Der Hund lässt nur ungerne jemanden aufs Grundstück

...komplette Frage anzeigen

11 Antworten

Du hast Dir wohl einen Hütehund angeschafft, der nunmal auf diese Eigenheit gezüchtet ist. Kauf Dir von JAn Fennell das Buch "Mit Hunden sprechen" und befolge die Umgangsweise mit dem Hund darin konsequent so wie beschrieben. Immer und für alle Zukunft. Das geht komplett ohne Gewalt. Lass den Hund in der Zeit, in der Du mit ihm arbeitest, zu der Zeit, wenn Deine TAgeseltern kommen, nicht raus. Für den Hund ist das jedesmal ein unheimliches Erfolgserlebnis, wenn jemand vor ihm (nachvollziehbarerweise) erschrickt. Ich habe einen Stafford-LAbradormix aus den Tierheim, der mich mit seinem Leben verteidigen würde, seine Katze und mich gerne viel zu gut beschützt (hat er bestimmt nicht vom Labrador), und mir irgendwann anfing, die Bude auf den Kopf zu stellen und Jaulorgien zu feiern, wennn ich nicht da war. Habe ich alles in den Griff bekommen damit, sogar ohne Trainer. Sehr zur Freude anderer Fahrgäste hat er mich besonders gerne in der S-BAhn bewacht. Geht jetzt alles und er unterlässt das, wenn cih das nicht möchte. War aber Arbeit. Viel Erfolg! MAcht auch Spaß, sich so in das Zitronengehirn eines Hundes, das zu 80 Prozemt aus Stammhirn besteht reinzuarbeiten und macht das Leben eindeutig für beide stressfreier.

Hallo Claudia, scheinbar hat dein Hund die Rudelführung übernommen und ist jetzt der Chef. Versuche ihm einen sicheren Platz zuzuweisen - bei dem er auch bleibt - auch wenn es klingelt!!! Vielleich eine kurze Leine an seinem Halsband befestigen und ihn immer wieder auf seinen Platz zurückführen "Komando - Platz - bleib dabei immer und immer wieder wiederholen - braucht viel Geduld und viele Leckelis ( nur wenn er auf seinem zugewiesenen Platz bleibt gibt es ein Leckerli. Bitte deine Besucher den Hund komplett zu ignorieren und zuerst dich zu begrüßen. Die allerbeste Lösung wäre eine Hundeschule - die haben die meiste Erfahrung und erkennen schon am Verhalten deines Hundes wie man ihn am besten Erzieht. Trotzdem weiterhin viel Spaß mit deinem Racker.

Meine Güte, du hast einen HOvawart-Mix! Wie die anderen schon schreiben, dass ist AUCH rassebedingt. D.h. aber nicht, dass man nicht daran arbeiten kann. Via Internet wird das nicht klappen, da brauchst du schon professionelle HIlfe. Was die professionelle HIlfe angeht, muss man sich sehr gründlich informieren, es darf sich nämlich jeder in D Hundetrainer nennen, da der Begriff nicht geschützt ist. Insgesamt sollte er auf jeden Fall ausgelastet werden, Grundgehorsam üben kann auch eine Form der vorläufigen Auslastung sein. Auslastung heißt ja nicht, dass der Hund den ganzen TAg bespasst werden soll, gerade bei einem so großen Hund sollte man wegen der Knochen eher auf Kopfarbeit setzen. Und zwar regelmäßig. Ich habe einige TExte als Blog verfasst, aber die kann ich hier glaube ich so nicht reinstellen,da sie den Rahmen komplett sprengen würden. Hm, weis gerade nicht ob ich hier auf andere Seiten verweisen darf... Ansonsten schreib mir mal.

Hallo Claudita, wenn Kinder im spiel sind solltest du auf alle Fälle deinen Hund nicht unangeleint lassen. Auch zur Sicherheit der Kinder solltest du dir einen Fachmann oder Frau nach Hause holen. Denn es könnte sein das Tipps aus der Ferne nach hinten los gehen können. Meistens sind dann immer die schwächsten die darunter leiden müssen ( Kinder)Mit weg sperren umgehst du die Situation es wird sich aber nichts bessern.

Ist doch logisch, erst mal ist es schon im Ursprung der Rasse enthalten, desweiteren scheint er nicht genügend ausgelastet zu sein, dass er sich als Nebenbeschäftigung das Verteidigen von Haus und Grund genommen hat. Sowas bekommt man mit ausgiebigen, konsequenten training hin, aber nicht von jetzt auf gleich. Such dir kompetente Hilfe in Deiner Nähe die Dir zeigen wie Du es am besten machst. Anweisungen über die Plattform ist in diesem Falle völlig fehl am Platz.

Es gibt "Hundetypen" welche das völlig normale Verhalten der "Territoriumsverteidigung" besonders ausgeprägt zeigen. Nicht selten sind das Herdenschutzhunde, Hovawart, Briard, Beauceron, Rottweiler usw...

Dieses ist in ihrem Verhalten durch die lange Auslese auf genau diesen Gebrauch durch uns Menschen fest verankert. Kurz: Der Hund kann gar nicht anders!

Nun machen wir Menschen den Fehler, zwar in unserem direkten Wohnbereich unseren Hund (auch diese Hundetypen) einzuschränken, speziell auch in der Bewegung und wir lernen diesem wie er sich mit immer wieder eintreffenden Menschen dort benehmen soll. Hund befindet sich im Haus/Wohnung also auf "unserem" Territorium.

Draußen aber im Grundstück/Garten lassen wir den Hund gewähren. Dulden es, dass er strategisch günstig liegt um alles sofort zu erkennen, zu überwachen und mittels furchteinflössend abschreckendem Verhalten versucht fremde Personen von Eintritt in das Gelände abzuschrecken. Dadurch passiert was Du hier beschreibst: Der Hund und sein Verhalten werden immer schlimmer, seine Toleranzgrenze gegenüber dem Eintritt von Personen sinkt! Kurz erklärt: Der Hund ist der Herr und Territoriumsinhaber des Grundstückes. Er entscheidet letzlich wer darf und wer nicht!

Abhilfe: Niemals den Hund alleine, ohne Beisein "seiner Menschen" im Garten lassen wenn jemand (egal wer) eintritt!! Der Hund könnte irgendwann die Entscheidung treffen territorial zu beissen = in diesem Zusammenhang völlig normales Hundeverhalten!

Den Hund, draußen auf dem Grundstück in der Bewegung einschränken = Platz ablegen, bleiben.

Den Hund, wenn Briefträger kommt, an der Leine haben und die Post mir einem kleinen Gespräch persönlich in Empfang nehmen. Dabei liegt der Hund im Platz, wie er es kennt.

Den Hund an der Leine, die einzelnen Eltern und Kinder am Eintritt zum Garten abholen = der Hund lernt, dass dieses "Eindringen" von Euch erwünscht ist.

Den Hund "niemals mehr" unbeaufsichtigt im Garten einfach so "vor sich hin" arbeiten lassen.

Es ist ein angeborener Trieb beim Hund, das müsst Ihr wissen! Er selbst kann es nicht ändern, Ihr Menschen müsst die Verantwortung für den Garten genau so wie für die Wohnung übernehmen.

Bellt der Hund am Zaun ist es "immer erforderlich" wenn ihr die Verantwortung für diesen Bereich habt, hinauszugehen zum Hund, nachzusehen um den Hund aus seiner Verantwortung zu befreien!

Ihr habt die Verantwortung dafür, dass nicht der Hund entscheiden muss und eventuell einmal zum "Biss" greifen muss!

Ohmann langsam nervt es immer: Der Hund ist nicht ausgelastet. Das schreiben so viele. Auch wenn der Hund mal nicht ausgelastet ist, sollte er sich benehmen können. Oft umgeht man mit dem Hund den Gehorsam wenn man ihn den ganzen Tag auf Trab hält, er ist dann natürlich auch müde. Ich würde ihn immer wenn jemand kommt ins Platz legen. So sollte er gar nicht in die Versuchung kommen Show zu machen. Ich verstehen auch den Hund, er will das Grundstück beschützen, das ist ja eigentlich gut nur er sollte es lassen, wenn ihr findet, das keine Gefahr droht. Unsere Hunde bellen auch immer wenn jemand am Garten vorbei läuft ( die sind ausgelastet ) dann sag ich einfach "nein". Dann dürfen auch fremde Leute rein, weil meine Hunde wissen wenn ich es erlaube ist es ok.

Territorial aggressive Tiere empfinden keine grundlegende Feindseligkeit geenüber Fremden. Verantwortlich für dieses Verhalten ist oft eine gelernte Antwort auf die Reaktion der fremden Person. (Rückzug-Ziel erreicht). Auch kann eine spezifische Rassedisposition vorliegen. Aber was´hilft? Hier ist es notwendig ein Alternativ- verhalten aufzubauen.Z.Bp. Nicht - der böse Postbote kommt- sondern der Postbote bringt uns was. Das heißt - der Postbote bringt dem Hund ein Leckerli, dass du vorher vorbereiten kannst. Oder-du baust ein Ritual auf- du nimmst den Hund an die Leine wenn jemand kommt, bittest sie draußen zu warten, du gehst mit dem Hund an der Leine raus und gehst dann gemeinsam mit dem Besuch wieder herein. Ich hoffe ich konnte dir helfen. Besser helfen könnte ich wenn du etwas genauer beschreibst wie das "Kommen" von Leuten abläuft. Ilsemarie

hey:) auch ich würde dir raten einen fachmann/frau ein zu beziehen... dass kann wirklich gefährlioch werden...vil. liegt es auch an dem beschützerinstinkt ... das ist ja schließlich "sein" grundstück.. er fühlt sich wahrscheinlich verantwortlich dafür... aber wie gesagt... ich weiß es auch nciht wirklich und würde dir wirklich nahe legen wen professionelles zu fragen... lg... viel glück noch

Du brauchst keine Wundermittel. Du solltest Dich über die Philosophie "Natural Dogmanship" informieren udn die Rangordnung und damit die Zuständigkeit in eurem Rudel wieder klarstellen. Viel Erfolg.

Äh, warum sperrst Du ihn nicht weg, wenn Eltern und fremde Kinder aufs Grundstück kommen? Hoffe, Du bist gut versichert? :-0

Dazu gibt’s unzähliges Material in der Hundeerziehung bzw. in der Hundeschule. Da gibt’s keinen Zaubertrick, sondern das ist ne langwierige Sache, ihm das wieder „auszutreiben“….

Was möchtest Du wissen?