Der "Roman"?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ein Roman ist ein prosaisches Werk, bechreibt meist den Alltag, ist zudem mehr oder minder realistisch ausgerichtet.

Der Adel hingegen favorisierte das höfische Leben, die Minne, das Reich der Träume und bloßen Wünsche. die Aristokratie spürte instinktiv, dass der Roamn ein Produkt des Bürgertums ist, das es zu deckeln galt, schon um die eigene Adelsherrschaft auch ideologisch zu untermauern.

Der Akzentwandel vom Adel zum Bürgertum spiegelte sich auch in der Kunst wieder. Viele Kunstformen, die heute als "gehobene" Kunst gelten kamen ursprünglich aus einer profaneren Ecke. Solche "Geschichtchen" aus dem "einfachen" Leben wie die Romane es anfangs waren wurde eben als etwas für das einfache Volk und einfache Gemüter angesehen und der ellitären Kunst der Zeit gegenübergestellt. Zugegebenermassen sind Romane erst mit der Zeit auch wirklich kunstvoll geworden. Am Anfang war das auch profane Kunst und nicht besonders kunstvoll.

Ich habe keine Ahnung, wo Du diese irrige Herkunft des Wortes Roman her hasst.

Roman entstammt dem Französischen und bedeutet "Erzählung" - das hat mit romanischen Sprachen (fast) nichts zu tun.

Kommentar von Ghostwriter2
26.10.2015, 18:18

Zu welcher Sprachgruppe gehört denn Französisch? ;-)

0

Was möchtest Du wissen?