Designen. Wie kann ich das profissionel machen?

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4 Antworten

ich finde das toll, wenn jemand so etwas kann. eine passende schule findest du hier:

http://www.precore.net/unilist.php4

allerdings kann man auch designern, ohne das man eine schule besucht hat. wenn man`s drauf hat......die wenigsten großen designer haben eine schule besucht, erst später, nachdem sie " in " waren.

du musst dir ein eigenes label schaffen, diesen namen schützen lassen. das kostet je nach gruppe ab 150 € aufwärts.

dabei mußt du den ablauf der schutzzeit im auge behalten und verlängern, sonst nimmt ein anderer ein gut eingeführtes label dir weg und nutzt es.

der name darf nicht anderen ähneln, die brummen dir sonst eine mächtige strafe auf, wenn die möglichkeit der verwechslung nur annähernd bestehen könnte.

du musst ein gewerbe anmelden, um die sachen oder schnittmuster verkaufen zu können. man kann im nebengewerbe beginnen. das problem ist, das man für bestimmte gewerbe einen meisterbrief, mindestens aber eine abgeschlossene lehre oder einen gesellenbrief vorweisen muss. es ist also nicht leicht.

aber....aller anfang ist schwer, wenn man etwas wirklich will, dann muss man es nur machen ....einfach machen. und wenn man die nötige hartnäckigkeit besitzt, dann wird das auch was. mut gehört auch dazu.

ich würde mit einer schneiderlehre beginnen, danach design studieren. das dauert alles lange, aber man kann bereits während der lehrzeit designen !!! immer unter der firma, für die man arbeitet.....oder wie gesagt...siehe oben.

ich wünsche dir erfolg.

Kylap 06.02.2012, 01:44

Ergänzung:

Man muss kein Gewerbe anmelden, denn als Designer ist man Freiberufler. Man darf sich sogar Designer nennen, wenn man das nicht studiert hat; allerdings eben natürlich nicht auf ein Diplom oder ähnliches verweisen.

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schlummermutter 06.02.2012, 05:41
@Kylap

ja, das ist schon richtig.....

zitat anfang:

Sie sind selbständiger Designer und überlegen, ob Sie ein Gewerbe anmelden oder freiberuflich tätig sein sollen?

Der Hauptunterschied und damit ausschlaggebendes Kriterium liegt in der steuerlichen Betrachtung. Zunächst wird eine Betriebseröffnung als Freiberufler direkt beim Finanzamt, eine gewerbliche Tätigkeit bei der jeweiligen Gemeinde angemeldet. Steuerlich hat dies Auswirkungen auf Einkommens-, Gewerbe-, und Körperschaftssteuer.

Bei Freiberuflern fällt grundsätzlich keine Gewerbe- und Körperschaftssteuer und nur in seltenen Fällen Umsatzsteuer an. Bei Gewerbetreibenden fällt eine Gewerbesteuer an sobald Freibeträge überschritten werden und bei der Körperschaftssteuer beträgt der Steuersatz für einbehaltene Gewinne über 40% und für ausgeschüttete Gewinne 30%. Die Spitzesteuersätze der Einkommenssteuer betragen beim Gewerbe 47% und beim Freiberufler 53%.

Aus steuerlicher Sicht macht es unter Berücksichtigungen dieser Zahlen also durchaus Sinn darüber nachzudenken sich als Freiberufler anerkennen zu lassen. Die selbständige Tätigkeit als Freiberufler muss dem zuständigen Finanzamt innerhalb des ersten Monats nach Beginn der Selbständigkeit mitgeteilt werden. Zur sozialen Absicherung muss sich der Selbständige außerdem um die Mitgliedschaft in der KSK bemühen.

Vor dem Schritt in Selbständigkeit sollte man sich also genau infomieren, was die sinnvollere Alternative ist.

zitat ende.

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Ich schlage vor, dass Du Dir erst einmal die Grundlagen für die Herstellung von Klamotten erarbeitest. Denn für andere zu nähen ist nicht so einfach wie man sich das vorstellt. Dazu gehört, dass man das aufstellen von Schnitten beherrscht, die Verarbeitung sollte stimmen. Wenn Du talentiert bist und Du Dir dies alles zutraust, dann kannst Du dies durch entsprechende Lektüre erlernen. Hier gibt es zum Beispiel einige Anleitungen dafür. http://www.erfolgskurs-selbststaendigkeit.com/

Ansonsten gehe einfach den normalen Weg, entweder eine Schneiderlehre oder ein Berufskolleg für Mode und Design. Der Besuch einer Modeschule, die privaten kosten Geld, die staatlichen fordern eine Schneiderlehre, oder den Abschluss mit Gesellenbrief von einem Berufskolleg. Es ist ein langer kostspieliger Weg bis man fertig ist (ca. 5-7 Jahre) doch mit dieser Ausbildung sitzt Du fest im Sattel und kannst Dich danach auch dementsprechend am Markt einbringen.

Viel Glück

Kylap 06.02.2012, 01:51

Auch hier eine Ergänzung:

Bei den staatlichen Hochschulen (=Studium! Du brauchst also Abitur. Ohne hast Du so gut wie keine Chance) musst Du eine künstlerische Eignungsprüfung ablegen und zusätzlich (je nach Hochschule unterschiedlich lange) Praxiserfahrung nachweisen können. Das kann eine Schneiderlehre sein, aber es kann auch ein Praktikum sein.

Nach dem Studium sitzt man leider keinesfalls fest im Sattel, sondern muss sich erstmal umsehen, was man nun überhaupt anfangen will mit seinem Wissen. Viele, die im Studium super abgeschnitten haben, finden auch nach Jahren keinen passenden Job in der Modebranche.

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es gibt oftmals so künstlershops (da muss man allerdings wie bei einer galerie eine abgabe beim verkauf leisten), allerdings ist das interessant weil deine sachen dort schön ausgestellt sind und menschen darauf aufmerksam werden. du kannst auch erstmal im internet gucken wie deine sachen so ankommen. da kann ich dir dawanda.com empfehlen. gleichzeitig wäre es hilfreich sich einen blog oder eine homepage anzulegen, wo du deine sachen dokumentieren und anbieten kannst. bei vielen festivals kann man nach bezahlung von standgebühren auch waren anbieten. oder versuch es mal aufm trödelmarkt. ansonsten kannst du dich natürlich auch an hochschulen zur designerin im bereich mode ausbilden lassen.

Es gibt doch Modeschulen. Wo wohnst du denn?? schau halt mal im internet wo es die nächste modeschule gibt :) Lg

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