Der Koreakonflikt: kann er jemals gelöst werden, ohne dass es ein neues Blutvergießen gibt?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Den Konflikt müssen die Koreaner lösen. Nicht Dritte.

Ja, das sehe ich auch so. Wenn man die Lage einmal ganz neutral betrachtet, drängt sich einem vielleicht sogar der Eindruck auf, die USA "wollen" überhaupt nicht, dass sich die beiden "Koreas" miteinander versöhnen. Da dürfte auch wieder die Angst vor einem neuen wirtschaftlichen Konkurrenten ("Groß-Korea") in Ostasien eine Rolle spielen...

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@LordofDarkness

Ja das ist dann das US- Problem! Großkorea neben Kleinchina! Sorry überzeugt mich nicht. 

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Genau so gehört es sich erzwungene Wiedervereinigungen würden früher oder später eh bloß wieder zu Konflikten führen

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Danke fürs Sternchen!

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Eine Wiedervereinigung Nord und Südkoreas ist nicht realitisch und würde bloß zu neuen Sozialen und kulturellen katastrophalen Problemen führen. Nur als kleines Beispiel Ostdeutschland besaß vor der Wiedervereinigung eine mittelmäßige Schwerindustrie. Aufgrund der Angst von Wettrüsten ist diese schlechter bewertet worden und stark zurück gebaut worden, bis heute sind die folgen Arbeitslosigkeit in vielen dieser Gebiete und aufkommender Patritismus der schluss endlich in Rassismus umschlug. Nicht zu vergessen werden Ostdeutsche gerne als dümmer abgestempelt!

Paar Beispiele:                                                                                                  

  • Die Rentenkasse ist leer wegen den Ostdeutschen die nie einbezahlten...   

Nun zum Wirtschaftskonflikt der in Südkorea auftauchen würde:  

  • Nordkoreaner würden für vermutlich 1/10 von dem eines Südkoreaners arbeiten, da man sich aber nicht wünscht das alle Nordkoreaner plötzlich rüber kommt würden Firmen in Nordkorea gebaut werden. Das Führt zum Arbeitskraft schwinden und Arbeitslosigkeit in Südkorea wer wäre Schuld? Der Nordkoreaner natürlich.
  • ist Schuld? selbstverständlich die Nordkoreaner.
  • Denkensweisen wie bevor Nordkorea mit uns wiedervereinigt wurde hatten wir dieses und jenes würden auf der Südseite extrem schnell zu nehmen.

Meine Frage: welche Art von "Lösung" für diesen Konflikt würdet ihr euch
vorstellen? Eine militärische? Eine diplomatische?

Eine militärische "Lösung" der Koreafrage wäre nicht nur unklug, sondern auch nicht machbar. Ein Krieg der USA gegen Nordkorea würde China, vielleicht auch Russland auf den Plan rufen und ggf. weite Kreise ziehen. Das will niemand. Eine "Lösung" wird also nur diplomatisch möglich sein. In diese Lösung sind Nord- und Südkorea, China, USA und Russland einzubeziehen.

Wie sollte sie aussehen, bzw. zustandekommen?

China spielt hier eine besonders wichtige Rolle. Wenn ich richtig informiert bin, hat China die vormals ziemlich offenen Grenzen zu Nordkorea im Augenblick ziemlich dicht gemacht. Dem Diktator fehlt es daher an allem, um sein Volk zu versorgen - es wird ihm auch der Treibstoff ausgehen, seine Raketen zu bauen, sie fliegen oder seine Truppen (motorisiert) marschieren zu lassen. Ein Mangel an Lebensmitteln und wichtigen Bedarfsgütern könnte das nordkoreanische Volk ggf. veranlassen, zu rebellieren und seinen Diktator zum Teufel zu jagen. Anders gesagt: China kann den abhängigen Diktator Kim zwingen, sich zurückzuhalten - was er im Augenblick sogar macht - und Zugeständnisse zu machen. Sollte es soweit kommen, dann könnte sich die Lage beruhigen - eine Grundvoraussetzung für weitere Schritte der Annäherung.

Und würdet ihr eine Wiedervereinigung zwischen Nord- und Südkorea im Falle einer Aussöhnung für realistisch oder wünschenswert halten?

Ja, gewiss, das wäre wünschenswert und sinnvoll. Die Trennung geht, wie auch ehemals in Deutschland, mitten durch Familien, ein unmenschlicher Zustand. Das koreanische Volk hat selbstverständlich das Recht, wieder ein Volk in einem gemeinsamen Staatswesen zu sein. Ob und wann es dazu kommen kann, ist derzeit nicht absehbar. Die Lage für Korea als Ganzes ist historisch nicht so günstig wie damals für Deutschland. Aber offenere Grenzen, verstärkter Handel, Aufbau demokratischer Institutionen, vielleicht eine Art Konföderation, wären vielleicht Schritt für Schritt möglich, wenn China mitspielt und keine Nachteile davon hat, seinen Verbündeten Kim zu opfern.

MfG

Arnold

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  • Rohstoffe (Baumwolle) in Asien
  • Gute Sozialversicherungssystem
  • Technisch fortgeschritten

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  • Die Nähe zu Nordkorea
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vllt. weiß ja noch jemand ein paar Nachteile.

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