Derealisation, Ursache?

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7 Antworten

ich mache das selbe seit einem Jahr durch und finde es furchtbar. Es fühlt sich einfach eklig an und man hat das Gefühl, man dreht durch. Habe am Anfang öfters Suizidgedanken gehabt. Nunja, seit zwei Monaten ist es abgeschwächt, weil ich mich wohl auch ein wenig dran gewöhnt habe. Mein Therapeut ich mache dss es ist ein Schutzmechanismus vor anderen äußeren Reizen wie Angst oder Depressionen. Mir hilft, wenn ich in diesen Strudel gerate Ablenkung. Vorallem hilft mit Freunden oder Familie,Haustieren abhängen, weil ichs nur alleine habe. Gute besserung und lass dich nicht von deinem Hirn unterkriegen. :)

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Kommentar von XuuuX
27.10.2016, 02:27

Danke, hast du eine Idee von wo das kommt ?

Dir auch gute Besserung

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Kommentar von Gimmix
27.10.2016, 02:30

Bei mir wahrscheinlich von Depressionen. Kann von vielen kommen. Es soll dich halt schützen, aber ich denk mir immer, was ist das für ein scheiss Schutzmechanismus? haha.

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Kommentar von XuuuX
27.10.2016, 02:56

Schutz... höchstens vor der Derealisation selbst

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Tut mir leid für dich, sowas fühlt sich ganz furchtbar an._.

Es aber geht wieder weg. Du bist gerade in einer schweren Phase. Hab Geduld. Und mach weiter wie vorher, also nicht zuhause verkriechen und so...triff Freunde. Geh zur Schule. Mach schöne Sachen.

Schreib auf wann du es hast und wie doll. Vielleicht dir hilft das Zusammenhänge zu erkennen. Wenn es doll ist mach eine Therapie, 1 Jahr ist ja schon zimlich heftig. Aber du schaffst das, es geht vorbei, bei jedem. Das du dir das deutlich machst ist ganz wichtig.

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Einen Hinweis, der dir vieleicht helfen kann. Nachdem ich in meiner Jugend etwas ähnliches erlebt habe, habe ich versucht dem auf den Grund zu gehen. Danach würde ich es als Wandlung der Bedeutungen beschreiben. Als Kind lernen wir die Bedeutungen entweder durch eigenes Erleben oder durch die Erwachsenen. Später, wenn wir älter werden und immer mehr selber Erfahrungen machen, besonders im Bereich gestalten von Beziehungen, bemerken wir erst einmal unbewusst, daß einige oder auch viele der gelernten Bedeutungen nicht mit unseren Erfahrungen in Einklang stehen. Dann fängt unser Unterbewustsein an, unser inneres Bedeutungssystem umzubauen. Handelt es sich um grundlegende Bedeutungen, ist es etwa so als wird die unterste Dose aus dem Dosenstapel herrausgezogen. Ein Großteil des bisheringen Bedeutungsystems bricht in sich zusammen.

Das Unterwusstsein braucht Zeit, um sich neu zu formieren. Man kann es unterstützen, in dem man anfängt seine Welt neu zu ergründen. Dazu versucht man selber herrauszufinden, was einem gut tut und was nicht. Dann beginnt man sein Leben so zu gestalten, das es einem gut tut.

Damit fängt man an sich "wieder an sein Leben anzukoppeln".


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Also ich habe manchmal so nen beklemmendes Gefühl wenn ich mal ne Zeit lang (1 Woche oder so) viel zu arbeiten habe und daher kaum Zeit finde rauszugehen/Leute zu treffen.

Spätestens wenn ich dann aber mal 3 Tage in der Wohnung gesessen bin und vielleicht noch maximal ein zwei Telefonate geführt habe denke ich mir aber meistens, jetzt reichts, einen Tag gönne ich mir mal frische Luft und geh raus/mache was mit Freunden etc.

Ansonsten geht's doch schon irgendwie an die Psyche. Vor allem wenn dann noch Stress/Schlafmangel dazu kommen...

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Ich hatte das vor ca. 1.5 Jahren mal, als ich eine sehr stressige Phase hatte und ein Job, der jeden Tag eine Qual war, ausserdem fast keine sozialen Kontakte bei der Arbeit. 

War z.T. richtig schlimm. Wenn ich so über die Vergangenheit (Schulzeit und Kindheit) nachgedacht habe, kam mir alles fremd vor und ich war mir nicht sicher, ob ich das tatsächlich erlebt habe. Ausserdem war ich sehr gleichgültig und gefühlslos in dieser Phase. Es hätte wohl etwas schlimmes passieren können in dieser Phase und ich hätte es einfach so hingenommen (ohne es zu wollen).

Angefangen hat das Ganze eigentlich schlagartig. Wie gesagt im Job, der mir nicht gefällt, jedem Tag miese Laune und schon fast depressiv. Dann kam einfach wie ein Gedankensprung während ich vor dem PC sass und von da an habe ich an allem angefangen zu zweifeln. Am Leben, an meiner Vergangenheit usw.

Zum Glück sind die Gefühle wieder verschwunden. Gedauert hat die Phase vielleicht ein halbes Jahr. Bin auch noch eine Zeit lang zu einem Psychologen gegangen, weil ich auch Panikattacken hatte. Er war der Einzige, dem ich das mit der Derealisation erzählt habe. Er konnte mir die Angst dann etwas nehmen (Vorstellung, alleine im Universum zu sein, oder komplett inexistent und nur eine Illusion führte bei mir dann auch oft zu Angstzuständen). Empfehle ich dir auch, wenn du sonst mit niemandem darüber reden willst. Ausserdem viel rausgehen, mit Leuten sprechen und Dinge unternehmen.

Heute kann ich wieder klar denken, die Gefühle sind nicht wieder gekommen. Hoffe das bleibt auch so.

Kannst mir auch noch per PN schreiben wenn du willst.

Alles Gute, das Wichtigste ist einfach, sich nicht selber verrückt machen zu lassen.

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Kommentar von XuuuX
27.10.2016, 02:33

Habe mitlerweile meine Gedanken unter Kontrolle. Am Anfang hab ich mich sehr verrückt gemacht, und war auch schon fast depressiv. Ich habe mich jetzt scheinbar ziemlich dran gewöhnt.
Trotzdem fällt es mir hin und wieder ein, wenn ich draußen bin.

Kleiner Fakt am Rande :
Wenn die Sonne scheint ist es am schlimmsten, und bei der Dämmerung/nachts ist es besser.
(Keinen Schimmer warum)

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Kommentar von Gimmix
27.10.2016, 02:34

Die Derealisation hat dich geschützt, das du nicht mehr viel vom Stress mehr mitbekommst. Siehst du das heute positiv? Interessiert mich nur mal :).

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Kommentar von XuuuX
27.10.2016, 02:54

Doch, sie beeinträchtigt mein Leben schon sehr, aber ich kenne es nicht mehr anders. Ich habe mich daran gewöhnt... demnach beeinträchtigt sie es eben nicht mehr so..

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Kommentar von Gimmix
27.10.2016, 02:54

Hatte ich mir gedacht. Bemerkenswert das du es ganz los geworden bist. Ich hab es ja immer noch ein wenig und irgendwie denke ich mir, das man das nicht so leicht vergessen kann. Aber tut gut mal mit selbstbetroffenen zu reden und zu hören, das was verschwinden kann.

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Also ich habe das manchmal auch das das Leben wie ein Film.an mir vorbei läuft, das ist zum Großteil einfach ein Stadium das jn de rpupertät anfängt und sich bis dahin auadehnt solange das Gehirn wächst und neue Verbindungen knüpft.
Eine Frage an dich, mach jenes Gefühl das du dabei hast angst?

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Kommentar von XuuuX
27.10.2016, 02:19

Allerdings. Ich habe das Ganze schon eine Weile, deshalb habe ich mich schon ziemlich dran gewöhnt.

Anfangs hatte ich Angst vor :
- einem Hirntumor
- einer Nervenkrankheit
- psychischen Störungen

Teilweise ist es eben echt so heftig,
dass ich einfach meine Augen schließe, und tief durchatme, weil mir alles so fremd und komisch erscheint.

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Kommentar von colorgamer
27.10.2016, 02:30

hm, also ich denke mal nicht das es eine der 3 "Möglichkeiten " daoben ist :) was sagte nochmal eienr dieser verstaubten Philosophen :,, wenn ich denke dann bin ich, doch bin ich wenn ich denke"?

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Mal simpel gefragt hast du in letzter Zeit wenig geschlafen? Ich hab mal eine Zeit lang 4 Std pro Nacht geschlafen und hatte danach ähnliche Symptome. Seit ich auf mind. 6 Std erhöht habe sind sie verschwunden.

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Kommentar von Nutzer00
27.10.2016, 02:33

6 std ich schlafe mind. 9

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Kommentar von XuuuX
27.10.2016, 02:33

Ich glaube, ich schlafe eigentlich genug.

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