Der historische Jesus

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12 Antworten

Einer der bedeutensten Historiker des antiken Rom war Tacitus. Er schrieb folgendes : „Christus, (Christ) von dem sein Name seine Herkunft hat, litt eine extreme Strafe während der Regierung des Tiberius in den Händen von einem unserer Stadthalter, Pontius Pilatus.“ Tacitus - Annalen (Ab excessu divi Augusti)

Auch Josephus, ein jüdisch-römische Historiker aus dem 1. Jahrhundert, hat über Jesus berichtet. Im Testimonium Flavianum heißt es in Kapitel 18, in der Versen 63, 64: „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mann, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er vollbrachte nämlich ganz unglaubliche Taten und war der Lehrer aller Menschen, die mit Lust die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Dieser war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu.Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorhergesagt hatten. Und bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort.“ Josephus - Testimonium Flavianum (Kapitel 18: 63, 64) 

Caius Plinius Secundus war ein römischer Gelehrter, Offizier und Verwaltungsbeamter im ersten Jahrhundert. Er sagte uns, als was die ersten Christen Jesus verehrten. So berichtet er: „Die Christen verehren Jesus als Gott.“ Caius Plinius Secundus – Briefe 10, 96 Abs. 7

Jesus wurde also nicht in irgendeinem Konzil zu Gott erklärt, wie einige behaupten, sondern es gehörte schon immer zur Glaubenslehre der ersten Christen, und daran hat sich bei den meisten Christen bis heute auch nichts geändert. Die Bibel enthält die Wahrheit und ist Gottes Wort.

Natürlich ist es wichtig, ob Jesus eine historische Person war oder nicht. Damit steht und fällt die Glaubwürdigkeit der vier Evangelien. Hat Jesus nicht existiert, wären das ansonsten fromme Geschichten, ohne wirkliche Bedeutung. Es gibt mehrere Geschichtsschreiber, die auf Jesus als historische Person Bezug nehmen. Dazu gehören Josephus (jüdisch) und Tacitus (römisch). Beide waren keine Christen, erwähnten Jesus aber als reale Person. Interessanterweise heißt es in der Encyclopaedia Britannica:

"Diese unabhängigen Berichte beweisen, dass in alter Zeit nicht einmal die Gegner des Christentums die Geschichtlichkeit Jesu bezweifelten, die erstmals aus unzulänglichen Gründen Ende des 18., während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Zweifel gezogen wurde."

 

 

 

 

 

Der Unterricht dürfte relativ kurz ausfallen, weil es nicht einen einzigen Hinweis auf einen historischen Jesus gibt. Die einzige Quelle stellt die Bibel, bzw. einige weitere Evangelien dar, und das sind nunmal religiöse Schriften mit komplett frei erfundenem Inhalt.

Für Glauben sind Fakten generell nicht relevant, da Glauben die Abwesenheit von Fakten ist. Hätte man Fakten, wäre es kein Glauben, sondern Wissen.

fastlink 25.03.2015, 09:11

Nicht ganz richtig.

Es gibt einen Hinweis aus einer Drittquelle, gerademal, was natürlich wenig ist in Hinblick auf, das, was über den Mann so alles behauptet wird.

Eine römische Aufzeichnung, rein bürokratischer Hintergrund, berichtet von der Hinreichtung eines Mannes. Bei dieser wird zudem hingewiesen, es sei der Brunder eines gewissen Jesus, der einige Jahre zuvor bereits hingerichtet worden war.

Das wars dann auch schon, mehr nicht.

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LichtG 25.03.2015, 18:26
@fastlink

Dumm nur: Der Name "Jesus" (bzw. die entsprechenden Formen dieses Namens) war extrem weit verbreitet.

Um die Nennung eines Namens einer Person und Geschichte zuordnen zu können, bedarf es weitaus mehr als nur eines kurzen Satzes. Der Zusammenhang fehlt.

Es gibt nicht einen einzigen Hinweis darauf, dass der Bibel-Jesus existierte. Kein Augen/Zeitzeuge berichtet davon.

Vielleicht gab es einen Jesus, der als Vorbild für die Bibelgeschichten diente. In dem Fall kann es sich nur um einen Wanderprediger oder Revolutionär gehandelt haben, von denen es viele gab. Letzteres ist wahrscheinlicher, weil der Sinn und Zweck der Evangelien darin lag, die Juden zum Kampf gegen Rom aufzustellen, indem man das Judentum reformiert und vereinfacht und den Nationalgedanken auffrischt.

In den 30 bekannten der 50 Schriften des Philon Judaeus (ca. 15 - 40 u.Z) von Alexandria ist kein Hinweis auf Christus oder Christen zu finden, auch nicht bei den anderen Historikern, Mystikern, Dichtern und Satirikern dieser Zeit wie etwa:

  • • Seneca (1 – 65 u.Z.),
  • • Justus of Tiberius (1 – 73 u.Z.),
  • • Titus Petronius (14 - 66 u.Z.),
  • • Marcus Velleius Paterculus (19 – 31 u.Z.),
  • • Pomponius Mela (20 - ? u.Z.),
  • • Phaedrus (20 – 50 u.Z.),
  • • Plinius der Ältere (23 – 79 u.Z.),
  • • Titus Catius Asconius Silius Italicus (25 – 100 u.Z.),
  • • Aulus Flaccus Persius (34 – 62 u.Z.),
  • • Marcus Annaeus Lucanus (35 – 65 u.Z.),
  • • Marcus Fabius Quintilian (35 – 96 u.Z.),
  • • Publius Papinius Statius (40 – 96 u.Z.),
  • • Martial (40 – 104 u.Z.),
  • • Apollonius von Tyana (40 – 120 u.Z.),
  • • Dion Chrysostom (40 – 120 u.Z.),
  • • Plutarch (45 – 125 u.Z.),
  • • Publius Cornelius Tacitus (55 – 116 u.Z.),
  • • Valerius Maximus (?),
  • • Gaius Valerius Flaccus (? – 90 u.Z.),
  • • Ailios Theon (?),
  • • Juvenal (60 – 137 u.Z.).
  • • Justus von Tiberias (?),

Letzterer erstellte eine Chronik von Moses bis Agrippa II. ohne Jesus auch nur zu erwähnen. Autoren wie Flavius Josephus (37 – 100 u.Z.), Tacitus, Plinius der Jüngere (62 – 115 u.Z.), Appianos von Alexandria, Lucius Flavius Arrianus (95 – 175 u.Z.), Lukian von Samosata (120 – 180 u.Z.), Pausanias (115 – 175 u.Z.), Florus, Quintius Curtius Rufus,Aulus-Gellius (130 – 180 u.Z.), Phlegon von Tralleis und Cajus Suetonius Tranquillus (75 - 130 u.Z.) sind nachfolgende Generationen, würden über Jesus nur nach Hörensagen schreiben ohne seine Existenz zu bestätigen. Die Sonnerfinsternis zur Kreuzigung Jesu, erwähnt bei Phlegon im Jahr 4 der 202. Olympiade, wurde zeitlich etwa 3 Jahre nach hinten verschoben oder passend gemacht. Die Christen Passage in den Annals (116 u.Z.) des Tacitus ist ein gefälschter Nachtrag, Tacitus war bei Neros Tod 12 Jahre alt und die Vorgänge lagen über 50 Jahre zurück. In den Schriften des längst toten Apostel Paulus ab 67 u.Z. existiert weder die Doktrin der jungfräuliche Geburt Jesu noch der Name seines Vaters, aber die seiner vielen Geschwister. Diese Texte sind Plagiate und Fälschungen unbekannter Autoren. Den ersten Petrusbrief auf 95 u.Z. - auf 30 Jahre nach seinem Tod - zu datieren ist nur das Bestreben authentisch zu wirken. In der ältesten Bischofsliste des Irenäus von Lyon (135 – 202 u.Z.), ein Schüler des Polykarps von Smyrna, ist weder Petrus aufgeführt noch andere wie etwa Philemon, Judas oder Johannes, späte Schreiber haben sie erfunden um ihre Texte zu legitimieren.

Das alles belegt einwandfrei: Es gibt keine historischen Belege für die Existenz einer Person namens Jesus, welche mit der biblischen Figur in Verbindung gebracht werden könnte!

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chinly 26.03.2015, 01:33
@chinly

Man muß bei dem link nach Jesus noch .html eingeben, sonst funktioniert er nicht.

Der komplette link wurde hier bei GF als Doppellink abgewiesen!?

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Es gibt keine "Daten" über den Historischen "Jeshua" (Originalname) außer dem Bericht, wie er als Junge dem Fest seines Vaters beiwohnen wollte (Lk.2,49).

Idealerweise sollte man wissen dürfen statt einfach nur glauben müssen!

Und so gibt es auch Beweise für Jesus Christus tatsächliche Existenz:

www.bechhaus.de/hintergrund/belegefuerjesus

Lieber Gruß!

chinly 26.03.2015, 01:30

Man muß bei dem link nach jesus noch .html eingeben, sonst funktioniert er nicht.

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Für den Glauben notwendig halte ich es nicht, aber doch auf jeden Fall für sehr interessant!


Wenn du die damalige Zeit , die Gewohnheiten , die Gesetze die Umstände nicht kennst, wie willst du da Jesus Worte verstehen, Seine Gleichnisse oder die Bergpredigt.Wie willst du da verstehen , wie er ans Kreuz kam, wer damals das Sagen hatte, und warum so einiger im Neuen Testamentanders läuft, als es der Jude Jesus jemals Gemeint hat, denn er war Jude, und kein Christ, er kannte keine Kirchen, sondern nur die Synagoge. Er kannte kein Weihnachten und kein Ostern, das wurde zu seiner Zeit nicht gefeiert.

Ich sehe das eher umgekehrt: Wozu braucht man noch "Glauben", wenn man sich einfach an die Historie halten kann?

Nein,ist es nicht,denn der Glaube hat Möglicherweiser ein sogenanntem Status von Vorahnung,und das sollte nicht Übergangen oder Übersehen werden

Um zu glauben, braucht man das sicherlich nicht. Um sich aber an etwas festhalten zu können, braucht man solche Beweise...

Kalleter 24.03.2015, 19:28

Yeye

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LichtG 24.03.2015, 22:24

Derartige Beweise gibt es alldedings nicht . Glauben und Wissen schließt sich gegenseitig aus

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Ja schon.  da hängt ja ein ganzer glaube dran.  das Christentum.

Nein ist es nicht, die Leute glauben ohnehin jeden Mist der ihnen eingetrichtert wird. Die biblische  Figur Jesus hat nichts mit dem realen Propheten Joshua zu tun.

Aber auf solche kleinen Funde stürzen sich Bibelverteidiger und schreien "Ich hab's euch doch gesagt!" im Chor.

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