Was kann ich machen, wenn der Vermieter droht mir schriftlich, fristlos zu kündigen?

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12 Antworten

Eine Drohung ist noch keine Kündigung. Warum droht er? Wie lang ist es her, dass du mit der Miete in Verzug warst? Eine diesbezügliche evtl. mögliche fristlose bzw. fristgerechte Kündigung müsste schon zeitnah zum Ereignis erfolgen und nicht ewig danach.

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Kommentar von Silv84
25.10.2015, 18:14

Ich habe bemerkt das ständig neue Sachbearbeiter habe bei meinem Vermieter ! Ich habe den Verzug erklärt am Telefon und es war nicht schlimm ! Ein Verzug war letztes Jahr November 2014 , april teilweise bezahlt und rest mit der Monatsmiete in Mai 2015 bezahlt !  Da mein Vermieter am 1 . Monats abbucht und wenn das nicht abbgebucht wird nochmal am 17 . Monats .  

Da ich diesen Monat Oktober 2015 nochmal verzug kam und eine andere Sachbearbeiterin habe drohte die mit einer fristlosen Kündigung ! Aber die Miete habe ich ausgeglichen bereits. 

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Wann darf Vermieter fristlos zu kündigen?

Wenn du die "die Mietsache durch Vernachlässigung der dir obliegenden Sorgfalt erheblich gefährdest oder sie unbefugt einem Dritten überlässt, 

für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete oder in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Miete für zwei Monate erreicht oder wegen einer Verletzung einer Pflicht aus dem Mietvertrag nach erfolglosem Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten angemessenen Frist oder nach erfolgloser Abmahnung die Fortsetzung des Mietverhältnisses dem Vermieter bis zum Ablauf der Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann."
Da darg man sich keine dieser drei Verfehlungen zu Schulden kommen lassen oder muss bei Mietrückstand selbst nach sofortigem Ausgleich eine hilfsweise orentliche Kündigung akzeptieren.

G imager761

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Der Vermieter kann fristlos kündigen,

wenn Du in zwei aufeinanderfolgenden Monaten überhaupt keine Miete gezahlt hast,

Du  in zwei aufeinanderfolgenden Monaten die Miete nur teilweise bezahlt hast und die zwei rückständigen Beträge in der Summe eine Monatsmiete überschreiten, (d.h. 1 Monatsmiete und 1 Ct.),

Du über mehr als zwei Monate hinweg, die nicht zusammenhängend sein müssen, die Miete teilweise nicht gezahlt hast und dabei ein Mietrückstand von 2 Monatsmieten entstanden ist.

Ebenso kann der Vermieter fristlos kündigen, wenn Du öfter mit den Mietzahlungen in Verzug warst, dazu ist aber vor der Kündigung eine Abmahnung und die Aufforderung zur zukünftigen pünktlichen Zahlung notwendig.

Aber der Vermieter kann das Mietverhältnis wegen schwerem Vertragsverstoß nicht nur fristlos, sondern auch ordentlich kündigen. Hier genügt bereits ein Mietrückstand von 1 Monatsmiete und ein Verzug von 30 Tagen. (BGH-Entscheidung)

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Kommentar von albatros
25.10.2015, 19:47

Sehr gut, genau so ist die derzeitige Rechtslage. Dem entsprechend besteht derzeit kein Anlass für eine außerordentliche fristlose Kündigung und auch nicht für eine ordentliche fristgerechte Kündigung. DH von mir.

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Mietrückstände von mehr als zwei Monaten, Verstoß gegen die Hausordnung trotz mehrmaligem Hinweis dieselbe einzuhalten, wiederholte Ruhestörung z.B., Ungezieferbefall in Deiner Wohnung sind einige der Gründe. Nach der fristlosen Kündigung kommt die Räumungsklage. Die kann teuer werden.

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Kommentar von albatros
26.10.2015, 00:25

 Verstoß gegen die Hausordnung trotz mehrmaligem Hinweis dieselbe einzuhalten, wiederholte Ruhestörung z.B., Ungezieferbefall in Deiner Wohnung sind einige der Gründe.

Das trifft hier doch alles überhaupt nicht zu! Wo hast du also diesen Schmarrn her um die Mieterin zu verurteilen? Hier geht es ausschließlich um die Mietzahlung. Nach gegenwärtiger Sach- und Rechtslage wäre eine Kündigung, gleich wie, nicht gerechtfertigt

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Da müsstest Du Dir einiges an Verfehlungen geleistet haben, damit er das kann....eine vergessene Treppenhausreinigung, Mietrückstände oder mal ein Polizeieinsatz wegen ruhestörendem Lärm reicht da nicht aus......

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Kommentar von albatros
26.10.2015, 00:26

Was sollen diese Unterstellungen?

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Was kann ich machen, wenn der Vermieter droht mir schriftlich, fristlos zu kündigen?

Die Androhung  hat rechtlich keine Bedeutung. Eine fristlose Kündigung seitens des Vermieters setzt einen schwerwiegenden Grund voraus und in der regel muss vorher abgemahnt werden und der Mieter nochmals gegen den Abmahnungsgrund verstoßen haben.

Welche Gegenmaßnahme kann ich als mieter tun?

Dem Vermieter keinen Grund für eine Kündigung liefern.

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Hier wäre es sehr interessant, aus welchem Grund er dir kündigen will.

Die Hürden für eine fristlose Kündigung sind sehr hoch.

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Warum droht er dir ? Er muss doch einen Grund zur fristlosen Kündigung haben.

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Der Vermieter kann wegen grober Verstösse gegen den Mietvertrag oder unzulässige Nutzung der Mietsache, oder anderen schweren Verstössen, fristlos kündigen diesbezgl. gibts Du ja keine nähere Auskunft.

Was kannst DU dagegen machen?? Erst mal nix, denn wir wissen ja nicht um WAS es konkret geht, deshalb kann man da keinen pauschalen Rat geben.

Liebe Grüße

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Dann solltest Du uns erst einmal den Grund sagen, den dein Vermieter angegeben will. Grundlos darf er Dir ja nicht kündigen. Eine normale Kündigung muss ja schon begründet sein, erst recht aber eine fristlose.

Dann wohnst du nur mit deinem Vermieter oder ist es ein Mehrfamilienhaus.

Also die Fragen solltest Du erst mal beantworten.

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Kommentar von RebecDM
25.10.2015, 15:46

Gleiches wollte ich auch wissen, aber Madame kann das anscheinend nicht beantworten und wird frech. 👍👌

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Sich an die Hausordnung halten, die Miete pünklich bezahlen und die Wohnung nicht vermüllen.

Grundlos wird der Vermieter das nicht angedroht haben.

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Kommentar von albatros
26.10.2015, 00:21

Wohnung nicht vermüllen.

Was sollen solche Unterstellungen? Das grenzt an Beleidigung.

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Wenn Du in der kurzen Zeit von zwei Jahren schon mehrmals mit der Miete im Rückstand warst und diese aber beglichen hast. Hast Du wenigstens jedesmal einen triftigen Grund schriftlich angegeben, dass du die Miete später bezahlst.

Wenn Das jetzt erneut vorgekommen ist, ist eine fristlose Kündigung begründet, es sei denn es ist eine wirkliche soziale Härte, Kinder, Krankheit o.ä.

Aber der Vermieter muss eine Räumungsklage einreichen, wenn Du trotz fristloser Kündigung nicht ausziehst. Das dauert dann bis zu einem Jahr, wenn die Räumungsklage mit einer Räumung vollzogen wird

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Kommentar von albatros
25.10.2015, 19:55

Derzeit wäre eine fristlose wie auch fristgerechte Kündigung unbegründet, d.h., rechtlich nicht haltbar.

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