Der Unterschied zwischen Säuren und sauren Lösungen?

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3 Antworten

Eine Säure bezeichnet zunächst einen Stoff oder ein Stoffgemisch, welches dazu in der Lage ist Protonen abzugeben (nach Brönstedt) oder eine Elektronenpaarlücke aufweist (nach Lewis).

Eine saure Lösung bezeichnet allgemein eine Lösung zweier oder mehrerer Stoffe, welches einen sauren pH-Wert (in Wasser: zw. 0 und 6) hat,

Ein saurer pH-Wert bedeutet, dass Protonen in der Lösung abgegeben werden. Dies wiederum bedeutet, dass die Lösung selbst eine Säure ist. Dementsprechend sind alle sauren Lösungen automatisch auch Säuren.

Allerdings muss man ein bisschen vorsichtig sein mit dieser Aussage. Natürlich ist eine Lösung mit einem pH-Wert von 6 eine Säure, aber eben eine sehr schwache. Das kann daran liegen, dass die disouiierende Spezies stark verdünnt wurde oder eben nicht sonderlich stark dissoziiert.

Typischerweise bezeichnet man nur Lösungen mit einem hohen Anteil an dissoziiertender Spezies wirklich als Säuren, bei starken Verdünnungen sagt man verdünnte Säure.

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Säure: Stoff, der Protonen abgeben kann, z.B. Schwefelsäure, Salpetersäure, etc.

saure Lösung: Lösung einer Säure in Wasser, charakteristisch ist das H3O+ Ion, das dadurch entstanden ist, dass die Säure dem Wasser ein Proton abgegeben hat.

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Säuren sind quasi nur der Stoff. Der liegt z.B. noch als "Pulver" gelagtert vor. 

Eine saure Lösung ist wenn du sie mit Wasser verbindest, sodass eine Lösung entsteht. 

Legst du deine Hand in eine saure Lösung, dann passiert das ganz normale säure Prozedere. Fasst du aber nur eine trockene Säure an, dann würde dir, wenn deine Hand trocken ist, nichts passieren. 

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