"Der Mensch war sehr froh, als Gott die Frauen erschaffen hat." - Ist dieser Satz frauenfeindlich?

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10 Antworten

Du solltest dieses Zitat als absolut neutral bewerten.

Derartige Schriften entstammen einer Zeit, die ein komplett anderes Gesellschaftsdenken hatten.

Zudem sind die Schriften vornehmlich von männlichen Personen geschrieben worden. Man muss also um Nachsicht bitten.

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Im Paradies hat Eva die Hosen an Freispruch erster Klasse für Eva Die Frauen sind nicht immer und an allem schuld.) Von wegen Eva sei an allem schuld. „Ohne Frau ist der Mann nicht lebensfähig.“Nur eine falsche Übersetzung Martin Luthers habe die erste Frau zum Ableger von Adams Rippe gemacht. „Luther tut sich sehr schwer mit der Übersetzung. Die hebräische Sprache ist anders strukturiert .Interpretiere man die Bibel richtig, ist Eva in Wirklichkeit Adams Flanke entsprungen, was ihre Rolle im Paradies gehörig aufwerte. „Sie war also gleichberechtigt.“ Und: „Eva war keineswegs eine lahme Ja- Sagerin. Sie war verantwortlich für die Familie, und sie war die erste Theologin der Menschheitsgeschichte. Sie führte nämlich ein tiefes Gespräch mit dem Schlangerich.“ Es war Adam, nicht Eva, dem Gott untersagt hatte, von den Früchten des einen Baumes zu essen. Hatte er Eva das Verbot vielleicht nicht korrekt übermittelt? Und warum sagte er nicht »Halt!« als sie ihm die Frucht reichte? »Im Gegenteil: Adam war ein fröhlicher Mitesser!. Er trage die Hauptschuld, und Eva müsse sich nicht länger alleine verantwortlich für die Erbsünde fühlen. Aber in der Bibel steht nichts von Erbsünde oder Sünde, es steht da nur was von Ungehorsam.Und wer war Adam? Derjenige, der seine Schuld auf andere geschoben habe. Und in Gott und Eva gleich zwei Sündenböcke für das eigene Versagen fand. Adams Ausflüchte: „Das Weib, das Du mir gegeben hast, hat mir die Frucht zu essen gegeben, und ich aß.“ Überhaupt haben die beiden gar nicht vom Apfel genascht, sondern von der Feige. Wieder so ein Lutherscher Übersetzungsfehler. „Aber der Apfel ist über Jahrhunderte in Holz geschnitzt und in Stein gehauen und somit nicht mehr wegzudenken.“ Es gelingt , sogar bekannte Geschichten gegen den Strich zu bürsten, Aspekte herauszustellen, die sich beim ersten Lesen nicht erschließen und immer neu zu belegen, dass das Buch der Bücher aktuell ist wie eh und je.

Es Wird betont , dass die Paradieserzählung nicht »Naturgeschichte« ist, sondern eine Metapher, ein Bild. Die verbotene Frucht, die Eva von der Schlange nimmt, deutet sie beispielsweise als Eingriff in die Schöpfung, den Gott nicht wolle. Gottes Botschaft sei: »Du darfst alles tun und alles haben – aber du darfst nicht in die Schöpfung eingreifen.«. Damit die Bildsprache der Bibel richtig gedeutet werde, bedürfe es aber auch sorgfältiger Übersetzung. So korrigieren wir die Überlieferung, Eva sei aus einer Rippe Adams geschaffen worden. Richtig übersetzt müsse es im Buch Genesis vielmehr »Flanke« statt »Rippe« heißen. Damit werde die Gleichwertigkeit von Mann und Frau in der Bibel deutlich: Mit eine Rippe weniger hätte Adam wohl leben können, nicht jedoch ohne seine Flanke.

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Kommentar von tinimini
19.03.2016, 06:37



 Die Kinder von Adam und Eva heirateten untereinander, Da war der Geenpool noch vollkommen und voll.Das wird heute ja sogar noch gemach, Schaut mal in dem Adelshäusern, Die sind alle miteinander Verwannd. Neu ist auch die Verteidigung des biblischen Brudermörders Kain: Er habe als erster Mensch seine Schuld bekannt und Umkehr geübt. Adam dagegen habe nach dem Verzehr des Apfels Eva verantwortlich gemacht und indirekt sogar Gott, der ihm Eva zur Frau gegeben habe. »Verantwortung übernehmen, Schuld bekennen« – das sind die Botschaften für die Menschen unserer Zeit, die man aus dem Text filtern kann. Religiös gesehen seien die Menschen im Übrigen nicht Abkömmlinge Kains oder Abels, sondern eines dritten Sohnes von Adam und Eva: Seth.

Die Menschen sind also weder Kinder von Tätern noch von Opfern, es gibt darum keine Möglichkeit, sich kollektiv zu beschuldigen. Seth stehe wie sein Nachfahre Noah für die von Gott geschenkte Möglichkeit eines neuen Anfangs. Die Frage, ob wir Kinder des Täters (Kain) oder des Opfers (Abel) sind, stellt sich gar nicht. Denn: Wenn man die Bibel richtig durchdenke, stamme die jetzige Menschheit gar nicht mehr von Adam und Eva ab, sondern sind auf den dritten Sohn Evas zurückzuführen,dessen Stambaum endet bei Noah und dessen Nachfahren !.

 Die Erbsünde ist eigentlich von der Sintflut weggespült worden. „Das ist doch ein wunderschöner Gedanke ! Wir interpretieren ins Paradies die Kindheit der einzelnen Menschen oder der gesamten Menschheit hinein. „Es gab keine Sexualität, keine Arbeit.“ Dies sei die Sammlergesellschaft gewesen. „Alles war da, Gott hat für uns gesorgt.“ Das nächste Stadium: Bauern und Hirten, Kain und Abel – „ein Riesenfortschritt“. Dass Menschen in der Frühzeit bis zu 1000 Jahre alt wurden, sei Folge der Mondzählung. Die Menschen waren Nomaden, zogen von Wasserloch zu Wasserloch. „Man konnte das Sonnenjahr nicht berechnen. Der Mond war da schon aufschlussreicher.“ Teile man die Jahre durch zwölf, erhalte man durchaus akzeptable Menschenjahre. Dies änderte sich mit Abraham. „Er war der erste Hebräer. Er war sesshaft und wurde nur 90 bis 100 Jahre.“ Warum diese plötzliche Kürzung? „Man stellte die Zeitrechnung auf die beiden Ernten im Jahr um.“ Schließlich heißt Eva gar nicht Eva . 

„Sie
heißt übersetzt Mutter allen Lebens, Denkerin und Sinngeberin.“ Und Adams Rolle in dem Spiel: „Er ist nur der Mitesser. Er beteiligt sich gar nicht.“ Luther machte Eva zur „Gehilfin“: „Er erniedrigte sie.“ Hebräisch richtig übersetzt, sei Eva aber eine „Hilfe“, die auch widersprechen dürfe. Eva heißt übersetzt Mutter allen Lebens, Denkerin und Sinngeberin.

Ja, Adam war froh das er eine Partnerin bekam denn er suchte unter den Tieren nach einer Partnerin als er den Tieren Namen gab. 

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Kommentar von kdd1945
19.03.2016, 11:48

Es ist oft sehr hübsch zu lesen, wie Du Dich in die Szenen einbringst. Sei aber auf der Hut, Du willst doch sicher noch Jesus nachfolgen, nicht wahr?

Völlig auf der Linie bist Du hier:

Und wer war Adam? Derjenige, der seine Schuld auf andere geschoben habe. Und in Gott und Eva gleich zwei Sündenböcke für das eigene Versagen fand. Adams Ausflüchte: „Das Weib, das Du mir gegeben hast, hat mir die Frucht zu essen gegeben, und ich aß.“

Aber hier und nicht nur hier liegst Du falsch:

Freispruch erster Klasse für Eva

„Sie war also gleichberechtigt.“

Überhaupt haben die beiden gar nicht vom Apfel genascht, sondern von der Feige.

Aber in der Bibel steht nichts von Erbsünde oder Sünde, es steht da nur was von Ungehorsam.

Rö 5, 12 Deshalb, wie durch "einen" Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben...

...19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.

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Da früher die Frauen keine Rechte hatten und von den Männer unterdrückt wurden als der Text geschrieben wurde suchten sie einen Grund warum das Sound nicht andersherum ist. Deshalb haben sie das so geschrieben. 

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Kommentar von ChristelMett
18.03.2016, 21:21

Ich kann dir nicht folgen :(

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Hallo ChristelMett,
das kannst Du als Fakt bewerten - allerdings ´verband der Erschaffer den ersten Menschen mit einer (1) Frau (1 Mo 2, 18-25). In Mt 19, 4-5 heißt es:

4 "Habt ihr nie gelesen", erwiderte Jesus, "dass Gott die Menschen von Anfang an als Mann und Frau geschaffen hat?1 5 Und dass er dann sagte: 'Deshalb wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und die zwei werden eine Einheit sein.'2?

Unter Fußnote 1 wird hingewiesen auf 1 Mo 1, 25-27:

26 Dann sprach Gott: "Lasst uns4 Menschen5 machen als Abbild von uns, uns ähnlich6. Sie sollen über die Fische im Meer herrschen, über die Vögel am Himmel und über die Landtiere, über die ganze Erde und alles, was auf ihr kriecht!" 27 Da schuf Gott den Menschen nach seinem Bild, als sein Ebenbild schuf er ihn. Er schuf sie als Mann und Frau.7

Du siehst, beide, die Frau, wie auch vorher den Mann machte Gott nach seinem Vorbild (innere Eigenschaften).

Von Gottes Seite gibt es keine Frauenfeindlichkeit!

Grüße, kdd

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Kommentar von kdd1945
19.03.2016, 10:59

Zitate aus Neue evangelistische Übersetzung

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Also zunächst einmal, schau Dir die genauen Formulierungen dazu in der Bibel an! Da liest man u. a. Folgendes:

1) (1.Mose 2,18) "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen."

Gott hat also nicht ein gleichberechtigtes Wesen erschaffen,
sondern eine "Gehilfin" für Adam.

2) Der fromme Lot aus Sodom hatte eines Tages Fremde zu Besuch, die spät nachts von randalierenden Männern vor seinem Haus bedroht wurden. Um sie von seinem Besuch fernzuhalten, bot er den Randalierern seine jungfäulichen Töchter zur freien sexuellen Belustigung an (1. Mose 19,8): "Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt." 

Die Moral der Bibel also: Um deine Haut zu retten, opfere ruhig deine unschuldige Tochter. Es sind ja nur Frauen.

3) Die Zehn Gebote verlangen, unter anderem, die Einhaltung des Sabbats (5. Mose 5,14): "Aber am siebenten Tag ist der Sabbat des Herrn. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Sklave, deine Magd, dein Rind, dein Esel, all dein Vieh." 

Fällt Dir was auf? - In dieser Aufzählung fehlt die Frau! Sie darf natürlich arbeiten, schließlich wollen der Mann und seine Knechte auch am Sabbat bewirtet werden. Die unterdrückte Frau braucht keinen Ruhetag. Sie steht
sogar noch niedriger als der Sklave in Gottes Aufzählung.

4) Im Neuen Testament lesen wir (Eph 5,23): "Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn. Denn der Mann ist das Haupt der Frau."

5) Auch Petrus war der Ansicht (3. Petr 3,1): "Desgleichen sollt ihr Frauen euch euren Männern unterordnen." (siehe auch 1. Tim 2,11 / 1.Mose 3,6 oder Kol 3,18 usw.)

6) Die Kirchenfürsten waren da auch sehr konsequent:

Der Heilige Thomas von Aquin (1225-1226):

"Die Frau ist ein misslungener Mann. (...) Der wesentliche Wert der Frau
liegt in der Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen. (...)
Mädchen entstehen durch schadhaften Samen."

Martin Luther (1483-1464):

"Ob sie (die Frauen) sich aber auch müde und zuletzt zu Tode tragen, dass
schadet nichts, lass sie nur zu Tode tragen, sie sind darum da. (...) Will die
Frau nicht, so komme die Magd."

Pressemitteilung aus dem Katholikentag, 1968:

"Alle Frauen sind gefährlich."

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Aus dem Koran fange ich gar nicht erst an zu zitieren!

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Also, konkret zur Frage: 

Männer! Freut Euch, dass es Frauen gibt!

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  • Es ist  wirklich mehr als aberwitzig von Jahrtausendealten Schriften zu erwarten das sie denn so solche grotesken  Ideologien wie Gender  und Feminismus berücksichtigten würde oder gar müsste .
  • Die Bibel ist ein Buch des Glaubens uns  genau so sollst du es auch bewerten 
  • Falls du ein Gender Studium betreibst dann ist das deine Sache .Dann sauge dir einfach irgendwas aus den Fingern wie dort in der "Wissenschaft "ja absolut üblich ist ...
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Kommentar von 666Phoenix
20.03.2016, 09:49

Fröschlein

Es ist wirklich mehr als aberwitzig von Jahrtausendealten Schriften zu erwarten das sie denn so solche grotesken Ideologien wie Gender und Feminismus berücksichtigten würde

Es ist aber nicht "aberwitzig", aus diesen Schriften allgemein geltende Normen für die Gegenwart abzuleiten und für die gesamte Menschheit bindende "christliche Werte" zu generieren????

Na, wiedermal hast Du meinen Lacher auf Deiner Seite!

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Was ist an diesem Satz frauenfeindlich? Da muss man sich schon sehr quälen, um dahinter eine Herabwürdigung des weiblichen Geschlechtes zu vermuten. Es ist so wie es da steht: Der erste Mensch freut sich über seine Gefährtin - damals wie heute. Feministisches Gedankengut gab es damals noch nicht.

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Wie kommst Du denn darauf? Diese Märchengeschichte ist widerlegt.

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Gott hat Mann und Frau erschaffen, damit sie "einander anhangen", sich gegenseitig ergänzen und sich lieben.

Warum sollte es frauenfeindlich sein, wenn Adam sagt, dass Eva zu ihm gehört? Eva hätte dies auch über Adam sagen können, denn auch er gehört (als ihr Mann) zur ihr.

In 1. Mose 2,24 steht: "Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein."

Jetzt könnte man auch behaupten, dass dieser Vers männerfeindlich ist, weil in ihm steht, dass der Mann seiner Frau anhängen wird. Aber auch dieser Satz gilt für beide Geschlechter. Auch eine Frau wird bzw. soll ihrem Mann anhängen.

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Was hat dieser Satz mit Frauenfeindlichkeit zu tun !? xD

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