Der Nachbar möchte für die Nutzung seines Weges Geld von uns. darf er und wenn, wieviel darf er verlangen?

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6 Antworten

Steffi:

Steffi:

Deine Sachverhaltsdarstellung ist äusserst dürftig. Deshalb zunächst ein Hinweis auf das Gesetz.

"Fehlt einem Grundstück die zur ordnungsmäßigen Benutzung notwendige Verbindung mit einem öffentlichen Weg, so kann der Eigentümer von den Nachbarn verlangen, dass sie bis zur Hebung des Mangels die Benutzung ihrer Grundstücke  zur Herstellung der erforderlichen Verbindung dulden.... Die Nachbarn, über deren Grundstücke der Notweg führt, sind durch eine Geldrente zu entschädigen" ((§ 917 BGB).

Zur Rente/Benutzungsgebühr ein Beispiel:

Weg 20 lang, 5 m breit = 100 qm. Markt-Wert 50 €/qm = 5.000,--, Verzinsung 4 % = jährl. 200,--, Benutzung zu 50 % = 100,-- €

Mit Begriffen wie Wegezoll und Grunddienstbarkeit kann ich mich nicht anfreunden.

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Ohne nähere Beschreibung kann man nicht viel dazu sagen. Hat das Grundstück denn keinen eigenen Zugang? Was steht ggf. dazu im Grundbuch des Nachbarn? Wie soll der Weg genutzt werden: zu Fuß, mit welchen Fahrzeugen? Ohne diese zusätzlichen Angaben lässt sich darauf schwer antworten. Ob es Richtlinien für die Passagegebühr gibt, weiß ich nicht. Ggf. würde ich mir zunächst von der Gemeinde einen Hinweis erbitten und dann weiter sehen.

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Wenn es SEIN Weg ist - warum benutzt ihr ihn? Habt ihr ein eingetragenes Wegerecht oder ist das nur eine schöne Abkürzung?

Wenn ihr keine Wegerecht habt darf der SEINEN Weg sogar durch ein Tor zumachen.

Wie muss ich mir das vorstellen? Lauft ihr durch seinen Garten???

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Wenn eine Grunddienstbarkeit eingetragen ist und ihr nicht zu eurem Haus fliegen koennt bzw Alternativen hattet, auf keinen Fall..
Du müsstest schon mehr Infos angeben wie sich die Situation gestaltet

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MSsteffi01 28.10.2016, 11:06

Es ist keine Grunddienstbarkeit eingetragen. Wir leben im Mietshauses (2 Parteien), haben an der Strassenseite eine Haupteinfahrt, die die unteren Nachbarn nutzen. Wir haben uns an der Seite des Grundstückes vor fast 20 Jahren eine Einfahrt gemacht.

Die Nachbarn wohnen jetzt etwa 2 Jahre hier und haben das Grundstück hinter uns und den dazugehörigen weg daneben gekauft.

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Doktorfruehling 28.10.2016, 11:11

der Nachbar kann die Nutzung untersagen, weil es sein Grundstück ist, wenn es Alternative Zugänge gibt. Diese scheinen ja zu existieren. Versucht doch eine Einigung zu finden und rede mit deinem Vermieter ueber Alternative Zugaenge

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Wiso ist es sein Weg? Und warum müsst ihr diesen Nutzen?

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