Der Sinn des Lebens? Gibt es noch einen Sinn?

19 Antworten

Hallo Brierr,

viele haben heutzutage das Empfinden, dass es bedrückend ist, keinen wirklichen Sinn im Leben erkennen zu können. Wem es jedoch gelingt, ihn zu finden, der ist besser in der Lage, sein Leben zu meistern. Ein Überlebender des Holocaust, der Neurologe Viktor E. Frankl, schrieb einmal bzgl. der Frage nach dem Lebenssinn: "Ich wage zu sagen, dass es nichts in der Welt gibt, was jemandem sogar unter den schlimmsten Verhältnissen so viel Überlebenshilfe geben kann, wie der Gedanke, dass es einen Sinn im Leben gibt."

Die Frage nach dem Sinn unseres Lebens wird in der Bibel zufriedenstellend beantwortet. "Warum aber ausgerechnet in der Bibel?", magst Du fragen. Nun, wer könnte uns denn besser sagen, wie das Leben "funktioniert" als der, von dem alles Leben stammt und der unser geniales Gehirn - übrigens das komplizierteste und komplexeste Gebilde im Universum - erdacht und erschaffen hat? Was sagt denn die Bibel darüber?

Der berühmte König Salomo, der über sämtliche materiellen Güter der damaligen Zeit verfügte und die Freuden des Lebens in vollen Zügen genoss, stellte jedoch fest, dass ihn das nicht wirklich befriedigte. Was dem Leben einen echten Sinn gibt, brachte er einmal mit folgenden Worten auf den Punkt: "Der Abschluss der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]" (Prediger, Kapitel 12, Vers 13). Gott zu "fürchten" hat aber nichts mit Angst vor Strafe zu tun. Es geht vielmehr um den Wunsch, nichts zu tun, was Gott enttäuschen oder verletzen würde. Und es geht darum, Gott kennen und lieben zu lernen und seinen Willen zu tun. Wem das gelingt, der hat den eigentlichen Sinn unseres Lebens bereits gefunden!

Wenn man sich näher mit der Bibel beschäftigt, wird man feststellen, dass die darin vermittelten Leitlinien die Lebensqualität und die Zufriedenheit enorm verbessern. Möglichst viel über unseren Schöpfer zu erfahren und eine Freundschaft zu ihm aufzubauen, ist jedoch das Wichtigste. Die Bibel lädt uns gemäß Jakobus, Kapitel 4, Vers 8 ein: " Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen." Nimmt man diese Einladung an, dann bekommt das Leben eine völlig neue Bedeutung und man wird sich über den Sinn seines Daseins besser bewusst.

Jesus Christus, der genau wusste, was sein Lebenssinn war, sagt einmal: " Dazu bin ich geboren worden und dazu bin ich in die Welt gekommen, damit ich für die Wahrheit Zeugnis ablege. Jeder, der auf der Seite der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme“ (Johannes 18:36). Als er hier auf Erden war, setzte er sich dafür ein, anderen die Wahrheit über Gott und sein Vorhaben zu lehren. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn man sich Jesus als Vorbild nimmt und in seine Fußstapfen tritt, verspürt man einen echten Sinn im Leben. Jesus lehrte außerdem noch etwas sehr Wichtiges, das mit dem Sinn des Lebens zu tun hat: Er sagte, wir könnten nur dann glücklich sein, wenn wir uns unserer "geistigen Bedürfnisse" bewusst sind. (siehe Matthäus, Kapitel 5, Vers 3). Was ist mit diesen "geistigen Bedürfnissen" gemeint?

Der Psychologe, Dr. Kevin S. Seybold, sprach einmal in diesem Zusammenhang von einem "ureigenen Drang des Menschen, etwas anzubeten". Besonders in den letzten Jahren haben verschiedene Wissenschaftler festgestellt, dass der Mensch von Natur aus nach einem tieferen Sinn im Leben verlangt. Bedürfnisse in dieser Hinsicht können nur dadurch gestillt werden, dass man Gott und seinen Sohn Jesus Christus durch sein Wort, die Bibel, genau kennenlernt (siehe z.B. Johannes, Kapitel 17, Vers 3).

Wenn man Gott nicht kennt, mögen sich ähnliche Gefühle einstellen wie bei einem Kind, das nicht weiß, wer sein leiblicher Vater oder seine leibliche Mutter ist. Kommt es sich nicht irgendwie verloren vor? Gott braucht für uns aber keine Unbekannter bleiben, denn er hat sich uns in seinem geschriebenen Wort, der Bibel, auf ganz besondere Weise offenbart. Er stellt sich uns dort als ein liebevoller Vater vor, der an seinen "Kindern" großes Interesse hat und sehr um ihr Wohl besorgt ist.

Jesus lehrte außerdem, dass unser Leben dadurch weitaus sinnvoller wird, dass wir nicht nur für die eigenen Interessen und Wünsche leben, sondern auch für andere da sind und ihnen Gutes tun. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang folgendes Bibelwort bekannt, das da lautet: "Beglückender ist Geben als Empfangen" (Apostelgeschichte 20:35). Kennst Du nicht auch das Gefühl, das über einen kommt, wenn man sieht, wie der andere sich über ein Geschenk, das man ihm gemacht hat, freut? Oder wie ist es, wenn man jemandem, der in Not ist geholfen hat? Erfüllt einen das nicht mit tiefer Befriedigung?

Die Sache mit dem Sinn des Lebens lässt sich auch folgendermaßen veranschaulichen: Ein kompliziertes Gerät, beispielsweise ein Computer, funktioniert nur dann einwandfrei, wenn man ihn gemäß den Herstellerangaben bedient. In ähnlicher Weise können wir Menschen auch nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionellen Schaden vermeiden, wenn wir so leben, wie es unser Schöpfer vorgesehen hat. Da es jedoch die Menschen im allgemeinen versäumen, in die "Gebrauchsanleitung", sprich die Bibel, hineinzuschauen, scheitern sie auf ganzer Länge und sind unglücklich, innerlich leer und unzufrieden.

Aus der Bibel kann man so viel Schönes und Gutes erfahren, dass es sich einfach lohnt, sich näher mit ihr zu befassen. Mich begeistern vor allem die Verheißungen eines künftigen Paradieses, in der alle Menschen glücklich sind und es weder körperliche noch psychische Krankheiten mehr geben wird. Die Bibel nennt es das "wirkliche Leben" (1. Timotheus 6:19). Zu schön, um wahr zu sein? Ganz sicher nicht, denn die Bibel hat sich in jeder Hinsicht als zuverlässig und wahr erwiesen. Vor allem ihre Voraussagen sind stets mit höchster Präzision in Erfüllung gegangen, so dass man absolut sicher sein kann, dass sich auch die Vorhersagen, die sich um unsere Zukunft drehen, erfüllen werden. Ein genauerer Blick in die Bibel ist also wirklich sehr lohnenswert!

LG Philipp

Hallo, ja, du scheinst ein Problem zu haben, und darin, das das Leben an sich im Maßstab des Universums eine recht unwichtige, wenn auch recht unterhaltsame Anekdote ist, hast du sicher recht.

Aber letztlich ist jeder, wirklich jeder, auch die vielen unbekannten der Vergangenheit ein kleines Rädchen im Getriebe, das zu underer Gegenwart, und letzlich auch der Zukunft fürt, die wir beide möglicherweise nicht einmal mit bekommen. Wer weiß, möglicherweise ändert dein langer Text sogar die Zukunft der Menschheit, weil du irgendjemanden ein paar Minuten aufgehalten hast. Dieser kommt jetzt an einem bestimmten Ort genau in dem richtigen Moment an, um den Partner fürs Leben zu treffen, an dem er aber längst vorbei gelaufen wäre, hättest du den nicht aufgehalten, und dessen Kind wird ein bedeutender Forscher, der eine wichtige Erfindung macht.

Ein Beispiel: Hätte es einen eher unangenehmen Typen nicht gegeben, könnte ich dir nicht antworten, weil es mich gar nicht gäbe:

Meine Mutter verdiente sich ihren Lebensunterhalt gegen Ende des 2. Weltkrieges, indem die Ölbilder malte und diese zum Verkauf anbot. Nach Kriegsende kam es dann durch die Russischen Besatzer zur Berlin-Blockade, und durch die Luftbrücke wurde meine Tante nach Hamburg ausgeflogen, um so der schwierigen Versorgungslage in Berlin zu entkommen. Nach Ende der Blockade musste sie aber nach Berlin zurück, da sie noch Schulpflichtig war.

Einer der Bilderkunden bot dann meiner Mutter an, Sie und ihre Schwester auf einer Fahrt nach Berlin mitzunehmen. Mutter nahm das Angebot erfreut an.

Kurz vor Helmstedt, also der Zonengrenze wurde der Typ aber aufdringlich, und forderte für die Fahrt als Gegenleistung eine sexuelle Befriedigung durch meine Mutter, welches sie energisch ablehnte, daher hat der dann meine Mutter und ihre 16 jährige Schwester auf dem nächsten Rastplatz aus dem Auto geworfen.

Da saßen die beiden jetzt fernab der Heimat, was also tun? Mutter fragte also bei Truckern, ob diese bereit seien, die beiden Frauen nach Berlin mitzunehmen. Zumeist wurde das abgelehnt, aber einer ließ sich erweichen.

Daraus entwickelte sich dann eine Freundschaft, und dieser Trucker führte meine Mutter in eine gänzlich andere Gesellschaft ein, bewegte sie sich zuvor doch eher in Künstlerkreisen. So wurde sie eben im Kreise der Fernfahrer und der Rock'n'Rioll-Szene doch etwas aufgezogen, und ein anderer Fernfahrer prahlte mit seiner Freundin, die so sportlich war, dass sie mit einem Motorrad fährt, während meine Mutter eben keinen Führerschein besaß

Daraufhin ging meine Mutter auf eine riskante Wette ein, 100 Mark (ein drittel Monatsgehalt) mit jedem der Kollegen des befreundeten Fernfahrers, dass sie in recht kurzer Zeit den Führerschein machen, und mit Motorrad vorfahren wird.

So ausgestattet hat meine Mutter dann auch einen ihrer Kollegen besucht, und hatte dann bedenken, das nagelneue Motorrad einfach so auf der Straße stehen zu lassen. Der Malerkollege riet ihr, den Schrotthändler gegenüber zu fragen, einen Ex-Taucher, der durch eine Minenexplosion bei Räumarbeiten im Hamburger Hafen einen gelämten Arm hatte, und daher nicht mehr als Taucher arbeiten konnte, ob er auf seinen abgeschlossenen Gelände das Motorrad sicher unterstellen könnte - Tja, und der wurde mein Vater.

Hätte der Bilderkunde meine Mutter einfach nach berlin gefahren, hätte ich das jetzt alles nicht schreiben können. Wäre sie auch nur 5 Sekunden früher oder später nicht am Verlagshaus vorbei gekommen, das die Postkartenentwürfe meiner Mutter in den früheren Kriegsjahren im Massen gedruckt hatte, und der Inhaber nicht ihr die Entwurfsmappe aus der Hand gestoßen hätte, wäre auch das nicht passiert, und hätte sie niemand in den 20er Jahren aus einem Füllhaltergeschäft abgeworben, wäre sie nie Grafikerin geworden. So greift ein Zufall in den nächsten. Und jeder, wirklich jederv dieser Zufälle verändert ein wenig die Zukunft. Du bist also auch ein Teil davon, dass ist dein Sinn.

Ich kann dich mit deinem Problem verstehen. Es wird immer nach dem Sinn des Lebens gefragt. Es gibt viele Menschen, die den Sinn erklären können, oder auch nicht. So ist es nun mal. Dies muss die einzelne Person mit sich ausmachen. Du befindest dich in einem seelischen Zustand, bei dem es fast keine Hürde mehr zur Selbsttötung gibt. Nur, dies ist nicht der Sinn des Lebens, sich zu töten. Der Sinn des Lebens ist, Freude am Dasein zu entwickeln und haben. Denn die Freude ist die Quelle des Lebens. Daher solltest du dir Gedanken machen, wie du Freude entwickeln kannst. Gehe doch einfach mal spazieren und schaue dir die anderen Menschen an. Vergleiche ihre Wirkung mit deiner. Frage dich, wie du eine positive Wirkung wie die betreffenden Menschen erreichen kannst. Übe dich darin, und lobe dich, wenn du dabei Erfolg hast. Mit deiner Lebenspartnerin und eurem Kind bist du eine Verpflichtung eingegangen, nämlich sie glücklich zu machen. Im Moment vernachlässigst du deine Verpflichtung offensichtlich. Daher wundere ich mich auch nicht über deinen Gemütszustand, denn du lässt nicht nur andere, sondern auch dich hängen! Also, kümmere dich um deine Familie, und sorge dafür, dass sie glücklich wird. Mit jedem Schritt in diese Entwicklung darfst du dich selbst loben, und du wirst sehen, wie sich der Sinn des Lebens ergibt. Diese Aufgabe, die du dir mit deiner Familie gegeben hast, ist eine Lebensaufgabe. Das heisst, dass du sie dein Leben lang beachten musst. Nimm die Hilfen, die dir dein Umfeld bietet, an. Entwickle dich zu einem sozialen Menschen, der sich um seine ihm Anvertrauten kümmert. Und du wirst glücklich werden, und den Sinn des Lebens begreifen. 

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