Der Glühfaden einer eingeschalteten Glühlampe besitzt eine Temperatur von etwa 2500°C. Warum werden

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3 Antworten

Nachdem die Frage ja schon komplett beantwortet wurde noch eine Randbemerkung:

Es gibt auch Kohlefadenlampen, diese geben jedoch nur ein ziemlich oranges Licht ab. Das liegt daran, das die Temperatur des glühenden Fadens relativ "kühl" ist. Würde man die Temperatur am Kohlefaden erhöhen, würde es zwar mehr in Richtung gelbes Licht gehen, aber der Faden durchbrennen.

Fast alle Metalle schmelzen schon unter 2500°.

Molybdän, Osmium und Tantal liegen darüber.

Wolfram hat aber den höchsten Schmelzpunkt mit rund 3400 °C.

Di in Wikipedia angegebenen Schmelztemperaturen beziehen sich zudem auf reinste Metalle, durch Verunreinigungen sinkt der Schmelzpunkt noch weiter ab.

Außerdem verdampft je weniger von dem Metall, je größer der Abstand zur Schmelz- und Siedetemperatur ist. Der Metalldampf verringert den Querschnitt des Glühfadens, dort wird er dann heißer und er brennt irgendwann durch - das Metall ist dann als schwarzer Belag auf dem Glaskolben der Glühlampe zu sehen.

Als Ergänzung

Das Verdampfen den Wolframfadens und die Kondensation an der kalten Glaswand der Glühlampe hat dann zur Entwicklung der Halogenlampe geführt.

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Wolfram besitzt von allen reinen Metallen den höchsten Schmelzpunkt.

3390°C Schmelz T. und 5500°C Siede T.

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