Der Rettich und die üble Flatulenz, gibt's da ne chemische Erklärung?

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6 Antworten

Im Senföl sind Thiocyanate enthalten S=C=N-R, die auch verstoffwechselt werden und unangenehme Geruchsträger wie H2S bilden können. Die Senföle ist aber ausgesprochen gesund und man sollte keinesfalls auf den Genuss verzichten.

http://www.medizinauskunft.de/artikel/diagnose/alternativ/senfoel_07_08_12.php

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Kommentar von adavan
13.07.2013, 09:13

Danke, interessanter Link! Warum wird der Rettich nicht erwähnt? Wohingegen der Meerrettich ausdrücklich gelobt wird?

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Da hat sich Dein "Gedärm" eh ganz schön Zeit gelassen. : ))

Radi gast ganz ungemein, zumindest in unsrer/m Familie und Freundeskreis, und das setzt wenige Stunden nach der Mahlzeit ein. Gesund, logo!

Gewöhnen kann man sich selbst sicher daran - andere, die keinen aßen, tun sich damit bei weitem schwerer. : D

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Kommentar von adavan
09.07.2013, 22:07

Mehr als Radieschen?

Sämtliche Kohlarten (auch Sauerkraut): da passiert bei mir gar nichts geruchstechnisch, auch beim Zwiebelkuchen nich. Vielleicht haben wir in Franken ne andre Darmflora...

Weißt du, was im Rettich ist (chemisch), was Radieschen z.B. nicht haben?

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Die scharfen Öle enthalten oft Schwefel und wenn sie in ungünstiger Umgebung zerlegt werden, kann schon mal H2S, der "duftende" Schwefelwasserstoff entstehen. Liegt sehr an der Darmflora und was die so aus dem ganzen Futter macht. Ist ein Guftgas und sollte somit flott ziehen gelassen werden.

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Na ja, die Frage ist doch, ob sich dein Umfeld daran gewöhnt. :-D

Auf alle Fälle ist der Rettich ein sehr gesunde Wurzel, die im Körper ordentlich aufräumt. Der Stoffwechsel und die Verdauung werden angeregt. Er ist auch eine Uralte Heilpflanze die schon im alten Ägypten bekannt war, die krampflösende, schleimlösende, harntreibende, adstringierende und antibakterielle Wirkungen nachgesagt werden.

Ich denke, diese kleinen Nebenwirkungen kann man einfach vernachlässigen.

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Kommentar von antnschnobe
09.07.2013, 22:29

Genau, Lupus. Bei uns hieß es früher immer: Wenn's Oscherl brummt, is' Herzerl gsund! : ))

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Kümmel, lieber adavan, Kümmel brauchst du. Dann klappt's auch mit dem Kleinklima.

Ich wundere mich nur, dass das Unheil erst am Montag über deine Mitmenschen hereingebrochen ist.

Die chemische Erklärung muss ich dir leider schuldig bleiben.

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Kommentar von adavan
10.07.2013, 19:31

Davon war reichlich auf dem Bauerbrot :)

Ich hätt es gern chemisch .... ja und der eine Latenztag wundert mich auch

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Ob "man" sich dran gewöhnt kann ich dir nicht sagen. Bei mir ist es so, dass ich keinerlei Veränderungen gegenüber meinen normalen Verdauungsvorgängen bemerke, wenn ich Rettich gegessen habe.

Vielleicht liegt das daran, dass ich eine sehr gut funnktionierende Verdauung habe, da ich mich bewußt (gesund) ernähre und außerdem ausreichend trinke und Bewegung mache.

Ich habe auch bei meinen Mitmenschen bis jetzt noch nicht festgestellt, dass Rettich die Ursache für besondere "Tal-Winde" verantwortlich sind.

Vielleicht kann es dir helfen, wenn du Rettich besonders sorgfältig kaust ... denn ... die Verdauung deines Rettichs beginnt bereits im Munde und selbst der beste Magen hat keine Zähne... ;-)

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Kommentar von adavan
09.07.2013, 22:49

Ich verdau sonst alles prächtig ) Im Laufe meines halben Jh gibt es lediglich eine Sache, und zwar die geliebten "Blauen Zipfel". Die zu geruchsneutralen, aber lauten Knatterorgien führen.

Und jetzt eben der Eigenbaurettich. Lautlos, aber gemein stinkend

Irgendwas muss der doch intus haben...?

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