Der Sintflutbericht - Warum ist er in nahezu jeder Kultur zu finden?

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9 Antworten

Hallo jeysuni

Es gibt rund um unseren Globus deshalb viele Flutsagen, weil die Sintflut eine Katastrophe weltweiten Ausmaßes war und nicht nur eine lokale Überschwemmung, wie manche vermuten.

Trotz der im Lauf der Jahrhunderte entstandenen lebhaften Ausschmückungen haben diese Berichte eine grundlegende Gemeinsamkeit, mit der sie an ein großes Ereignis anknüpfen — die weltweite Flut, von der in einfachen, sachlichen Worten in der Bibel berichtet wird.

Dass sich der Flutbericht, außer in der Bibel, weltweit in vielen Sagen und Mythen widerspiegelt, stützt in beeindruckender Weise seine Wahrhaftigkeit. (siehe bitte auch Jesaja 54:9; Hesekiel 14:20; Matthäus 24:37; Hebräer 11:7).

Und der Bibelbericht ist schon deshalb kein Mythos, weil er Noah beziehungsweise die Sintflut, außer im Genesisbericht, noch weitere zehn Mal anführt.

Treue Glaubensmänner wie Jesaja, Hesekiel, Jesus Christus sowie die Apostel Petrus und Paulus nehmen den Geschichtsbericht über Noah als glaubwürdig an.

Besonders Jesus hätte wohl kaum so klar und deutlich auf diesen Bericht Bezug genommen wenn es sich um einen Mythos gehandelt hätte, denn er sagt in Lukas 17:26, 27: „Geradeso wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein: sie aßen, sie tranken, Männer heirateten, Frauen wurden verheiratet bis zu dem Tag, an dem Noah in die Arche hineinging und die Sintflut kam und sie alle vernichtete.“

Für einen ernsthaften Erforscher der heiligen Schrift ist eines völlig klar: Jesus Christus war Augenzeuge der von ihm erwähnten Ereignisse über die Sintflut.

Wieso?

Weil er schon vor seinem Leben auf der Erde im Himmel existiert hatte (Johannes 8:58). Wäre die Sintflut lediglich eine Fiktion, dann wäre seine künftige Gegenwart entweder ein Trugbild, oder er sagte nicht die Wahrheit. Keine der beiden Schlussfolgerungen ließe sich mit dem Rest der Bibel vereinbaren (1. Petrus 2:5, 22; 2. Petrus 3:3-7).

Somit sah Jesus Christus den Bibelbericht über die Sintflut auf Grund persönlicher Beobachtungen als authentisch an. Für wahre Christen ist dies zweifellos der überzeugendste Beweis dafür, dass die Flut der Tage Noahs Fakt war und keine Fiktion.

Und noch etwas ist in diesem Zusammenhang wichtig zu beachten: Weil die weltweite Verbreitung des Flutberichtes belegt, dass es sich - wie Eingangs schon erwähnt - um einen globalen Untergang einer gottlosen Menschheit handelte, sind die schon zitierten Worte Jesu: „Geradeso wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch in den Tagen des Menschensohnes sein . . . “ ein sehr ernst zu nehmender Hinweis auf den Umfang und die Tragweite des Endes der gegenwärtigen gottlosen Menschheit. (sieh auch Matthäus 24:3 - 14 und 37 - 38)

Von den vielen Berichten über die weltweite Flut, schildert zudem nur die Bibel, außer dem wirklichen Ablauf der Ereignisse, auch den Grund dafür, warum es dieses Ende einer Gesellschaftsordnung gab und wer es ausgelöst hat.

Der Inhalt der heiligen Schrift ist von Gott inspiriert und ist deshalb nicht nur vertrauenswürdiger sondern auch vollständiger und genauer als alle anderen Quellen.

Hier kannst Du - ggf - darüber noch ein wenig mehr nachlesen:

http://www.gutefrage.net/frage/wer-ist-der-autor-der-bibel#answer14686684



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Kommentar von Heinrich246810
29.03.2012, 08:20

Fragen dazu:

Wann soll ca.. diese weltweite Flut gewesen sein? (Lt. Geschichtsforschung reichen die ältesten Kulturen zwischen 6000 - 10.000 Jahre zurück. Z.B. Chinesen, Inder, Mesopotamien. Ägypter usw.)

Wie ist es zu erklären, dass man bis heute noch keine Fossilien über die vorsintflutlichen Menschen gefunden hat, wenn diese bereits auf der Erde verbreitet gewesen sein sollen, dagegen von vielen Tieren schon?( z.B. von den verschiedensten Sauriern)?

Wie ist ihr Nichtvorhandsein zu erklären?

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Kommentar von garwain
29.03.2012, 09:49

Punkt 1: Eine Weltweite Sintflut ist aufgrund sämtlicher physikalischer Gesetze unmöglich.

Punkt 2: Es gibt keinerlei Beweise für solch ein Ereignis. Und die müsste es geben!

Punkt 3: > Der Inhalt der heiligen Schrift ist von Gott inspiriert und ist deshalb nicht nur vertrauenswürdiger sondern auch vollständiger und genauer als alle anderen Quellen.

Erstens interpretierst du hier einen Bibeltext falsch. selbst wenn es Gott gäbe, kann man die "Inspiration" nicht auf die ganze Bibel beziehen. Welche Texte inspiriert sein sollen, das nennt Paulus nicht. Alles was nach ihm geschrieben wurde, inkl,. seiner Schriften kann nicht dazugehören. Also schno mal eine falsche Aussage von dir.

Und zweitens ist die Bibel in keiner Weise historisch zuverlässig. Im Gegenteil, es gibt nicht ein Ereignis in der Bibel, das historisch nachweisbar ist. Vor allem die Thora strotzt nur so von Märchen und Legenden, die es nie gegeben hat.

Erklär mir doch bitte mal ein paar einfache Dinge (gerne auch anhand der Bibel): ("Gott hat das schon irgendwie geschafft" zählt nur dann als Erklärung, wenn du expplizit dessen Existenz nachweisen kannst)

  1. Wie kamen die Tiere anderer Kontinente (Australien, Amerika) zur Arche und hinterher wieder zurück?

  2. Wieso exisiterte die Kultur der Ägypter (nur als Beispiel, weil sie in der Bibel erwähnt wird) durchgehend? Wenn Noah und seine Familie die einzig Überlebenden waren, wieso haben sich deren Nachkommen unverzüglich nach Ägypten aufgemacht, um die dortige Kultur fortzuführen? Woher wussten sie überhaupt von dieser Kultur? Und warum hat Noah nicht den Fortschritt dieser Kultur genutzt, seine Nachkommen aber sehr wohl?

  3. Wie konnten sich zwischen der Sintflut und der Geschichte vom Turm zu Babel, so viele nachweisbare Siedlungen bilden und so viele Menschen unterschiedlicher Stammeszugehörigkeiten entstehen?

  4. Wie kamen die Menschen ohne die Schifffahrt (welche es noch nicht gab) wieder nach Amerika um das Mayareich wieder aufzubauen und wie kamen die Aborigines wieder nach Australien?

und 5. Wie konnte Noah von jedem Tier 1 Paar mitnehmen, wenn wir bis heute nicht mal alle Tierarten kennen die es gibt, und wie hätten so viele Tiere Platz auf dem Schiff haben sollen? Zur Info: Es gibt ca. 1.250.000 Tierarten (aktuell, ohne ausgestorbene Arten) und die Arche umfasste ca. 8000 qm Nutzfläche gemäß der Bibel.

Wenn du mir diese Fragen wissenschaftlich oder einwandfrei logisch erklären kannst, dann beanstande ich deine Antwort auch nicht ;)


Zu guter letzte noch etwas in eigener Sache: BITTE prüf doch diese Dinge endlich einmal, bevor du in arroganter Weise ständig deine Sektenideologien hier verbreitest und als Tatsachen hinstellst!!!

DIE SINTFLUT IST EIN MYTHOS!

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Kommentar von Melanie19880203
29.03.2012, 10:24

Kurz nach der Sintflut wurde eine Stadt gebaut namens Babel (später hieß diese Babylon) und zur dieser Zeit sprachen noch alle Menschen nur eine Sprache. Gott verwirrte deren Sprachen und so nahm jedes Volk die Geschichte der Sintflut mit und mit der Zeit verwandelte sich Geschichte in Mythos und in Legende (eben weil diese aufgeschmückt wurden). Tatsache aber ist, dass alle diese Mythen von einer wahren Begebenheit sprechen und alle stammen sie von einem Ort.

Was man heute in der Schule als "Eiszeit" versucht zu verkaufen, ist in Wirklichkeit die Sintflut. Entweder es gab eine Sintflut oder eine Eiszeit, beide sind Gegensätzliche Behauptungen.

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Kommentar von garwain
29.03.2012, 13:40

Und der Bibelbericht ist schon deshalb kein Mythos, weil er Noah beziehungsweise die Sintflut, außer im Genesisbericht, noch weitere zehn Mal anführt.

Treue Glaubensmänner wie Jesaja, Hesekiel, Jesus Christus sowie die Apostel Petrus und Paulus nehmen den Geschichtsbericht über Noah als glaubwürdig an.

Super Erklärung .... Wenn man sich gern veralbern lassen möchte!!!

  1. Die Bibel mit der Bibel beweise ist quatsch! Lies doch mal bitte die filgende Satiere. Sie verdeutlicht dir, wie naiv deine Argumentation ist: http://www.schlabonski.de/hank.html

  2. Gibt es es keinerlei Beweise dafür die von dir genannten "Glaubensmänner" existiert haben und noch weniger Beweise dafür, dass das was über sie oder von ihnen in der Bibel steht, noch in den Worten erhalten ist, die ursprünglich gemeint waren

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Kommentar von Heinrich246810
29.03.2012, 15:10

Ich habe mir Deine Erklärungen zur Bibel durchgelesen und möchte dazu sagen, dass mir diese bereits bekannt gewesen sind.

Niemand möchte die Bedeutung der Bibel schmälern, nur darf man dabei nicht übersehen, dass wir es bei der Bibel mit keinem "naturwissenschaftlichen Buch" zu tun haben.

Das kann man z. B. daran sehen, dass die Schreiber damals geglaubt haben, Sonne. Mond und Sterne würden erst am 4. Tag geschaffen worden sein.

Nur entspricht das nicht der heutigen Kenntnis über die Kosmologie, denn die Erde befindet sich in einem Planetensystem eingebunden, in deren Zentrum sich die Sonne befindet.

Früher glaubte man noch, dass sich nicht die Erde, sondern die Sonne sich um die Erde bewegen würde.

Diese Vorstellung entsprach ihrer Beobachtung und fand Eingang in ihre Schöpfungsbeschreibung, nur widerspricht diese heute unserer kosmologischen Erkenntnissen.

Dazu kommt noch, dass unser kleinen Planetensystem wiederum in das gewaltige Milchstraßensystem (100.000 Lichtjahre) eingebunden ist.

Es wäre genauso, als würde man behaupten, dass Protonen und Neutronen ohne einem Atomkern funktionieren könnten. Sie sind vom Atomkern abhängig. Dasselbe ist auch bei der Erde und bei jedem weiteren Planeten dieses System der Fall.

Wir kommen also nicht umhin jene naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zu berücksichtigen, die die Menschen vor Jahrtausenden noch nicht besessen haben.

Ihnen kann deswegen auch kein Vorwurf gemacht werden. Gleichzeitig darf aber nicht der Fehler begangen werden, auf einem kosmologischen Wissensstand zu beharren, der schon längst nicht mehr mit unseren heutigen Naturerkenntnissen zu vereinbaren ist.

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Weil Überschwemmungen und Tsunamis in vielen Teilen der Welt vorkommen und die Überlebenden noch lange daran denken. In Zeiten, in denen Naturphänomene nicht erklärt werden können, greifen die Menschen auf die Götter zurück. Nur die haben solche Gewalt, soviel Wasser zu schicken. Und warum schicken sie's. Weil, so denken die Menschen, wir schon wieder mal Fehler gemacht haben und Götter das nicht verzeihen mögen.

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Kommentar von Kungfukuh
28.03.2012, 14:53

In Zeiten, in denen Naturphänomene nicht erklärt werden können

auch heute können Tsunamis und Überschwemmungen nicht vorhergesehen werden. Und so kann Gott auch heute die Menschheit bestrafen.

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Die Dardanellen waren seinerzeit noch eine Landmasse. Das "Schwarze Meer" war eine Tiefebene. Der Durchbruch der Dardanellen passierte wahrscheinlich abrupt, innerhalb von 7 - 10 Tagen lief die Tiefebene voll Wasser. Der Berg, wo die Arche gestrandet sein soll, liegt ja auch in der Nähe, somit könnte diese Geschichte Furore gemacht haben. esys.org/rev_info/Tuerkei/dardan.html

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Eine mögliche Erklärung für die weitverbreiteten Flutlegenden ist die Verbreitung durch eine gemeinsame Tradition. Altertümliche Völker scheinen miteinander mehr in Kontakt gestanden zu haben, als man gemeinhin annimmt. Primitive Völker bauen oftmals Geschichten, die sie von reisenden gehört haben, in ihre eigenen Legenden ein. Mit der Zeit gerät dessen Quelle dann in Vergessenheit. Anthropologen haben dies bereits wiederholt beweisen können.

Zum Beispiel erzählt Carl Sagan in seiner Diskussion der Quellen von Mythen und Legenden primitiver und alter Völker und wie einige Menschen diese als Beweise für extraterrestrische Besuche interpretieren, eine Geschichte eines gewissen Dr. Gajdusek, der 1957 den primitiven Stamm der Fore auf Neu-Guinea besuchte, um die seltene Krankheit Kuru zu studieren, die durch Kannibalismus verbreitet wird. Als ihn einmal ein zweitägiger intensiver Regen in einem gemeinsamen Langhaus festhielt, geschah nach Sagan folgendes:

„Die Gäste sangen ihre traditionellen Lieder während der ganzen ersten Nacht hindurch und bis in den nachfolgenden Regentag hinein. Als Gegenleistung und „um unser Verhältnis zu ihnen zu verbessern“, wie Gajdusek sagt, „begannen wir im Austausch ebenfalls Leder zu singen - darunter solche russischen Lieder wie 'Otchi chornye' und 'Moi kostyor v tumane svetit' ... Dies wurde sehr gut aufgenommen und die Bewohner des Dorfes Agakamatasa erbaten sich viele dutzendmale in dem verrauchten Langhaus der südlichen Fore eine Wiederholung der Lieder, untermalt durch den Klang der schweren Regenfälle.“

Einige Jahre später war Gajdusek damit beschäftigt, in einem anderen Landesteil der südlichen Fore die musikalischen Werke der Eingeborenen zu sammeln und bat dazu eine Gruppe junger Leute, ihr Repertoire traditioneller Lieder durchzugehen. Zu Gajduseks Erstaunen und Belustigung schlossen sie eine etwas geänderte, aber dennoch deutlich erkennbare Version von "Otchi chornye" mit ein. Viele der Sänger dachten anscheinend, es handele sich um ein traditionelles Lied. Noch später fand Gajdusek heraus, dass sich das Lied noch weiter verbreitet hatte, wobei keiner der Sänger eine Ahnung über dessen Ursprung hatte.

Man kann sich leicht vorstellen, wie eine Art ethnomusikologisches Untersuchungsteam in diesen ausserordentlich unbekannten Teil Neu-Guineas kommt und entdeckt, dass die Eingeborenen ein traditionelles Lied besitzen, das in Rhythmus, Musik und Worten wie "Otchi chornye" klingt. Würden sie überdies glauben, dass dieses Volk vorher keinen Kontakt mit Weissen hatte, dann würde eine recht geheimnisvolle Sache daraus entstehen. […]"

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Kommentar von garwain
28.03.2012, 15:18

in weiteres Beispiel von Carl Sagan ist die

[…] bemerkenswerte Mythologie, die bei dem Volk der Dogon in der Republik Mali, das durch Anthropologen erst seit den 1930er Jahren untersucht wird, den Stern Sirius umgibt [...] Der verblüffendste Aspekt der dogonschen Astronomie wurde durch Marcel Griaule, einem französischen Anthropologen, der in den 30er und 40er Jahren arbeitete, wiedergegeben. Während es keinen Grund gibt, den Bericht Griaules anzuzweifeln, muss man sich bewusst sein, dass es keinen früheren Bericht von Weissen über den Glauben dieses bemerkenswerten Volkes der Dogon gibt und dass alle Informationen durch Griaules Studien zusammengetragen wurden [...] Im Gegensatz zu allen vorwissenschaftlichen Gesellschaften glauben die Dogon, dass sowohl die Planeten als auch die Erde sich um ihre eigene Achsen drehen und diese sich wiederum um die Sonne [...]

Noch verblüffender ist der Glaube der Dogon in bezug auf Sirius, den hellsten Stern am Himmel. Sie behaupten, dass er einen dunklen, unsichtbaren Begleitstern in einer Umlaufbahn um Sirius aufweist [...] mit einer Umlaufzeit von fünfzig Jahren. Sie erklären, dass der Begleitstern sehr klein und sehr schwer ist, bestehend aus einem Metall mit dem Namen "Sagala", das es auf der Erde nicht gibt [...] Bemerkenswerterweise besitzt der sichtbare Stern, Sirius A, tatsächlich einen aussergewöhnlichen, dunklen Begleiter, Sirius B [...] , [der] das erste Beispiel eines weissen Zwerges darstellt, der von modernen Astrophysikern entdeckt worden war. Seine Materie ist in einem Zustand, der "relativistisch degeneriert" genannt wird und der auf der Erde nicht existiert. Da die Elektronen in einem solchen degenerierten Zustand nicht an die Kerne gebunden sind, kann das Material zu Recht als metallisch beschrieben werden [...]

Auf den ersten Blick erscheint die Siriuslegende der Dogon der bis heute bestgelungene Beweis für einen Kontakt mit einer extraterrestrischen Zivilisation in der Vergangenheit zu sein. Wenn wir uns die Geschichte nun genauer anzusehen beginnen, wollen wir jedoch im Sinn behalten, dass die astronomische Tradition der Dogon rein mündlich ist und dass wir sie mit Sicherheit erst seit den 30er Jahren kennen [...] Die Hypothese eines Begleitsterns des Sirius könnte sich natürlich aus der [übrigen] Mythologie der Dogon ergeben haben [...] aber für die Umlaufzeit und die Dichte des Begleitsterns scheint es keine solch einfache Erklärung zu geben. Der Sirius-Mythos der Dogon ist den modernen astronomischen Erkenntnissen zu nahe und quantitativ zu präzise, um ihm dem Zufall zuzuschreiben. Und doch gibt es unbestritten diese Legende, eingebettet in eine Sammlung mehr oder weniger vorwissenschaftlicher Standardmythen. Was könnte die Erklärung dafür sein? [...]

Die Dogon besitzen Erkenntnisse, die man ohne ein Teleskop unmöglich erlangen kann. Die folgerichtige Schlussfolgerung daraus ist, dass sie Kontakt mit einer fortschrittlichen technischen Zivilisation hatten. Als einzige Frage verbleibt, welche Zivilisation dies war - extraterrestrische oder europäische? Weit glaubwürdiger als eine extraterrestrische erzieherische Exkursion unter den Dogon in grauer Vorzeit könnte ein vor vergleichsweise kurzer Zeit erfolgter Kontakt mit wissenschaftlich belesenen Europäern dafür verantwortlich sein, die den Dogons den bemerkenswerten europäischen Mythos von Sirius und seinem Begleitstern, einem weissen Zwerg, vermittelt haben, ein Mythos, der alle die oberflächlichen Merkmale eines ausgezeichneten, einfallsreichen Märchens aufweist. Vielleicht kam der Kontakt mit Weissen durch einen europäischen Besucher in Afrika zustande oder durch eine der lokalen französischen Schulen oder vielleicht durch Kontakte von Westafrikanern in Europa, die eingezogen worden waren, um für die Franzosen im Ersten Weltkrieg zu kämpfen.“

Im Jahre 1862 war der Begleiter des Sirius mit einem Teleskop entdeckt worden und gegen Ende des Jahrhunderts war die Spekulation weitverbreitet, dass es sich dabei um einen weissen Zwerg handeln könnte. 1915 hatten Astronomen die Bestätigung dafür erarbeitet und ab 1928 war die Idee extrem dichter Materie Allgemeingut geworden. All dies …

„[…] wurde in der wissenschaftlichen Literatur behandelt und war für gebildete Laien zugänglich. All dies geschah kurz bevor Griaule auf die Sirius-Legende der Dogon stiess [...] Vor meinem geistigen Auge stelle ich mir einen französischen Besucher der Dogon in der Region vor, die damals, zu Anfang dieses Jahrhunderts, Französich-West-Afrika war. Er kann ein Diplomat gewesen sein, ein Forscher, ein Abenteurer oder ein früher Anthropologe. Solche Menschen [...] besuchten West-Afrika viele Jahrzehnte früher. Die Unterhaltung wendet sich astronomischen Überlieferungen zu. Sirius ist der hellste Stern am Himmel. Die Dogon ergötzen den Besucher mit ihrer Mythologie über Sirius. Dann befragen sie, höflich lächelnd und erwartungsvoll, den Besucher über seine Mythen zu Sirius. Vielleicht bezieht er sich, bevor er antwortet, auf

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Es könnte sich bei einzelnen Geschichten um Übertreibungen von Tsunamis handeln, oder um das ende der letzten Eiszeit, in der es große Überschwemmungen gab. Im Europäischen Raum und im nahen Osten kommt auch der Wassereinbruch ins schwarze Meer in Frage.

Die Ähnlichkeit in den Berichten besteht nur darin, dass fast die gesamte Menschheit durch eine riesige Flut vernichtet wurde. D.h. ist sie nicht so groß, dass man von einem gemeinsamen Ursprung ausgehen müsste. Die Geschichten stammen wohl aus Kulturen, welche sich die Erde noch sehr klein vorstellten.

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Es gibt keinen Sintflutbericht, sondern nur Sintflutgeschichten. Und es gibt diese Geschichte nicht in jeder Kultur. Es gibt einige ähnlich klingende Geschichten in einigen unterschiedlichen Kulturen, aber man mus dabei bedenken, dass die Menschen noch kein gutes Verständnis der größe unseres Planeten hatten. Sie sahen den von ihnen bewohnten Raum als ihre Welt an. Wenn ihr Bereich dann überflutet wurde, redeten sie von der ganzen Welt.

Eine Frage solltest du dir stellen, um zu erkennen, dass all diese Geschichten erfunden wurden bzw. stark übertrieben wurden:

Wenn es tatsächlich eine weltweite Flut gab, wie konnten dann verschiedene Völker auf verschiedenen Kontinenten darüber berichten?

(Bild sprach zuerst mit den Toten ;))

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Menschen brauchen Wasser, um zu überleben, weswegen sich viele erfolgreiche Menschengruppen, die zu Hochkulturen geworden sind, an großen Flussläufen angesiedelt haben(Dreistromland, Mekong, usw.)

Flüsse haben aber die Tendenz, zuweilen heftig über die Ufer zu treten, und alles mitzureißen. Deswegen haben die meisten Hochkulturen, die auch die Schrift entwickelt haben, Erfahrungen mit "Sintfluten", die aber natürlich immer lokal begrenzt waren.

Für die Völker war es aber immer "ihre" ganze Welt, die überschwemmt wurde.

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Flutkatastrophen hat es im Lauf der Geschichte immer wieder gegeben. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sowas schriftlich festgehalten wird.

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weil es ihn dann wahrscheinlich auch gab

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Kommentar von garwain
28.03.2012, 15:25

ihn? Grammatik? ;)

Eine weltweite Sintflut hat es nie gegeben. Das ist aufgrund vieler Faktoren unmöglich.

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