Der Starbucks-Skandal in Philadelphia: was hat das Ganze mit Rassismus zu tun?

5 Antworten

Leider wissen wir den genauen Ablauf des Geschehens nicht. Wir wissen auch nicht was vor diesem Geschehen vorausgegangen ist, dass die Mitarbeiterin so schnell die Polizei geholt hat. Wir wissen nicht, ob das Verhalten der Mitarbeiterin provoziert wurde. Gut wäre es, wenn nicht nur die Aussagen der verhafteten Person, sondern auch die der Mitarbeiterin und der Polizei veröffentlicht würde. Dann hätten wir eine ausgewogene Information. So ist es eine Einseitige. Dies ist der Presse vorzuhalten. Denn dies ist eine Form der Meinungsmanipulation mit der Tendenz die Stimmung zu schüren.

  • ich bin ja gegen Rassismus....aber
  • ich habe nichts gegen Ausländer....aber
  • ich habe ja nichts gegen Schwarze....aber

Diese "aber"-Fragen und -Ansichten sind irgendwie bemerkenswert.

"Ich mag was nicht, aber verurteilt mich nicht dafür."

Wenn man eine Ansicht hat, dann sollte man ohne wenn und aber auch dazu stehen.

Nun zu Deiner Frage.

Das Wort "Rassist" ist zu einem Kampfwort geworden, womit diejenigen die nicht der Ansicht sind in die Knie gezwungen werden sollen. Das Resultat wird irgendwann vergleichbar sein, mit der Bezeichnung Nazi. War Nazi früher ein Schreckenswort, ist es Heute nur noch ein Schimpfwort. Die häufige Nutzung einer Bezeichnung führt zur Abnutzung der Bezeichnung, und gipfelt letztendlich in der Pauschalität.

Starbucks hat dies offensichtlich nicht erkannt, und glänzt durch falsche Entscheidungen.

Jeder Inhaber eines Starbucks-Kaffee ist ein Franchisenehmer. Gelinde gesagt, er ist ein Unternehmer unter fremden Namen. Als Unternehmer obliegt es meiner unternehmerischen Freiheit, den Umsatz zu optimieren. Wenn ich nun Umsatzeinbußen habe, weil sich Menschen in meinem Gastronomiebetrieb ohne Auswirkung auf meinen Umsatz aufhalten, und zudem noch Sitz- und Tischplätze blockieren, dann steht es mir frei zu handeln.

Skandalös, und in meinen Augen rechtsbrüchig, ist das Verlangen und Begehren den unternehmerischen Erfolg zu opfern, nur weil die betreffende Person eine andere Hautfarbe oder Aussehn hat. Hierbei kann man sogar darüber nachdenken, ob die entsprechende Person in erpresserischer Absicht handelt.

Starbucks reagiert nach meinem Empfinden falsch, und erweist sich selbst einen Bärendienst.

Ich bin auch gegen Rassismus und Diskriminierung. Allerdings ohne "Aber".

https://www.youtube.com/watch?v=D0Aj08cntf4

Die Beiden wollten sich mit einem Dritten treffen. Sie sagten der Bedienung, dass sie mit der Bestellung noch so lange warten wollten. Darauf hin holte diese ohne Ankündigung die Polizei.

Die Männer wurden acht Stunden festgehalten. Bei Weißen wäre das selbstverständlich nicht geschehen.

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