Der zweite Vorname der US-Präsidenten

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In den USA sind middle names durchaus gebräuchlich. Auch Barack Hussein Obama hat einen, den er allerdings aus politischen Gründen lieber weglässt (Assoziation mit einem ehemaligen irakischen Despoten).

Martin Luther King war übrigens der Vater, Martin Luther King Jr. der bekannte Bürgerrechtler.

Hillary's Mädchenname ist Rodham. Sie nahm den Namen schon während der Amtszeit ihres Mannes in ihren Namen auf, um als eine eigenständige Person zu gelten, nicht nur als First Lady. Das gab damals ein rechtes Hoopla, weil Hillary den Rechten schon immer ein Dorn im Auge war.

Mit dem Mittelnamen kann man es halten wir ein Dachdecker: man gibt einen zum ersten Vornamen passenden zweiten Vornamen oder vielleicht auch den Nachnamen eines Vorbildes. Oft wird dem Stammhalter auch derselbe Name gegeben wie dem Vater, dann wird aus dem Sohn entweder ein Junior oder ein II (oder III). Bei Formularen wird der Zweitname dann sowieso abgekürzt.

In der angelsächsischen Kultur ist es üblich, den Mädchennamen der Mutter als zweiten Vornamen zu geben. Damit er auch ein wenig "erhalten" bleibt. Normalerweise trägt der erstgeborene Sohn diesen Zweitnamen.

Bei der Clinton liegst du falsch:
"Hillary Diane Rodham Clinton (* 26. Oktober 1947 in Chicago, Illinois als Hillary Diane Rodham) ist eine US-amerikanische Politikerin der Demokratischen Partei und seit Januar 2009 Außenministerin der Vereinigten Staaten." Rodham ist Ihr Geburstname.

Richtig! Rodham ist der Mädchenname.

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