Der Käufer macht die Ware kaputt und verlangt nun das Geld von mir?

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3 Antworten

Durch die Übergabe ist es jetzt sein Eigentum und du bist nicht mehr dafür verantwortlich. Besonders wenn er es vorher sogar getestet hat! Außerdem kann der Fehler der Internetverbindung auch am Anbieter liegen

danke für deine antwort! er meint ja angeblich bei seinem anderem handy (genau das gleiche modell) ist die internetverbindung gut

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@youknowmaname

Na, es behauptet ja keiner, dass das Handy keinen Fehler hat, aber offensichtlich hatte es bei dir noch keinen Fehler, also muss der Fehler bei ihm entstanden sein. Aber das musst du eigentlich gar nicht mit ihm diskutieren, mit der Übergabe des Gerätes hast du auch die Verantwortung übergeben.

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Und evtl. Gewährleistungsansprüche blendest du in deiner Antwort einfach aus? Diese haben nämlich mit den Eigentumsverhältnissen rein gar nichts zu tun.

Wenn der Mangel nämlich bereits vor/bei der Übergabe vorhanden war, dann hat der Käufer einen Anspruch auf Nacherfüllung. Allerdings muss er (der Käufer) hier beweisen, dass das Gerät bereits vorher kaputt war - was in der Regel sehr schwer werden dürfte...

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@Grinzz

Also ich habe nichts "ausgeblendet", weil ich daran nicht gedacht habe^^ Glaubst du, ich verschweige etwas absichtlich? :O

Aber in der Frage wurde doch erwähnt, dass der Käufer das Gerät getestet hat, also müsste der Mangel bei der Übergabe schon festgestellt worden sein, wenn er schon vorher da gewesen sein sollte. Und, wie du schon sagtest, so einen Mangel zeitlich nachzuweisen, wird wohl eh schwierig

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@MiaSidewinder
Also ich habe nichts "ausgeblendet", weil ich daran nicht gedacht habe^^ Glaubst du, ich verschweige etwas absichtlich? :O

Nein. Mein Kommentar war vielmehr als kleine Gedächtnisstütze gemeint ;-)

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Der Mangel war während der Übergabe definitiv NICHT vorhanden. Die Internetverbindung war voll. Er war so gar kurz im Internet und hat mehrere Seiten getestet.

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Da Du kein gewerblicher Verkäufer bist,kann der Käufer Dir gegenüber keine Gewährleistungsansprüche geltend machen. Wenn er will,kann er Dich ja notfalls auf Rückerstattung des Kaufbetrages verklagen. Aber dazu müsste er nachweisen,dass das Gerät zum Zeitpunkt des Kaufes bereits defekt war,was ihm nur schwer gelingen dürfte. Und er kann ja aufgrund des fehlenden Kaufvertrages nicht einmal nachweisen,dass er es überhaupt gegen Geld erworben hat.

Da Du kein gewerblicher Verkäufer bist,kann der Käufer Dir gegenüber keine Gewährleistungsansprüche geltend machen.

Das eine hat mit dem anderen leider nichts zu tun ;-) Gewährleistungsansprüche gibt es auch unter Privatleuten.

Unterschiedlich ist nur die Möglichkeit des Ausschlusses der Gewährleistung. Das geht bei gewerblichen Händlern nämlich nicht!

Wenn er will,kann er Dich ja notfalls auf Rückerstattung des Kaufbetrages verklagen. Aber dazu müsste er nachweisen,dass das Gerät zum Zeitpunkt des Kaufes bereits defekt war,was ihm nur schwer gelingen dürfte.

Und genau das ist die Folge aus den Gewährleistungsansprüchen ;-)

Und er kann ja aufgrund des fehlenden Kaufvertrages nicht einmal nachweisen,dass er es überhaupt gegen Geld erworben hat.

Es liegt ein Kaufvertrag vor. Dieser ist zwar nur mündlich, was aber nicht heißt, dass er nicht zu beweisen wäre...

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wir haben keinen schriftlichen Kaufvertrag abgeschlossen

na ist doch super....

dann muss der Käufer erstmal beweisen überhaupt bei dir ein Handy gekauft zu haben.

Dies dürfte ihm ohne Kaufvertrag wohl sehr schwer fallen.

Ich würde hier nur mit der Schulter zucken und sagen; "welches Handy?"

Du würdest also vor Gericht lügen? Respekt, toller Tipp.

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@AanAllein
Respekt , toller Tipp.

Danke, danke und nochmals danke.

Übrigens... ein Beschuldiger / Angeklagter darf bei der Polizei und auch vor Gericht lügen bis sich die Balken biegen....

denn:

keiner braucht sich selbst belasten.

Dies muß ich dir aber nicht sagen, denn dies weißt du ja auch...

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@user3096
Übrigens... ein Beschuldiger / Angeklagter darf bei der Polizei und auch vor Gericht lügen bis sich die Balken biegen....

Was im Strafrecht richtig ist. Im Zivilprozess würde ich davon aber nicht unbedingt Gebrauch machen, vgl. §§ 153, 154 StGB (womit man dann im Strafrecht wäre :-P)

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