"Der Mensch ist unglücklich,weil er nicht weiss,dass er glücklich ist", was meinte Dostojewski damit?

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4 Antworten

Also ich versteh es so, dass man sich oft nicht mit dem zufrieden gibt was man hat und grundsätzlich immer mehr oder besseres will. Und wir sehen meist nicht, wie gut es uns eigentlich geht, aber würde man sich vergleichen und sehen wie es in anderen Ländern zum Beispiel zugeht würde man sich glücklich schätzen. Zum Beispiel sind wir nicht zufrieden mit unserem aussehen oder Gewicht und hungern um eine gute Figur zu bekommen und woanders haben sie nicht mal genug um gesund zu leben und müssen sogar hungern. Oder wir sind unzufrieden mit unserer Familie, warum auch immer, überlegen aber nicht, dass wir glücklich sein können weil es Menschen gibt die keine haben. Solche Sachen eben. Ich glaube das kann beziehen worauf man will und so ziemlich auf jeden Bereich. Aber daran würde ich dann erstmal denken. 

Hallo light98!

Wir nehmen das, was gut läuft als etwas Selbstverständliches, das wir nicht weiter beachten, und konzentrieren uns auf das was schief läuft und klagen darüber ausgiebig. Würden wir beides nur in Relation bringen, würden wir merken, dass es nicht viel zu klagen gibt und wir eigentlich ganz zufrieden sein könnten.

Gruß Friedemann

Das Mensch es oft nicht sehen, wie gut es ihnen geht sondern immer nur das schlechte betrachten

In dem Satz geht es um Nicht-Wissen. Der Mensch weiss also etwas nicht!

Was koennte das sein?

Nahezu alle Menschen wissen nicht, wer sie sind, und deshalb sind sie ungluecklich, sie suchen eigentlich sich selbst, aber suchen immer ausserhalb von sich in der Aussenwelt.

Aber nichts dort draussen kann sie befriedigen und deshalb sind diese Gluecksgefuehle immer nur von kurzer Dauer.

Sobald du weisst, wer du wirklich bist. dann weisst du wer Gott ist und dann ist die Suche vorbei. Du erkennst dich selbst als die Quellen allen Glueckes. und das ist dein Sein. Alles Gute!

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