Der Preis der Ware war falsch ausgezeichnet. Habe ich das Recht, die Ware zu diesem Preis zu bekommen?

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5 Antworten

Wie ist es wenn ich ein Angebot bekomme (eBay unterliegender Käufer) und bezahle. Kann ich dann auf die Ware oder eine gleichwertige Ware bestehen oder kann der Verkäufer mir das Geld ( was ich nicht haben will )zurück überweisen und das war es. Oder hab ich ein Recht auf Ware ?

Bei eindeutiger Preisauszeichnung,ohne überklebtes Preisetikett, bin ich der Meinung hättest Du nur 19,99 zahlen müssen. Da bei eindeutiger Auszeichnung der Preis an der Ware bindent ist. Das hast Du zum Beispiel auch bei Kleiderständern wo oben ein Schild steht AB ..... Euro auch hier ist der Preis an der Ware bindent.

Nicht nach deutschem Recht, die Erläuterung von ArianeHD ist vollkommen richtig. Ein Angebot liegt nur dann vor, wenn die Preisauszeichnung nicht für die Allgemeinheit, sondern nur für dich da ist. Kein Geschäft ist verpflichtet, Dir etwas zu verkaufen. Wenn du also in einen Laden gehst, dir ein Produkt nimmst und an die Kasse geht, kann die Verkäuferin sagen: Nein, Ihnen verkaufe ich das nicht. Du hast keinen Anspruch, Ware von einem Verkäufer zu bekommen. (Macht natürlich in der Realität keiner).

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es wollte auch schon mal ein Kunde ein Auto kaufen, daß der Händler durch eine Kommafehler falsch ausgezeichnet hatte. Der wollte dann das Auto für 9,99 Euro ... hat er natürlich nicht bekommen

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Wieso musstest Du den höheren Preis zahlen? Du hättest das Shirt ja auch einfach NICHT kaufen müssen. (Oder wolltest Du es trotz des höheren preises unbedingt haben?)

Nach deutschem Recht ist das juristisch überhaupt nicht zu begründen. Daher die Erklärung, warum eben KEIN Anspruch auf Übereignung der Ware zum falschen Preis besteht.

Für einen Kaufvertrag benötigt man zwei übereinstimmende Willenserklärungen, Angebot und Annahme.

Bei der falsch ausgezeichneten Ware (wie auch bei korrekt ausgezeichneter Ware ) handelt es sich allerdings nicht um ein Angebot, sondern um eine so genannte invitatio ad offerendum - eine Aufforderung, ein Angebot zu unterbreiten.

Der Kunde kommt also mit der Ware zur Kasse und unterbreitet dem Laden in Person der Verkäuferin das Angebot, diese Ware für 20 Euro zu kaufen. Die Verkäuferin lehnt das Angebot ab, weil sie weiß, dass die Ware 60 Euro kostet. Das sagt sie dem Kunden und unterbreitet ihm damit ein neues Angebot. Will er die Ware trotzdem, liegen zwei übereinstimmende Willenserklärungen vor und der Vertrag ist perfekt.

in der schweiz schon

Stimmt in der Schweiz bekommt der Kunde das T-Shirt zu 20 Euro ! ( Franken ) Wenn der Kunde jedoch offensichtlich erkennen kann, dass der ausgehängte Preis nicht stimmen kann , kann er es nicht kaufen... z.b. in einem Uhrenfachgeschäft ein Rolex für 10 Euro gibts nicht....!!! Das ist dann allerdings " Juristenfutter "

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