Der Mensch ist der beste, der klügste, er unterwirft Tiere und darf alles?

25 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Naja, ich weiß nicht, ob man das Dummheit oder einfach Gier und Egoismus nennen sollte.

Wir Menschen zerstören einfach alles, nehmen keine Rücksicht auf IRGENDWAS und wollen immer mehr. Wir beuten die Welt, Pflanzen, Tiere und uns gegenseitig aus.

Wir alle, die gerade Zugriff auf das Internet und diese Seite/App haben, leben von der Ausbeutung anderer. Wir kaufen Klamotten, die von Kindern genäht sind, Möbel die von extrem schlecht bezahlten und halb verhungernden Menschen gemacht werden und sowieso von ärmeren. Wir sind total austauschbar. Wir haben einfach nur das Glück, mit diesem Geld und Reichtum geboren zu sein (nicht alle kaufen eben genannte Sachen, aber alles was fairtrade ist wird einfach extrem selten gekauft, weil es auch mehr kostet... *hust* Geld regiert die Welt *hust*)

Die Frage nach richtig oder falsch und Schlauheit oder Dummheit stellt sich natürlich immer.
Ist es schlau, diese Lebewesen auszubeuten?
Schließlich ermöglichen wir uns damit ein besseres Leben und wir leben inzwischen viel länger als z.B. vor 300 Jahren.
Die Emotionale Intelligenz liegt dabei wahrscheinlich bei 0. Wir wissen, dass das was wir tun, Leben kostet und sehen einfach weg. Ist auch gar nicht einfach, das so plötzlich zu ändern, aber wenn wir die Möglichkeit haben zu handeln (Geld spenden etc.) schauen die meisten auch weg.
Dass ca. 50% Deutschlands gegen Flüchtlinge ist, zeigt (mir) schon, wie unsozial Menschen sind! Diese Leute machen nicht eine schwierige Reise bis hier her, mit dem Risiko zu sterben (!), weil sie einfach mal Bock drauf haben und sooo egoistisch sind und sie "uns die Arbeitsplätze wegnehmen wollen"! Wenn wir flüchten müssten, würden wir uns auch wünschen, aufgenommen zu werden. Und nicht, dass alle uns doof angucken, rassistische Bemerkungen machen und sich wegen einer anderen Herkunft/ Religion für was besseres halten.

(Zurück zu den Tieren) Ich finde es falsch, Tiere in so winzigen Käfigen zu halten und sie zu quälen. "Fressen und gefressen werden" gabs schon immer. Man kann meinetwegen Fleisch essen, aber nur, wenn die Tiere auch unter ethisch vertretbaren Umständen gehalten werden...
Bio ändert da nicht viel. Die Schweine haben da vielleicht einen halben Meter mehr Gehege. Applaus applaus, für diese Großzügigkeit...

Und ich Frage mich manchmal auch, ob es dumm ist (in unserer Lage), das alles zu bemitleiden und zu sagen "omg, das ist so schrecklich" oder einfach zu genießen, dass wir in diesem Luxus leben. Man sagt ja, die dummen leben glücklich, weil sie nicht das Leid erkennen. Aber wenn man klug genug ist, zu sehen, wie grausam diese Welt ist - man müsste sich sowieso unglaublich viel Material anschauen, um sich diesen ganzen kranken sh*t reinzuziehen, der auf der Welt abgeht - wäre das nicht irgendwie dumm? Man wäre die ganze Zeit mit leiden und bemitleiden beschäftigt, aber das hilft ja auch niemandem...
Das ist, wie die Aussage "Selbstm0rd ist eine Lösung". Menschen hier bringen sich wegen viel "unwichtigeren" Sachen um, als den scheiss, den andere Menschen un Armut und anderen Länder STÄNDIG erleben...
Ist der Welt geholfen, wenn Menschen sich umbringen?

Wir diskriminieren uns alle gegenseitig, irgendwer hält sich aus den bescheuersten gründen für was besseres und alle machen einfach weiter und tun so, als wären sie nicht am Tod von Millionen von Lebewesen mitverantwortlich...

Kann sein, dass ich zu viel gelabert habe :D war grade das, was mir dazu eingefallen ist. Übrigens diskutieren wir hier auch, verschwenden Zeit und helfen niemandem. Wahrscheinlich ist es aber auch wichtig, die Menschen aufzuklären. Auch wenn die meisten wahrscheinlich nichts sehen wollen, was sie mit ihrer Rolle als Konsumenten bewirken...

Wir nutzen unsere ganzen Möglichkeiten nicht... Uns stehen so viele Türen offen. Vielleicht gibt es auch einen Grund, dass wir Menschen existieren (haha, der war gut... *nicht *)

Ich denke auf jeden Fall, man sollte sich immer, wenn man sich über was beschweren will ("omg Chantal, du hast eine Erbse mehr als ich, das ist SO UNFAIR. Geh dich umbr*ngen."), daran denken, wie sche*sse gut wir es haben, dass wir nicht schreckliche Krankheiten haben, wahrscheinlich länger als 30 Jahre leben, nicht vergewaltigt, misshandelt oder versklavt werden, hier keinen Krieg haben und so ein kleiner Teil der Welt sind. Wir sind so klein und unbedeutend, genauso wie unsere Probleme. Wir regen uns über den dümmsten sche*ss auf und wollen dann auch noch behaupten, es wäre so unfair, dass andere Reicher wären als wir. Das Universum ist so riesig...

Und wenn man das alles berücksichtigt, ist es doch nicht so unfair und wir sollten uns eigentlich schämen, so egoistisch zu sein.

Und ja, ich Laber hier als wäre ich der Guru der Welt, aber ich bin auch nicht besser. Keine Ahnung, ob mein Selbstmord der Welt helfen würde. Ein bisschen vielleicht.
Ich hab eigentlich nur so angefangen, zu schreiben, was mir dazu einfiel. Also schreibt einfach was dagegen, wenn ihr diskutieren wollt xD

LG

ich hab Dir eine Pfeil upwords gegeben. Meinen Kurzbeitrag findest Du findest unter neute skyberlin.

0

Super Antwort! Kann dir nur zustimmen, es ist so wie oben beschrieben. Und auch, Geld regiert die Welt. Sagen meine Eltern auch immer, aber sie finden es auch ziemlich traurig dass das so ist. Und zum Flüchtlingsthema kann ich dir auch zustimmen, ich persönlich finde es auch sehr unfair diesen Menschen gegenüber wenn man sie wegen ihrer Herkunft verurteilt.

In den Sommerferien Habe ich an einem Jugendprogramm teilgenommen, da konnten wir 14-18 Jährige in Betriebe,Firmen und Unis reinschauen und uns eben beraten lassen. An diesem Programm waren 3 Flüchtlinge beteiligt (Junge Männer, 17 Jahre alt). Zwei davon kamen aus Syrien, der 3. war ein "schwarzer" ( ich weiß nicht aus welchem Land, aber eben sehr dunkelhäutig). Am ersten Tag hatte ich die Befürchtung, das er vielleicht wegen seiner doch sehr dunkeln Hautfarbe diskriminiert wird, aber es kam (Gott sei dank) anders ; die Jungs haben alle 3 herzlich aufgenommen und sich mit ihnen angefreundet, haben ihre deutsch Kenntnisse verbessert und waren wirklich mega freundlich zu ihnen. Respekt, hätte ich manchen echt nicht zugetraut. Da ich eines der wenigen Mädchen war, hatte ich am Anfang weniger Kontakt mit ihnen, aber mit der zeit war ich nur noch bei den Jungs und habe die 3 besser kennengelernt. Nette, hilfsbereite Männer die wirklich Ehrgeiz haben hier Fuß zu fassen und auch vieles mit Humor nehmen.

Ich finde es daher ziemlich sch**** wenn man alle Flüchtlinge in einen Sack steckt. Sicher, es gibt wahrscheinlich welche die übles im Sinn haben, aber die aller meisten eben nicht, das durfte ich selber erfahren.

1

danke. Ist ja cool, dass die so gut aufgenommen wurden :'3 ich finde es so süß, wenn Leute die sich nicht kennen, sich sofort anfreunden und alle super nett sind. Klar gibt es kriminelle Flüchtlinge, aber es gibt mindestens genauso viele "nicht-Flüchtlinge" die kriminell sind. Ist ja nur so, dass hier in Deutschland (meiner Meinung nach) Gastfreundschaft und Höflichkeit sehr vernachlässigt werden, und die Menschen mir manchmal kalt und abgeschieden vorkommen

0

Wenn man mal die Schattenseite der Medaille betrachtet, Krieg,
Nuklearwaffen, Abholzung des Regenwalde, Ausbeutung von Bauern in
ärmeren Ländern usw kann man auch meine, wir sind schon ziemlich blöde.

Das hat nichts mit klug und blöd zu tun. Die bahnbrechensten Errungenschaften sind in Kriegen und Auseinandersetzungen entstanden.

Das rechtfertigt kein Krieg. Aber "die Kriegsführung" beruht auf klugen Köpfen! Genauso wie die Waffen.

Und Krieg/Revierkämpfe gibt es in der gesamten Natur. Der Mensch reiht sich da prima ein.

Schau dir nur mal Füchse an. Füchse zerreissen dir JEDES Huhn. Auch wenn es nur eins essen will.

Nuklearwaffen wurden von klugen Köpfen entwickelt.

Und auch, das wir Tiere also andere Lebewesen die viel früher da waren
als wir, unterwerfen, ausbeuten, zum Spaß quälen, einsperren

Wer quält denn bitte zum Spaß Tiere? Allerhöchstens Katzen vielleicht, wenn sie Mäuse fangen. Beim Menschen in Deutschland ist das zum Glück durch die Tierschutzgesetze verboten.

sie sogar essen (nicht alle, ich selber bin Vegetarier und es gibt ja auch Veganer)

Als Allesfresser unabdingbar. Landwirtschaft ohne Viehzucht ist nicht möglich.

Und 3 mal kannste raten wer die Milchkühe, Jungbullen und Legehennen essen muss, die wegen deinem Konsum anfallen? Richtig: Ich!

mit/an ihnen Experimentieren

Ohne dem hätten wir bei weitem nicht den medizinischen Standard, den wir heute haben. Tierversuche für Medizin und Grundlagenforschung ist absolut notwendig. Wenn es anders ginge, würde man es auch machen. Tierversuche sind nicht gübstig.

Wie seht ihr das?

Differnzierter. Ohne Tiere gehts nun mal nicht. Selbst für Kupfer wird Knochenleim als Hemmstoff genutzt. Also muss es auch Viehzucht geben.

Findet ihr es gerechtfertigt das wir uns alles nehmen, das wir Lebewesen unterwerfen, das wir die Erde stück für stück abbauen?

Wer baut denn die Welt ab? Nur weil wir Tiere nutzen? nee...

schau dir doch mal das "grüne" Denken an: Bioethanol und so. Ja super: Und jetzt schau mal nach Brasilien und USA: Massenweise Sojaplantagen und Zuckerrüben um das E85 zu ermöglichen.

Man muss ein guten Mittelweg finden und da ist z.B. unsere deutsche Landwirtschaft ein Vorzeigemodell.

Man kann immer weiter verbessern, aber dass wir die Welt in den Abgrund katapultieren, halte ich für populistisch.

Denkt ihr wir sind die intelligenteste Spezies?

Brauch ich nicht denken, das ist so. Die Atombombe zu erfinden ist wissenschaftlich nicht dumm. Sie zu benutzen ist jedoch moralisch eine Frage für sich. Mit "dumm" hat das nichts zu tun, sondern mit Macht.

Ich hoffe ich konnte dir helfen...

Gruß
Omni

(BG)

Bei Nummer 13 schon...

Die bahnbrechensten Errungenschaften sind in Kriegen und Auseinandersetzungen entstanden.

Das ist mir neu... Du verherrlichst nicht nur Tierzucht, sondern auch Kriegsführung?!

1
@Iflar

Das ist mir neu... Du verherrlichst nicht nur Tierzucht, sondern auch Kriegsführung?!

Ausnahmsweise hat er mal nicht unrecht. Technologische Fortschritte sind wirklich aussergewöhnlich oft durch milit. oder politische Konflikte errungen worden. Natürlich stellt sich noch die Frage, in wie weit man diese Errungenschaften alle samt als "bahnbrechend" bezeichnen mag. Die meisten Technologien fallen ja doch irgendwann als Bummerang auf uns zurück.

Und einhergehend zeigt es doch wie blöd die Spezies Mensch doch insgesamt wirklich ist. Sie kann nur gut für die eigene Weiterentwicklung forschen, wenn sich das Ergebnis mindestens dazu eignet, einen Angehörigen der eigenen Spezies unter die Erde zu bringen.

0

Hallo:)

Ich selbst beschäftige mich Tag täglich mit dem Thema. Ich selbst versuche mich von der Spezies Mensch so gut es geht "abzuheben" das heißt ich versuche so gering wie möglich daran beteiligt zu sein was geschieht. Natürlich ist das fast unmöglich, ansonsten müsste ich meine Existenz aufgeben, aber wie gesagt das was ohne Probleme möglich ist, tue ich oder will ich in Zukunft in Angriff nehmen.

Das heißt ich kaufe Anziehsachen am liebsten im secondhand Shops, oder im Internet gebraucht. Natürlich kaufe auch ich teils im normalen Laden, denn nicht alles kaufe ich gerne gebraucht. 

Ich lebe lange Zeit vegetarisch, bis ich gemerkt habe das es mir zu wenig ist. Ich wurde vegan. Um mich selbst im reinen zu fühlen, um eine beispielsweise..Kuh ansehen zu können und mir zu denken, ich gehöre nicht zu den Menschen die dir Leid zufügen.

Wir gehören nicht mehr zu der Spezies Mensch von damals. Wir sind Homo Sapiens und die gab es zuvor nicht. Wir sind weder geborene Fleisch noch Pflanzenfresser. Wir haben uns angewöhnt, alles zu fressen. Das müssen wir aber definitiv nicht um gesund zu sein.

Mit der aktuellen Ernährung und Lebensweise zerstören wir uns selbst und den Planeten, der uns garantiert nicht allein  gehört, so wie es sich wohl viele einbilden. Wir teilen ihn uns mit anderen Lebewesen, jedenfalls sollten wir das. Niemand erlaubt uns Kühe zu vergewaltigen, ihre Muttermilch zu trinken, die ihre Kälber trinken sollten (Die allerdings auch direkt weggerissen und aus Eimern trinken müssen), Tiere jeglicher Art einzusperren und sie in ihrer natürlichen Lebensaktivität einzugrenzen, in dunklen Räumen, in ihrem eigenen Kot und Urin, mit gekürzten Schnäbeln und abgeschnittenen Hörnern, um den Kannibalismus zu verhindern, weil keine Rangordnungen mehr möglich sind, an ihnen Versuche zu machen und sie bis zum bitteren Ende auszubeuten. Damit wir unseren Kühlschrank voll mit Dreck, Verderben und Kadaver haben. 

Radikal ausgedrückt? Es ist einfach wahr.

Genauso mit den Regenwäldern, den nicht aufhörenden Rodungen und der Massenverbrauch von einfach allen Ressourcen! Aber die geben wir Mutter Erde auch nicht mehr zurück, nein sie bekommt überhaupt nichts zurück außer Radioaktiver Abfall, Müll aller Formen und Arten, überall ist er zu finden. 

Meiner Meinung nach werden wir in unserem eigenen Müll verrecken. Mit Krankheiten, die wir uns selbst zuzuschreiben haben und niemanden der uns vermissen wird.


Danke :) 

Ich freue mich immer über Menschen die andere Meinungen hören wollen!   


Sorry, aber der Mensch IST von Natur aus ein Allesfresser.😶

0

Was möchtest Du wissen?