Kennt Ihr derbe, brutale, blutige Romane?

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6 Antworten

In der "Klingen" Fantasy Reihe von Joe Abercrombie geht es ganz gut zur Sache... und es ist auch etwas Humor dabei, das habe ich beim "Lied von Eis und Feuer" etwas vermisst. Aber sonst passt das natürlich auch darauf.

Ansonsten "American Psycho" von Bret Easton Ellis.

Das derbste, makaberste, blutigste Buch überhaupt ist wahrscheinlich "Die 120 Tage von Sodom oder die Schule der Ausschweifung" vom Marquis de Sade.

Allerdings solltest du da die Hintergründe etwas kennen:

De Sade war sicher kein "Heiliger" und hat einiges getan, was nichts mit einvernehmlichen BDSM zu tun hat (allerdings war er mindestens ebenso sehr "masochist" wie "sadist").
Aber er war in seinem Leben auch nicht das Ungeheuer, als das er oft dargestellt wird.
Ungefähr 12 Jahre hat er mehr oder weniger unschuldig im Kerker gesessen, in Vincennes und später in der Bastille. Unschuldig deswegen, weil er nicht von einem Gericht dazu verurteilt wurde, sondern seine Schwiegermutter einen "lettre de cache", einen geheimen königlichen Haftbefehl erwirkt hatte, um diesen "Schandfleck der Familie" wegzusperren.

Daher kann man sicher sagen, dass sein Werk u.A. auch "Wutabbau mit der Feder" war.
Weiterhin sind gerade die 120 Tage von Sodom eine Überspitzung des Treiben des französischen Adels. Viele andere haben es noch sehr viel "wilder" als de Sade getrieben, aber er war der einzige, der sein Treiben nicht verheimlicht hat, sondern es zur Schau gestellt hat.
So gesehen kann man die 120 Tage von Sodom als Satire betrachten. Vieles darin scheint tatsächlich eine sehr spezielle Art von Humor zu sein.

Bei de Sade gehen die Meinungen halt weit auseinander, für manche war er ein großartiges Genie, für andere ein perverses Monstrum.

Übrigens war er während der französischen Revolution kurze Zeit selbst Richter und hatte über das Schicksal seiner Schwiegereltern zu entscheiden. Anstatt seine verhasste Schwiegermutter, die ihn in den Kerker brachte, auf die Guillotine zu schicken, ließ er sie entkommen...

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Kommentar von metalfreak311
23.04.2016, 12:04

Die von Dir beschriebenen Hintergründe sind sehr interessant, das meiste davon kannte ich noch nicht. Das Buch fand ich persönlich ziemlich einschläfernd - weil eintönig - ich habe es immer noch auf dem Kindle, aber erst zur Hälfte gelesen. Aber ist schließlich Geschmackssache...

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Da kann ich dir bücher von joy fielding empfehlen. Die sind meist recht anspruchsvoll und es geht meist um iwelche gewalttaten.
Außerdem fand ich die totenleserin recht gut, da geht es im 11. Jhd glaub ich, um eine ärztin die eine kindermordserie aufdecken will.

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Kommentar von MaSiReMa
22.04.2016, 10:27

Jaa, Joy Fielding ist sehr gut, ebenfalls Mary Higgins Clark. ;o))

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Hallo,

dann lies mal die Bücher von Michael Robotham, die haben es schon odentlich in sich!!

Schau mal, hier sind die Bücher aufgelistet. ;o))

http://www.krimi-couch.de/krimis/michael-robotham.html

LG

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Kommentar von Quarkonkel
22.04.2016, 10:34

was haltet ihr von den Büchern von Fitzek?

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Richard Laymon - In den finsteren Wäldern

Tim Curran - Zerfleischt

Jack Ketchum - Evil

Lg:)

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Creepers von David Morrell

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Kommentar von metalfreak311
23.04.2016, 12:06

... und wenn Du mal bei dem bist, würde ich noch "Totem" empfehlen, das ist auch cool. So richtig makaber.

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