Der Planet Merkur unterliegt extremen Temperaturschwankungen, müsste es auf diesem nicht eine Meter tiefe Staubschicht geben?

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1 Antwort

Ich stelle dazu mal ein paar Überlegungen an (hab's nicht recherchiert)...

Durchaus möglich, daß die Merkuroberfläche solchen Belastungen ausgesetzt ist, aber ob es dort tatsächlich viel Staub gibt...?

Solche Prozesse in Steinen dauern (ohne Atmosphäre) wohl auch sehr lange, womit eine Staubschicht nur langsam entstände. Gleichzeitig ist der Merkur aber sehr nahe an der Sonne und ich bin mir nicht sicher, ob der Sonnenwind sehr feinen Staub über lange Zeiträume nicht auch wegblasen würde?

Andererseits war die Erde kurz nach der Kollision mit einem etwas kleineren Planeten rotglühend und nach Meinung einiger Wissenschaftler bekam der Mond dadurch "Erdbrand". Bezüglich Merkur könnte das bedeuten, daß der Stein garnicht so spröde wird, daß er zu Staub zerbröselt?

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Kommentar von Bernhard1961
02.02.2017, 22:51

Ging ja fix, Danke.
Deine Antwort verstehe ich nicht in allen Punkten.
"Durchaus möglich, daß die Merkuroberfläche solchen Belastungen ausgesetzt ist"
Was spricht den dagegen?
"Solche Prozesse in Steinen dauern (ohne Atmosphäre) wohl auch sehr lange"
Aha, braucht es eine Atmosphäre, um Stein durch extremer Hitzeschwankung zu bröseln, um diesen in Staub zu verwandeln?

Hier hast Du meine Frage Plausibel beantwortet, damit kann ich etwas anfangen.
"Gleichzeitig ist der Merkur aber sehr nahe an der Sonne und ich bin mir nicht sicher, ob der Sonnenwind sehr feinen Staub über lange Zeiträume nicht auch wegblasen würde"

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