Der unternehmer sorgt dann für das allg. wohl wenn er nach maximalem unternehmensgewinnn strebt?

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3 Antworten

Ein Unternehmer, der den maximalen Gewinn erzielt, investiert wieder in neue Wertschöpfungsketten. Hiervon haben einerseits die Kunden einen Nutzen (sonst würden sie die Produkte nicht kaufen), anderseits werden mehr Menschen (direkt als Mitarbeiter, indirekt als Mitarbeiter der Betriebe, die die Investitionsgüter herstellen) gegen Lohn beschäftigt. Diese sind abermals Konsumenten, zahlen Steuern, Sozialabgaben usw.....

So die volkswirtschaftliche Theorie, stark verkürzt. Exzesse gibt es natürlich in alle Richtungen, selbstverständlich auch auf der Seite der Arbeitnehmer.

Der Satz soll aussagen, dass eine Firma, die egoistisch handelt, für alle Menschen einen Vorteil bringt.

Inwiefern egoistisch ?

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@christina439

Gewinnmaximierung ist egoistisch. Dadurch können zwar Vorteile für Andere enstehen, das Ziel bei der Gewinnmaximierung ist jedoch immer der größte Eigennutzen.

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dies bildet einen Gegensatz, der nicht unter einem Hut zu bringen ist. Die Quadratur des Kreises geht ja auch nicht.

Logisch ist das möglich. Wenn man eine funktionierende Wirtschaft mit wirtschaftstheoretischen Maßstäben (mit optimalem Markt pipapo) betrachtet, kann dieser nur zustande kommen, wenn alle den maximalen Profit rausschlagen. Das führt zum Marktgleichgewicht, und letztlich zu Preisstabilität für die Endverbraucher

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@Thogepi

Nein, das ist keinesfalls logisch, denn du vergißt, dass bei einer Profitmaximierung, diese meist auf Kosten der Lohnabhängigen erfolgt. Von irgendwoher muß ja die Gewinnsteigerung kommen. Dass der Endverbraucher so seinen Nutzen hat, bleibt gleichfalls dein Geheimnis, ich erinnere da nur mal an die Post, deren Service auf Kosten der Verbraucher immer mehr zu wünschen übrig läßt. Ähnlich sieht es bei der Bahn aus, bei Strom, Telekommunikation und Gas usw. 

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