Destruktive Interferenz bei Gravitationswellen

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5 Antworten

Diese Aussage halt ich für fragwürdig.

Gegenbeispiel: Schallwellen sind Schwankungen des Luftdrucks. Druck ist immer positiv. Weniger Druck als ein Vakuum kann es nicht geben.

Trotzdem ist bei Schall eine destruktive Interferenz möglich.

Warum also nicht auch bei Gravitationswellen?

Das liegt daran, dass die Gravitation nur in eine Richtung wirkt; und zwar nur anziehend. Während sich zum Beispiel elektrische Wellen gegenseitig verstärken oder aufheben können, kann sich Gravitation nur selbst verstärken.

(Vorausgesetzt dass es keine Anti-Gravition o.ä. gibt, aber davon gehe ich im Moment nicht aus:))

wolfruprecht 25.03.2015, 11:56

...dass die Gravitation nur in eine Richtung wirkt;...

Da kommt bei mir gleich die nächste Frage: Wenn das so ist, warum spricht man dann von Gravitationswellen?

Ok, soweit ich weiß, wurden Gravitationswellen noch nie "gemessen" bzw. beobachtet und sie bestehen nur im Modell bzw. in der Theorie. Oder habe ich da eine Informationslücke?

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jmaz17 25.03.2015, 12:44
@wolfruprecht

Ich bin kein Experte was dieses Thema betrifft. Ich kann mir aber vorstellen, das der Begriff der Welle villeicht weniger als Welle wie z.B. im Wasser verstanden werden muss, sondern viel eher als quantenmechanische Eigenschaft des virtuellen Gravitons, welches die Kraft überträgt.

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Das würde ja bedeuten, dass es in der Nähe von 2 benachbarten Himmelskörpern Stellen geben müsste, wo die Gravitation schwächer bzw. Null ist, und das ist nach dem Newtonschen Gravitatonsgesetz (das trotz Einstein immer noch gilt) unmöglich.

ThomasJNewton 25.03.2015, 12:03

Bist du sicher, dass man da nicht zwischen

  • Gravitation = Raumzeitkrümmung
  • Gravitationswellen = Verzerrungen der Raumzeit

unterscheiden muss?

Ich habe es zumindest so verstanden, dass die Gravitation selbst (z.B. in einem "stabilen" Orbit Stern/Pulsar) nicht durch virtuelle Gravitonen beschrieben wird. Sondern der allmähliche Verlust an Rotationsenergie.

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stekum 25.03.2015, 13:36
@ThomasJNewton

Darein möchte ich mich gar nicht vertiefen, da es alles nichts an meiner Aussage ändert. So wie ich manchmal keine Lust habe, an einem angeblichen perpetuum mobile den Fehler zu suchen, weil ich ja weiß, dass es unmöglich ist.

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AlternativeQ 25.03.2015, 15:54
@stekum

@ThomasJNewton

Dich kenne ich doch schon aus einem anderen Beitrag. Bitte äußere dich doch nur zu Themen, von denen du auch was verstehst.

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stekum 25.03.2015, 17:30
@AlternativeQ

Beim perpetuum mobile muss man auch nicht viel verstehen, um aussagen zu dürfen, dass es unmöglich ist.

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ThomasJNewton 25.03.2015, 19:29
@AlternativeQ

Dann nenn doch den Beitrag.

Bislang hat mir noch keiner vorgeworfen, nicht zu wissen, was ich weiß.

Wenn du zum Thema besseres beizutragen hast, dann tu es, als dir in Andeutungen zu ergehen.

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indiachinacook 02.04.2015, 18:56
@stekum

Gib mir eine kollabierende Raumzeit und ich baue Dir eines.

Energieerhaltung ist *kein* Naturgesetz.  Sie gilt unter gewissen Bedingungen, unter anderen (für die man dynamische Raumzeiten braucht) aber nicht. Wir leben in einem expandierenden Universum, da kann Energie scheinbar verschwinden, in einem kollabierenden wäre es umgekehrt.  Ich schreibe „scheinbar“, weil die Energie eigentlich nicht verschwindet, sondern eine „Gesamtenergie“ gar nicht definierbar ist.

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Ich vermute dass das was mit dem Fehlen von Antigravitation zutun hat.

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