Der Westen der USA im März/April?

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5 Antworten

Für Arizona und Utah ist die Reisezeit toll. Du bist vor der amerikanischen Saison unterwegs (die beginnt mit dem Memorial Day Ende Mai).

In höheren Lagen (Bryce Canyon, Grand Canyon North Rim, Colorado, Idaho) kannst Du noch Schnee haben. Die Passstraßen (z.B. Tioga im Yosemite NP) können noch gesperrt sein, in manchen Jahren sind sie bis in den Juni hinein nicht befahrbar. Du kannst Dich aber gut online über den Fortschritt der Räumung und das evtl. Öffnungsdatum informieren und dann kurzfristig entscheiden.

Ein Pluspunkt wäre, dass in dem Zeitraum der Trinity Site geöffnet ist (erstes Aprilwochenende). Fand ich allerdings eher enttäuschend, es sind praktisch keine direkten Auswirkungen des Atomtests mehr erkennbar.

Davon abgesehen ist es halt auch noch nicht so heiß wie im Hochsommer, selbst in Südkalifornien an der Küste kann es noch stllenweise richtig kühl sein. Baden im Pazifik nur für echte Harteier in dem Zeitraum.

Schnee im März eher nur in richtigen Hochlagen, mehr so Rockies,

SPBMW 15.10.2015, 10:27

Süd Kalifornien hat selbst im Winter im Durchschnitt 20 Grad am Tage, häufiger auch über 30 Grad und im März/April ist es sogar noch wärmer. Baden geht allerdings eher nur in den Sommermonaten, da der Ozean dann wärmer ist.

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Skinman 16.10.2015, 18:01
@SPBMW

Tja, das ist eben das Tückische mit den Durchschnittswerten. Ich bin in San Diego 2009 mit dem Motorrad Mitte März noch bei deutlich unter zehn Grad in den Regen gekommen und hatte den ganzen monatelangen Aufenthalt kaum jemals 20 Grad. Vielleicht zieh ich als Sauerländer solches Wetter ja einfach an ;-) Allerdings war ich größtenteils campen in den Hügeln hinter Escondido, weiß nicht, ob man das schon den Sierras zurechnen kann.

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Kalifornien, Nevada und New Mexiko sollten keine Probleme machen. Im April sowieso nicht. Ich wohne in Kalifornien und werde im April per RV den mittleren Westen bereisen. L.A. hat selbst im Winter gerne mal 30 Grad, Colorado ist hingegen sehr verschneit, Idaho auch, allerdings nicht mehr im April.

Vor ein paar Jahren bin ich genau diese Route gefahren. Damals war die Straße nach Yosemite und Sequoia tatsächlich wegen Schneemassen gesperrt. Wir sind dann nach Nevada ausgewichen und haben die Nationalparks auf dem Rückweg nach SF mitgenommen. Es kann dir in den Bergen also durchaus passieren, dass dort Schnee liegt. Aber das US Straßennetz ist so gut ausgebaut, dass du dir keine Sorgen machen musst. Es gibt immer eine Alternative. Die Reisezeit ist gut gewählt. In dieser Zeit blühen die Pflanzen in der Wüste. Das ist schon sehenswert! Die Parks sind noch nicht so voll und die Hitze in der Wüste ist noch zu ertragen.

In Colorado gibt es mehere Straßen in den Parks, die sogar im April geschlossen sind. z. B in den Rocky Mountains. Im Süden ist es etwas besser, weil die Temperatur ein bisschen höher ist. 


 

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