucht man für seinen Glauben Argumente? Es heißt Glaube und nicht Wissen ;)

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@BlackBanan24

... dann nennst du es halt Argument, um den Glauben anderer nachvollziehen zu können ... :)

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