Destabilisieren die USA-Regierung absichtlich Venezuela wegen wirtschaftlicher Interessen (größten Erdöl-Reserven der Welt)?

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14 Antworten

Lies dieses Buch: "Bekenntnisse eines Economic Hit Man"

https://www.amazon.de/Bekenntnisse-eines-Economic-Hit-Wirtschaftsmafia/dp/3442159180

Darin steht die Antwort auf deine Frage. 

Economic hit men (EHMs) sind hochbezahlte Profis, die Länder rund um den Erdball um Billionen von Dollars betrügen. Sie schleusen Geld von der Weltbank und der U.S. Agency for International Development (USAID), sowie anderer Auslands-„hilfs“-Organisationen in die Kassen großer Konzerne und die Taschen einiger reicher Familien, die die natürlichen Ressourcen der Erde kontrollieren. 

Ihre Werkzeuge schließen gefälschte Bilanzen, gefälschte Wahlen, Provisionen, Erpressung, Sex und Mord ein. Sie spielen ein Spiel, das so alt ist wie der Imperialismus, das jedoch in Zeiten der Globalisierung neue und furchtbare Dimensionen angenommen hat.

-- John Perkins, Bekenntnisse eines Economic Hitman     

Einen größeren Quatsch habe ich selten gelesen.

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November 2013 wurde ein "Strategisches Papier für Venezuela" (Original: Plan Estratégico Venezolano) bekannt und wahrscheinlich von den Falschen Leuten veröffentlicht. Datiert vom 13. Juni 2013.

Es ist die Ausarbeitung von:

Stiftung Fundación Internacionalismo Democrático (von Kolumbien's ex-Präsident Álvaro Uribe Vélez - der bereits als Präsident bewies wie er eigentlich tickt).

Fundación Centro de Pensamiento Primero Colombia (zählt zu den besten Think Tanks Lateinamerika's. Übrigens, von denen hatten die Leute Trump's die Eingebung für den Spruch "America First").

FTI Consulting

Köpfe der venezuelanischen Opposition (Ramón Guillermo Avelado, María Corina Machado, Julio Borges).

J.J. Rendón (gilt als Experte für psychologische Kriegsführung).

Mark Feierstein (von USAID für Lateinamerika).

Es enthält die Maßnahmen, um das Land in die Knie zu zwingen (Allianzen, Aktionen, bewaffnete und unbewaffnete Bündnisse, mediale Diffamierung des Landes im Ausland usw.)

Nun kann darüber gesagt werden, das alles seien linke Fakenews. Wenn ja, dann hätte das Papier prophetische Eigenschaften. Schließlich ist es von Juni 2013; wurde November 2013 veröffentlicht; Ereignisse danach bestätigen den Inhalt.

Fakt ist, dass die genannten Verantwortlichen für das Papier es nicht dementiert haben. Was zu erwarten wäre, angesichts des Inhaltes. Genauso Fakt, dass alle o.G. als Vertreter von US-Interessen gelten. Fakt ist auch, dass o.g. Personen aus Lateinamerika, in Wahrheit, Feudalismus befürworten.

Es ist anzunehmem, aber nicht zu beweisen. Die bisherigen Praktiken in Suedamerika genehme ,fuer die USA, Regierungen zu etablieren, hat der CIA hinreichend praktiziert. Chile, Grenada, der Versuch in Kuba. Da das nicht ohne grosses Aufsehen vor sich ging, werden sie ihre Methoden verfeinert haben. Ausserdem brauchen sie nur zu warten, der absichtlich niedrig gehaltene Oelpreis, dieser wurde ja mit Saudi Arabien arrangiert, ist eine stumpfe Waffe, aber hoch wirksam, wie zu erkennen ist.

Venezuela wird aus diesen Gruenden heraus, denn alles basiert ja hier auf Oel, in die Knie gehen. Ob die Hilfen z.B. Russland daran etwas aendern werden, bleibt zu mindestens fraglich?

Sind eher sekundär für die USA, außer der Umstand wer die Kralle drauf hat.

Maduro ist Sozialistenführer, ein rotes Tuch für die Ami's.
Ebenso Kim'chen/Norkorea oder Assad/Syrien der russische Satrap.

Da hat man eben noch den Kalten Krieg gewonnen, schon kreuzen irgendwo Kommunisten und Sozialisten auf, als hätten die par tout nichts gelernt.


Davon kannst, ja mußt du ausgehen.

das Land hat sich selbst destabilisiert, bzw. die politische Führung hat es gemacht

Venezuela tut es selbst, wie beim PDVSA (staatliche Ölförderungsgesellschaft, die einzige im Land, evtl. vergibt Caracas auch Lizenzaufträge, aber die Förderung ist selbst zu Ölpreis-Bestzeiten nicht gestiegen, der Streit bei der PDVSA war zu Beginn des Jahrtausends und führte glaube ich zu über einem Monat Produktionsausfall später zusammen gerechnet, da er etwas länger ging aber einige wenige Feldr noch etwas produzierten,

Das Öl in Venezuela ist auch sowieso schon sehr schwer, auch bereits das "konventionelle", BP gibt glaube ich seit 2013 Venezuela als Land mit den größten Ölreserven an, das geschah aber von einem Jahr aufs nächste im Jahresbericht wo mal eben irgendwie über 200 Milliarden Barrel Ölsand plötzlich mit zu den Reserven kamen und man so auf über 500 Mrd. insgesamt kam. Athabasca (Kanada) und Venezuela verfügen über jeweils 1/3tel der aktuell bekannten Ölsandvorkommen der Welt.

Alleine 200 Mrd Barrel sind 31.796.000.000.000 Liter und für den Energy Outlook wurden glaube ich über 210 oder sogar in Richtung 250 Mrd. Barrel Reserven addiert (in Kanada das gleiche, Albertas Vorkommen haben sich von wenigen Milliarden auf über 200 Mrd. Barrel alleine in dieser Provinz erhöht dadurch),

Es ist also nicht wie bei irakischen Ölfeldern wo man ankommt, bohrt 25 Meter und hat die größten Ölfelder der Welt vor sich die unter gewaltigem Druck stehen (was gut ist, wird ein Turm- und Auffangmöglichkeiten installiert, muss das Loch geöffnet werden nur und das Öl spritzt unkontrolliert eine ganze Weile erstmal Öl hinaus, aber bei Ölsanden muss man in-situ bzw. im Tagebau arbeiten, mehrere Zehntausend Quadratkilometer Land mit einem Bitumen Anteil von 2 bis 10% gelten nach derzeitigem Standard als "Reserve", durch den Preisverfall werden in Kanada bevorzugt jetzt natürlich die stark bitumenhaltigen Sande gefördert, oft auch mit leichtem Verlust, das führt ja in der OPEC zur Verzweiflung, und die Amis die rüsten richtig auf...

Venezuela ist also da auf dem Papier viel mehr Wert, die schaffen es nicht mal die normalen Ölreserven zu fördern in steigender Zahl, die fördern fast auf Algerien-Niveau obwohl sie mehr als 50-mal so viel Erdöl haben laut BP... und es sinkt weiter, ich mein die sind ja keine Deppen die das Öl einfach im Boden lassen, sie schaffen es einfach nicht die Produktion auszuweiten, wieso... vermutlich weil kein ausländischer Produzent mit dem nötigen Know-How dort hin kommt... denn es gab zahlreiche Fälle von staatlicher Enteignung, da wäre man doch verrückt wenn z.b. Exxon oder Shell jetzt da ein Öl-Netz aufbauen und nächstes Jahr kommt die Staatsführung und sagt "Ist jetzt unseres"....

Mit Sicherheit wissen tun das nur die Amis, aber böse Stimmen würden das wahrscheinlich behaupten.

Es wäre schließlich nicht das erste Mal.

das müssen sie nicht, dafür sorgt die Venezolanische Junta selber.

Es gibt noch einen kleinen aber feinen Unterschied zwischen Reserve und Verkauf und das ist die Förderung. Dort liegt etwas sehr im Argen in Venezuela. 

Das behauptet die sozialistische Führung, die das Land selbst in Grund und Boden gewirtschaftet hat. Die Amis sind schuld. Klar.

Schlechte, bzw. keine Wirtschaftspolitik, unsinnige Sozialprogramme finanziert aus dem verstaatlichten Ölverkauf, Branchensterben,  hohe Militärausgaben, sinkender Ölpreis, Korruption, Hyperinflation.. 

Die Misere ist hausgemacht. Auch ein höherer Ölpreis würde da nix ändern. In den 90ern hat sich Venezuela dumm und dämlich verdient mit Öl und nix oder fast nix daraus gemacht. Alles verschleudert. 

Die Sanktionen begannen, als Venezuela sein Öl verstaatlichte....

Nein.

Das haben die gar nicht nötig.

Das macht das korrupte Regime doch schon selber.

ich glaub das nicht. trump wird sich da nicht einmischen wollen. und wozu ? um venezuela zu erobern ? nein das glaub ich nicht.das wäre viel zu unwägbar, und außerdem beeinflussen die USA sowieso schon den Ölpreis mit ihrem Fracking gas.

Derzeit zerfleddern sich die doch selbst am besten, da brauchen die Anderen nur abwarten und die Reste aufsammeln

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