Despression mit Borderline und ADHS?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo! 

Puh, das ist wirklich eine schwierige Situation. Ich selbst habe auch Borderline und habe durch einige Klinikaufenthalte auch einige andere Borderliner kennen gelernt. 

Bei dem, was du beschreibst ist die Kollegin im Moment einfach zu labil, einer geregelten Arbeit nachzugehen. 

Ich kenne die Person nicht, aber vielleicht ist sie ja offen für ein ehrliches, offenes Gespräch, in dem ihr ihr mitteilt, was ihr denkt, auch das es Kollegen gibt, die teilweise schon Angst vor ihr haben und das ihr den Eindruck habt, das sie Hilfe benötigt. 

Sollte sie noch in der Probezeit sein, kann man sie ohne Angaben von Gründen kündigen, ist sie nicht mehr in der Probezeit wird das schon schwieriger. 

Hat sie schonmal jemanden von den Kollegen angegriffen - verbal oder körperlich? Wenn ja, wäre das auch ein Grund für die Kündigung. Wobei ich deiner Kollegin eher eine Lösung ohne Kündigung wünschen würde, da ich aus eigener Erfahrung weiß, was eine Kündigung in so einem labilen Zustand auslösen kann. Vielleicht kann man ihre nahelegen, sich in eine Klinik zu begeben mit der Aussicht, das sie danach wieder bei euch arbeiten kann. 

Und ansonsten ist Verständnis zeigen immer gut. Ihr solltet ihr aber auch die Grenzen aufzeigen und deutlich sagen, wenn sie mit irgendwas zu weit geht. Und versucht nicht, sie in Watte zu packen. Sollte sie aus irgendwelchen Gründen mal ausrasten oder irgendwen angreifen könnt ihr jederzeit die Polizei rufen. Ich persönlich habe aber bisher nur sehr wenige Borderliner kennengelernt, die nach außen gewalttätig werden, die meisten lassen es wenn dann an sich selbst aus. 

Ich könnte hier jetzt noch stundenlang weiterschreiben, aber das wären dann persönliche Dinge, die nicht jeder hier lesen muss. 

Vielleicht konnte ich schon etwas helfen, du kannst mir sonst gerne auch eine FL Anfrage schicken, dann könnte ich dir auch privat noch etwas mehr schreiben. 

Liebe Grüße und erstmal alles Gute! 

Hallo FunnyMarie, Es gab schon ein MA Gespräch wo sie vieles offenbarte. Sie hat Depressionen, dazu noch boderline und das ADHS Syndrom! Wir "befürchten" eben schlimmeres als bisher, wenn wir irh das so vermitteln, da sie nicht lange da ist um ihre Situation besser einschätzen zu können. Dass sie momentan nicht fähig ist dafür, da sind wir uns alle einig. Es gab in kürzester Zeit viele Vorfälle die uns verunsichern und ängstlich machen. Der Chef ist zu gütig und möchte es mit jedem länger versuchen, obwohl wir sie fristlos kündigen könnten (er ist nicht in unserem Bereich). Wir müssen sie quasi in watte packen, da sie schon mal einen hysterischen Heulkrampf kurz vorm Büro hatte und die kollegen und kunden das mitbekamen :-/... Sie nimmt nur Medis, erzählt wenigen Kollegen, das sie ein freudiges Erlebnis hatte aufm WC (hat sich geritzt)... Und am nächsten Tag, wenn man ihr was erzählt/beigebracht/gezeigt hat leugnet sie das und sagt dass sie diverse Aufgaben noch nie erledigt hätte. Ich bin am verzweifeln diesbezüglich. Meine Chefin ist momentan nicht da und ich muss mich um sie und meine "alteingesessenen" MA kümmern und schauen das alles läuft. Wenn natürlich einige zu mir kommen und äussern dass sie nicht mehr "mit ihr können" oder gar Angst/Unwohlsein verspüren weil sie schon mal nen Ausraster hatte, weiss ich nicht weiter. Vor allem steht der Chef nicht 100 pro hinter uns allen und vertaut darauf, sondern möchte sich das noch ansehen. Ich möchte wirklich keinen über einen Kamm scheren und nicht urteilen, aber für aussenstehende ist es unverständlich und fast unmöglich, momentan auf sie bezogen arbeitstechnisch. Danke :) Magst du mir die FS anbieten bitte? Weiss nicht wie das über die App geht. Lg

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Hallo Sarah, wenn es überhaupt nicht geht sollte man nochmal versuchen mit ihr ein klärendes Gespräch zu führen, wenn garnichts hilft bleibt nur die Kündigung.

Nicht jeder mit einer psychischen Erkrankung oder Borderline (was ja eine ist), ist automatisch ein Schwerverbrecher wie der Ex-Bekannte.
Ihr solltet nur darauf achten schonend mit ihr umzugehen und etwas Rücksicht zu nehmen, was ihr ja auch zu tun scheint.
Was aber noch lange nicht heißt das man dieser Person alles durchgehen lassen sollte.
Vielleicht solltet ihr ihr einen Aufenthalt in einer Klinik nahelegen, da sie ja momentan deiner Beschreibung nach nicht fähig für gesellschaftlichen Umgang zu sein scheint, wenn ihr das für richtig haltet Hilfestellung dabei bieten.
Ihr könnt ihr ja auch Vorschlagen ihr danach nochmal eine Chance zu geben.
Und unbedingt vermeiden Diagnosen zu spekulieren, selbst Menschen mit viel Ahnung über dieses Thema oder Fachärzte brauchen dafür Zeit und können es nicht immer bestimmen.

Hoffe das hilft dir/euch weiter.

Gruß Kuro

Hi Kuro, Zu einer Kündigung hatten wir dem chef erst vorgestern auch geraten, allerdings wollte er nochmal mit ihr reden und sich ein eigenes Bild machen. Ich denke, er kann das nicht so beurteilen wie wir (Arbeitsverhalten, etc) da er nicht permanent in unserer Abteilung zugange ist. Wir nehmen Rücksicht, da hast du recht, geben ihr zusätzlich mehr Pause, belasten sie nicht mit viel Arbeit, Druck und allem. Aber das ist auf Dauer für beide Seiten nicht umsetzbar. Ich schrieb ja, ich möchte ungern Vorurteile oder Selbstdiagnosen erstellen- die Äusserungen in meiner Frage stammen auch von ihr durch Gespräche; sie redet sehr offen darüber, mit jedem :-/. Sie sagt auch selbst wie sie manchmal "ticken" kann in gewissen situationen. In der Situation selbst aber merkt sie ihr verhalten nicht. Es ist belastend für alle in ihrer Umgebung. Und zudem kommen halt diese "Ängste" meiner Kollegen, da sie (wie ich) sich auch nicht wie Ärzte auskennen. Danke.

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@BlaueBlume2018

Nun ja, wie schon jemand sagte wirkt sie eher Aggressionen gegen sich selbst aus und nicht gegen andere.
Natürlich kann trotzdem immer was passieren, wie bei einem normalen Menschen auch, ihr solltet aber nicht in die Erwartung reingehen das sowas wie bei dem Ex-Bekannten passieren könnte.
Das sind meist Menschen die wirklich komplett am Ende sind und auf einem ganz hohen Level mehrerer schweren psychischen Störungen sind.
Borderline beinhaltet fast immer Gewalt gegen sich selbst und nicht gegen andere.
Ich hoffe das hat dir etwas deiner Angst genommen.

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Erstmal solltest du dich hüten irgendwelche Diagnosen in den Raum zu werfen. Du kennst diese Frau nicht ausreichend und über die oben genannten Krankheiten wirst du auch nicht mehr als das allg. Wissen haben. 

Sie scheint ja eher Autoagressiv zu sein, also gegen sich selbst gerichtet. Ich glaube nicht, dass sie andere gefährdet. 

Sollte sie sich oder euch gefährden könnt ihr die Polizei rufen. Dafür sind die da.

Wenn sie erst kurz dabei ist, ist sie in der Probearbeit und kann ja ohne Begründung entlassen werden. 

Diese Frau hat offensichtlich schwer krank und braucht intensive Hilfe, das ist anscheinend bei ihr nicht mit einen Job vereinbar. 

Helfen könnt ihr nicht, dass muss sie selber mit professioneller Hilfe. 

Wie ich geschrieben habe wollte ich betroffene nicht angreifen oder schlecht reden, sorry falls du dich evtl angegriffen gefühlt hast, falls es dich betrifft. Der Chef ist allerdings so "lieb" und gibt einigen viel zu lange Chancen um etwas zu unternehmen.

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