Der Vermieter hat unsere miete ab oktober erhöht auf 180€.Darf er das einfach?

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17 Antworten

Eine Anpassung der Betriebskosten ist keine Mieterhöhung.

Die Anpassung der Vorauszahlungen ist zulässig um monatlich 1/12 des Nachzahlungsbetrages einer sowohl inhaltlich als auch formell korrekten Betriebskostenabrechnung ab übernächstem Monat nach Zustellung der Abrechnung.

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Wenn die Mieterhöhung den gesetzlichen Bestimmungen, z. B. § 558 BGB, entspricht und Euch das Mieterhöhungsverlangen im Juli zugegangen ist darf er das.

So am Rande, auf oder um 180 €?;-)

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Sorry, folgende Infos fehlen:

  • Wohnung frei finanziert?
  • Baujahr des Hauses?
  • Wohnungsgröße?
  • Wohnung wann bezogen?
  • alte Nettokaltmiete (ohne Betriebskosten) laut Mietvertrag?
  • neue Nettokaltmiete (ohne Betriebskosten) laut Mietvertrag?
  • Gibt es einen Mietspiegel in Eurer Region?
  • Gab es Moderniserungs- oder energetische Maßnahmen?
  • Seid Ihr im Mieterverein?
  • Habt Ihr eine Rechtschutzversicherung?
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Ja darf er. Es gibt gesetzliche Bestimmungen, wann und in welcher Höhe der Vermieter die Miete erhöhen darf. Wenn der Vermieter sich daran gehalten hat, dann darf er das.

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AUF 180 Euro?

Und da beschwert ihr euch noch?

Aber wenn er damit nicht mehr als 10% über der Ortsüblichen vergleichsmiete liegt und die letzte Mieterhöhung schon über ein Jahr her ist: Ja darf er

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Kommentar von anitahauffe
05.08.2016, 12:45

hallo wir wohnen noch kein jahr drin

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aber sicher, ihr könnt dem zustimmen oder zieht aus. 

Ihr habt da 3 Monate zur Entscheidung. https://dejure.org/gesetze/BGB/558a.html

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Kommentar von anitari
03.08.2016, 09:22

2 Monate

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in Kurzfassung: er darf, allerdings nur unter Einhaltung bestimmter Rechtsnormen. Als Begründung z.B. ortsübliche Vergleichsmiete liegt höher, oder er kann auch ein Gutachten einholen, um die Erhöhung zu begründen usw. Die vorgeschrieben Frist zum wirksam werden der Erhöhung muss er natürlich einhalten.

 Ihr müsst der Erhöhung allerdings zustimmen; ansonsten hat er die Möglichkeit, diese Erhöhung einzuklagen.

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Will dein Vermieter die Miete erhöhen, muss er er die ortsübliche Vergleichsmiete und die Kappungsgrenze beachten .Werden die Grenzen überschritten, muss der Mieter der Erhöhung nicht zustimmen

Dein Vermieter darf die Miete innerhalb von drei Jahren um nicht mehr als 20 Prozent erhöhen, auch wenn die ortsübliche Vergleichsmiete oder Kapppungsgrenze noch nicht erreicht ist. Zur Kappungsgrenze. In einigen Bundesländern, Gemeinden und Städten darf sogar nur um 15% erhöht werden. Musste du mal vor Ort bei der Kommune nachfragen ob es sowas bei euch gibt. Empfehle aber eine schriftliche Antwort einzufordern, damit einem nicht irgendein Hannebammsel ne Antwort gibt, um seine Ruhe zu haben.

Generell gilt die Mieterhöhung prüfen oder prüfen zu lassen.
Ich habe bei dir was von einer Erhöhung von 395,- auf 475,- gelesen. Meist ist die Miete ja nicht so glatt. Mit diesen Beträgen würde die Erhöhung aber bereits über 20% liegen.. 20,25 & wenn ich mich nicht verrechnet habe. Damit wäre die Erhöhung unzulässig. Mit den richtigen Beträgen kann das auch ganz anders aussehen. Außerdem darf es hier nur um die Grundmiete gehen.

1. Schritt - Zur Kommune und nach der Kappungsgrenze fragen (20 oder 15)
2. Ausrechnen oder Ausrechnen lassen ob die Erhöhung so richtig ist.
3. Der Mieterhöhung widersprechen. (Frist von zwei Monaten) Das ist ein drasiticher Schirtt. Den würde ich unbedingt vorher von einem Anwalt absegnen lassen. 

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Kommt darauf an was sie vorher gekostet hat und ob er Umbaumaßnahmen gemacht hat.

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kommt auf die Höhe der Erhöhung an, wenn es im Rahmen ist und im Mietspiegel , dann darf er das natürlich,   aber 180 Euro Miete ist ja auch nichts, 

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Mit welcher Begründung denn? Du musst deine Frage schon etwas ausführlicher formulieren. Sonst bekommst Du hier keine hilfreichen Antworten.

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Euer Vermieter darf in regelmäßigen Abständen die Miete erhöhen, ja. 

Er muss nur einige Bedingungen erfüllen: 

- die letzte Mieterhöhung muss eine gewisse Zeit her sein

- die Mieterhöhung darf erst 3 Monate nach Eingang des Schreibens wirksam werden (wann hast du den Brief bekommen?)

- die Miete darf innerhalb der letzten drei Jahre nur um einen gewissen Prozentsatz gestiegen sein. 

- die Miete darf nicht wesentlich über der ortsüblichen Miete liegen 

- im Mietvertrag darf nicht stehen, dass Mieterhöhungen ausgeschlossen sind usw. 

Ob die Mieterhöhung all diesen Anforderungen genügt, kann ich natürlich nicht sagen. Da hilft der Mieterverein vor  Ort - und es ist immer eine gute Sache, dort Mitglied zu sein. 

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Kommentar von anitahauffe
03.08.2016, 09:24

ich habe gerade ausgerechnet es sind 80€ erhöht

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Nein. Er muss Dir schriftlich plausible Gründe für JEDE Erhöhung benennen. Einfach so, iss nicht.

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Kommentar von FataMorgana2010
03.08.2016, 09:19

"Einfach so" nicht - aber es reicht der Verweis auf die Vergleichsmieten (bei Einhaltung aller anderen Formalitäten, natürlich). 

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Schau in Deinen Mietvertrag! Außerdem: Um 180€ oder auf 180€? Ist ´n Unterschied!

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Er darf das, wenn er sich an die gesetzlichen Vorgaben hält. Aber WO gibt es Wohnungen für 180 Euro???

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Kommentar von KamilaLP13
03.08.2016, 09:18

Nein er meint es so: zumbeispiel kostet eine wohnung 500 euro zum mieten. Erhat es auf 180 euro erhöht also wie viel kostet es? 660 euro

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Einfach darf er das nicht. Wenn es aber im Mietvertrag geregelt ist schon

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Ja klar wenn er es für alle sichtbar kenntlich gemacht hat. Wo ist das Problem?

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