Der Koran 5:38 befiehlt den Dieben die Hand abzuhacken - wie sollen dann Diebe in Zukunft arbeiten ohne Hand?

36 Antworten

Wir reden hier von Texten, die aus dem 7. Jahrhundert n. Christus stammen.

Damals gab es ein anderes Rechtssystem, man hat das als richtig erachtet, dadurch fand es seinen Platz im Koran, wahrscheinlich. In unseren Augen, aus heutiger Sicht, ist so etwas natürlich barbarisch und nicht vereinbar mit unseren Werten und Normen. Der ehemalige Dieb wird schwerwiegende Probleme ohne seine Hand haben, zu der damaligen Zeit. Auch heute wäre er eingeschränkt.

Die Menschen aber haben sich weiteretwickelt, genauso wie der Islam. Das können wir in Deutschland sehen, wo Muslime friedlich mit Christen zusammenleben.

LG

Die Menschen aber haben sich weiteretwickelt, genauso wie der Islam.

Nicht durchgehend, wie man an Saudi-Arabien & Co., aber auch an einigen Antworten sieht, die genau diese Praxis befürworten.

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@SlowPhil

Natürlich kann ich nicht allgemein für alle sprechen.

Ich stimme dir auch zu, dass in Polizeistaaten wie dem Iran oder Saudi Arabien, wo Menschen noch der Hexerei bezichtet werden können, solche Entwicklungen noch nicht stattgefunden haben.

Eine Studie des Gallups Institut zeigt jedoch, dass selbst in solchen Ländern Bestrebungen da sind, etwas zu ändern, auch von Männern!

http://www.sueddeutsche.de/politik/umfrage-in-muslimischen-laendern-was-denken-muslime-wirklich-1.274224

Mit meiner Antwort bezog ich mich auf die Alltäglichkeit des Islams in Deutschland beispielsweise. Es leben vier Millionen Muslime in Deutschland, sie haben Kontakte zu Nichtmuslimen, gehen aus, besuchen Schulen, Universitäten etc.

Ich meinte mit der Aussage "Wir Menschen haben uns weiterentwickelt", dass wir ein anderes, humaneres Rechtssytem entwickelt haben.

Von den Antworten hier distanziere ich mich, sowas darf man nicht tolerieren, das ist abscheulich! Verstümmelungen dürfen nicht Teil eines Rechtssystems werden, Abschreckung hin oder her, der Zweck heilt nicht die Mittel.

LG

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@Rocker73

Mit meiner Antwort bezog ich mich auf die Alltäglichkeit des Islams in Deutschland beispielsweise. Es leben vier Millionen Muslime in Deutschland, sie haben Kontakte zu Nichtmuslimen, gehen aus, besuchen Schulen, Universitäten etc.

Nu, et gibt sonne un' sonne.

Auch unter den Muslimen, die hier in Deutschland leben und zum Teil Deutsche sind, durchaus auch schon mal ohne Migrationshintergrund, gibt es welche und leider nicht wenige, ungeachtet des Kontakts zu Nichtmuslimen etc. Ansichten haben, bei denen man nur mit den Öhrkes schlackert.

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@SlowPhil

Ich ging jetzt davon aus, dass man ohne ein Kommentar meinerseits weiß, dass Muslime so unterschiedlich wie alle anderen Menschen sind.

Außerdem ist die Religion nur ein Aspekt eines Menschen.

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@Rocker73

Mit Polizeistaat hat das nichts zu tun, in diesen Staaten gilt die Sharia, d.h. der Koran ist das höchste Gesetz.

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@Rocker73

Bitte nicht so verallgemeinern, die Muslime hier in Deutschland dürften im Durchschnitt doch deutlich problematischere Einstellungen haben als wir aufgeklärten Christen.

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@Hitman312

Tu ich doch gar nicht? Liest du dir meine Kommentare überhaupt durch?

dass Muslime so unterschiedlich wie alle anderen Menschen sind.

Genauso wie bei Christen gibt es unterschiedliche Formen der Glaubensausübung. Manche Muslime haben kaum eine Verbindung zum Glauben, andere gehen fünf Mal am Tag beten.

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@Rocker73

Ich ging jetzt davon aus, dass man ohne ein Kommentar meinerseits weiß, dass Muslime so unterschiedlich wie alle anderen Menschen sind.

Das weiß man, ich jedenfalls. Es ändert allerdings nichts. Öhrkesschlacker-Ansichten können auch unter sonst sehr unterschiedlichen Menschen weit verbreitet sein, besonders, wenn sie von maßgeblichen Leuten verbreitet werden, die besonders großen Einfluss haben.

Außerdem ist die Religion nur ein Aspekt eines Menschen.

Aber ggf. ein wichtiger. Je strenggläubiger jemand ist, desto wichtiger ist dieser Aspekt.

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@Rocker73

Die Menschen aber haben sich weiteretwickelt, genauso wie der Islam. Das können wir in Deutschland sehen, wo Muslime friedlich mit Christen zusammenleben.

Wer davon spricht, der Islam habe sich weiter entwickelt, der träumt!

Wer weiter davon spricht, dass wir in Deutschland sehen könnten, wie Muslime friedlich mit Christen zusammenleben, der verkennt die Situation. Dieses scheinbar und oberflächlich betrachtet friedliche Zusammenleben funktioniert nur mit Muslimen, welche dieser Religion nur noch halbherzig folgen oder innerlich schon längst "gekündigt" haben. Wahrhaft gläubige Muslime werden mit Andersgläubigen oder -denkenden kaum friedlich leben ohne sie massiv unter Druck zu setzen. Warum wohl gibt es in der arabischen, asiatischen und afrikanischen Welt noch immer die schrecklichsten islamischen Kriege und Terrorbrigaden??

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@hummel3

hummel3 hat mega angst vor Muslime ;) die Propaganda Maschinerie funktioniert sehr gut in Deutschland :)   

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@Rocker73

Die Rocker von heute sind sehr verschult.Der Glaube an das Gute im Menschen und auch im Islam können einem auch auf die Füße fallen,bis man merkt,wie theoretisch man doch ist.

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@Rutscherlebnis

Ich bevorzuge den Glauben an das Gute gegenüber Fremdenfeindlichkeit, Hass und Polemik.

LG

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@Rocker73

@Rocker73

Wie tolerant der Islam wirklich ist, kann man seit 1400 Jahren bestens am Geschehen in der Welt nachvollziehen. Da braucht es keine geschönten Statements irgendwelcher Autoren.

Der Islam kann sich in der Welt überhaupt nur durch Zwang und Unterdrückung halten. Er hat sich im Gegensatz zur christlichen Lehre auch nie friedlich von alleine verbreitet.

Wach endlich auf, Rocker! - Träumer wie du lassen den Dieb durch die offene Tür ins Haus und wundern sich nachher, warum ihr Haus dann nicht mehr dasselbe ist.

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zu der Zeit lebten die Menschen noch mehr in Ihren Sippen und Familienverbänden, was heute bei weitem nicht mehr der Fall ist.

Diebe, denen die Hand abgehackt wurde, wurden früher von der Sippe/Familie alimentiert. Heutzutage müsste der Staat die Leute, denen die Hand abgehackt wurde, versorgen. Daran sollte der Staat kein Interesse haben. Im Gegenteil. Der Staat legt bei Straftätern Wert darauf, dass diese beruflich ausgebildet sind, denn das kann dazu beitragen, dass jemand in der Zukunft ein Leben ohne Straftaten führt.

tschainik- das mag in westlichen Ländern der Fall sein, sollte eine Bestrafung so geahndet werden- in der Realität sieht es allerdings anders aus.

Hand abhacken wird noch immer praktiziert, oft einhergehend mit erschlagen und verbrennen  am lebendigen Leib.

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Mach`Du nur so weiter mit Deinen islamkritischen Fragen, wirst schon sehen, was Du davon hast, werter Schopenhauer!;)

....Dir müsste doch klar sein, dass Dich Allah schon lange auf dem Kieker hat!...

Wenn du jetzt aber meinst, das müsste egal sein, weil Du ja eh in die Hölle kommst, dann wirst Du Dich noch wundern, denn wahrlich: Allah wird sich noch was für Dich einfallen lassen - und: Allah weiß es bekanntlich besser!;)

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