Der weg zum erzieher...?

3 Antworten

Der Weg zum Erzieher

Die Tätigkeit im Überblick

Erzieher/innen betreuen und fördern Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie sind vor allem in der vorschulischen Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Heimerziehung tätig.

Die Ausbildung im Überblick

Erzieher/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Aus- bzw. Weiterbildung an Fachschulen , Fachakademien , Berufsfachschulen und Berufskollegs , die i.d.R. 3 Jahre, ggf. auch bis zu 6 Jahre dauert.

Typische Branchen

  • Erzieher/innen finden Beschäftigung in
  • in Kindergärten, Kinderkrippen und Horten
  • in Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheimen
  • in Familienberatungs- und Suchtberatungsstellen
  • in Tagesstätten oder Wohnheimen für Menschen mit Behinderung
  • in Erholungs- und Ferienheimen.

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&dkz=9162

Weiteres zum Beruf

- Trends
- Entwicklung
- Rechtliche Regelungen
- Informationsquellen
- Steckbrief zum Beruf (PDF)

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Regelung auf Bundesebene
Rahmenvereinbarung über Fachschulen

Der Beschluss der Kultusministerkonferenz über die Weiterbildung an Fachschulen in Form einer Rahmenvereinbarung ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Weiterbildung in ihren Schul- bzw. Fachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.

Regelungen auf Landesebene
Die Aus- bzw. Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:

Regelungen für das Bundesland Baden-Württemberg
Verordnung des Kultusministeriums über die Ausbildung und Prüfung an den Fachschulen für Sozialpädagogik - Berufskollegs (Erzieherverordnung - ErzieherVO)
Regelungen für das Bundesland Bayern

Schulordnung für die Fachakademien für Sozialpädagogik (Fachakademieordnung Sozialpädagogik - FakOSozPäd)
Schulversuch "Kombinierte Ausbildung im Erzieherbereich an Fachakademien für Sozialpädagogik und Hochschulen mit ausbildungsintegrierendem dualen Bachelorstudiengang"
Regelungen für das Bundesland Berlin

Verordnung über die Studiengänge und Prüfungen an den staatlichen Fachschulen für Sozialpädagogik im Land Berlin (Sozialpädagogikverordnung - SozpädVO)

Regelungen für das Bundesland Brandenburg

Verordnung über die Bildungsgänge für Sozialwesen in der Fachschule (Fachschulverordnung Sozialwesen)

Regelungen für das Bundesland Bremen

Verordnung über die Fachschule für Sozialpädagogik

Regelungen für das Bundesland Hamburg

Ausbildungs- und Prüfungsordnung der Fachschule für Sozialpädagogik und der Fachschule für Heilerziehungspflege (APO-FSH)

Regelungen für das Bundesland Hessen

Verordnung über die Ausbildung und die Prüfungen an den Fachschulen für Sozialwesen
Regelungen für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern

Verordnung über die Zulassung, Ausbildung und Prüfung an den Fachschulen für Sozialwesen im Land Mecklenburg-Vorpommern (Fachschulverordnung Sozialwesen - FSVOSoz M-V)

Regelungen für das Bundesland Niedersachsen

Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO)

Regelungen für das Bundesland Nordrhein-Westfalen

Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK)

Regelungen für das Bundesland Rheinland-Pfalz

Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge im Fachbereich Sozialwesen

Regelungen für das Bundesland Saarland

Verordnung - Schul- und Prüfungsordnung - über die Ausbildung und Prüfung an Akademien für Erzieher und Erzieherinnen - Fachschulen für Sozialpädagogik - (APO-FSP)

Regelungen für das Bundesland Sachsen

Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus und Sport und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft über die Fachschule im Freistaat Sachsen (Schulordnung Fachschule - FSO)

Regelungen für das Bundesland Sachsen-Anhalt

Verordnung über Berufsbildende Schulen (BbS-VO)

Regelungen für das Bundesland Schleswig-Holstein

Landesverordnung über die Fachschule (Fachschulordnung - FSVO)

Regelungen für das Bundesland Thüringen

Thüringer Fachschulordnung für den Fachbereich Sozialwesen

X Übergreifende Rechtsvorschrift (Aus- bzw. Weiterbildung/Tätigkeit)
X Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister        (Bundeszentralregistergesetz - BZRG)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Die staatliche Anerkennung als Erzieher/in ist in der Regel nach Abschluss der Aus- bzw. Weiterbildung zu beantragen. Sie ist die Voraussetzung für die Eingruppierung gemäß Tarifvertrag. In einzelnen Bundesländern gibt es Regelungen darüber, unter welchen Bedingungen die staatliche Anerkennung erteilt wird.

Als Beispiele hier:

Regelungen für das Bundesland Berlin

Gesetz über die staatliche Anerkennung in sozialpädagogischen und sozialpflegerischen Berufen im Land Berlin (Sozialberufe-Anerkennungsgesetz - SozBAG)

Regelungen für das Bundesland Thüringen

Thüringer Gesetz über die staatliche Anerkennung sozialpädagogischer Berufe (Thüringer Sozialberufe-Anerkennungsgesetz -ThürSozAnerkG-)

Gleichwertigkeit ausländischer Berufsqualifikationen

Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen

Wie du siehst, sind die rechtlichen Voraussetzungen von Bundesland zu Bundesland verschieden. Bitte klick auf den oben angegebenen Link und such dir die für dein Bundesland entsprechenden Regulären heraus.

Du findest auch noch einen Steckbrief zum Beruf zum Download (PDF).

Wie wäre es, wenn du ein freiwilliges soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst in einer Grundschule/Kindergarten machst? Das gibt sicher ein paar Pluspunkte für die Ausbildung.

Man kann auch eine Ausbildung zur SPA machen. Geht auch schneller als Erzieherin. Die Ausbildung zur Erzieherin kann mach auch noch nach der SPA Ausbildung draufsetzen.

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Ja ich wurde dafür nirgens angenommen desshalb brauch ich ja einen anderen beruf

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@lili9500

Wenn du den Beruf machen willst, dann arbeite als bezahlte Praktikantin oder Assistentin in einem Kindergarten und versuche es im nächsten Jahr wieder. Du kannst doch jetzt nicht einfach was anderes machen, was dir keinen Spaß macht, nur weil dein Traumjob nicht direkt geklappt hat.

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@lili9500

Ja, aber, dann bleibe da doch. Was willst du denn jetzt irgendwas anfangen. Du bist soooo jung und musst den Job bis 70 machen. Der muss dir echt Spaß machen Dann warte doch jetzt lieber ein Jahr auf den Ausbildungsplatz, den du wirklich haben willst

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