Der Held... was ihn ausmacht usw.

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4 Antworten

Für mich ist manchmal auch der Anti-Held der bessere Held. Damit will ich sagen, dass der Held nicht unbedingt "gut" sein muss. Er braucht einen Hintergrund, eine persönliche Geschichte, die ich ihm abkaufe und die mich berührt. Irgendwas authentisches, das zum Nachdenken anregt und durch das man mit ihm mit fiebert.

Außerdem sollte sein Kopf nicht voller Stroh sein, ein bisschen Mut gehört auch dazu und natürlich Freundschaft. Am besten ist es, wenn der Held so handelt wie ich es tun würde (oder zumindest so, wie ich auf dem Sofa sitzend DENKE, dass ich es auch tun würde), aber das muss nicht unbedingt sein.

Aber der Kerl muss beileibe nicht perfekt sein, sonst wird es schnell unrealistisch. Er darf auch mal Fehler machen.

schau hier nach und vergleich mit deiner Liste:

http://de.wikipedia.org/wiki/Held

Für mich persönlich ist ein Held jemand, der sich für andere Menschen einsetzt, ohne sich selbst dadurch in den Vordergrund stellen zu wollen. Was für ihn zählt ist nicht die zu überwindende Angst, nicht der Ruhm, den er durch seine Tat erlangen kann, sondern einzig und allein derjenige (oder die gute Idee), für den er sich einsetzen kann. Seine Heldentat übertrifft alles Erwartete, weil sie mit erheblichen Schwierigkeiten, die es zu überwinden galt, zusammen hängt. Ein Held überwindet Angst, Vorurteile, Sicherheitsvorkehrungen, Etikette und tut durch seine Heldentat einem Menschen oder der gesamten Menschheit etwas Gutes.

Ein Held ist für mich jemand, der anderen hilft, ohne an sich selber zu denken, und ohne nachzudenken, ob er durch die Hilfe selber Vorteile hat, sondern sogar Nacheile in Kauf nimmt. In brennendes Haus rennen, oder aufs Eis gehen um Leben zu retten, jemand der sich in der Schule vor andere stellt, die gemobbt werden. Jemand, der aufopferungsvoll seine Angehörigen pflegt.

Ein Held ist jemand der ohne Rücksicht auf sich selbst gutes für andere Menschen leistet.

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