Der glauben an Gott?

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14 Antworten

Hallo Julchenxix,

könnte es daran liegen, dass Du Dich bisher noch nicht wirklich mit den Gründen für einen Glauben an Gott beschäftigt hast? Obwohl Du, wie Du in einem Kommentar schreibst, die Bibel bereits komplett durchgelesen hast, hast Du diese Gründe bisher noch nicht entdecken können, nicht wahr? Das mag z.T. sicher daran liegen, dass Du vieles in der Bibel - und so geht es vielen anderen auch - nicht wirklich verstanden hast. Darf ich Dir einmal erzählen, was mich davon überzeugt, dass es Gott gibt?

Natürlich spielen meine religiösen Wurzeln - ich bin von Hause aus katholisch - eine gewisse Rolle. Im bin zwar mit dem Glauben an Gott aufgewachsen, mir wurden allerdings nie Gründe dafür genannt, warum es einen Sinn macht, an Gott zu glauben. Damit habe ich mich erst viel später, während meines Studiums beschäftigt.

Ich habe sehr viel über die Frage nach dem Ursprung des Lebens und die Evolutionstheorie nachgedacht und auch Bücher darüber gelesen. Ich kam immer mehr zu dem Schluss, dass viele Dinge in der Natur auf einen Erschaffer oder Konstrukteur hinweisen. Andererseits wurde mir auch immer klarer, auf welch wackligen Füßen die Evolutionstheorie steht und viele ihrer Behauptungen nicht bewiesen werden können.

Nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt.

Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.
Es ist aber nicht nur die Natur, die mich von der Existenz eines Gottes überzeugt. Eines der wichtigsten und faszinierendsten Werke Gottes ist sein geschriebenes Wort, die Bibel. Auch hierin liegt m.E. ein überzeugender Beweis. Zum einen ist die Bibel zeitlos, d.h. ihre Leitlinien und Grundsätze sind, obwohl schon so alt, immer noch anwendbar und zeugen von großer Weisheit.

Ich beschäftige mich schon seit über 30 Jahren mit der Bibel und bemühe mich danach zu leben. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es nur Vorteile bringt, sich nach ihr auszurichten. Durch sie hat mein Leben Sinn und Zweck bekommen und ich bin glücklich trotz nicht ganz so idealer äußerer Umstände. Die Bibel hat mir vor allem in Krisenzeiten geholfen, immer einen klaren Blick zu behalten und die Hoffnung nicht zu verlieren. Außerdem konnte ich in alle diesen Jahren beobachten, wie es sich auswirkt, wenn viele andere Menschen das gleiche tun. Ich habe erfahren, dass die Bibel eine enorm vereinigende Kraft hat. Sie hat bewirkt, dass Millionen Menschen aus sämtlichen Nationen, Rassen und Sprachen friedlich miteinander umgehen und zusammenarbeiten können. So ist eine große internationale, multikulturelle Familie entstanden, in der es weder Hass, Unehrlichkeit, Mord, Diebstahl, Geldgier, Betrug u.ä. gibt und in der Selbstlosigkeit und Liebe die treibenden Kräfte sind. So etwas könnte niemals durch menschliche Weisheit zustande kommen!

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Obwohl ich ihn nicht sehen und anfassen kann, habe ich dennoch eine persönliche Beziehung - eine Freundschaft - zu ihm aufgebaut. Diese enge Verbundenheit ist keine Illusion, sondern beruht auf realen Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe. Mehr als einmal habe ich erlebt, dass Gott mir in wirklich ausweglos erscheinenden Situationen Auswege geschaffen hat. Er hat mir immer wieder Mut gemacht, wenn ich einmal betrübt war und ich durfte etwas von der Kraft verspüren, die von ihm ausgeht.

Das ist in sehr komprimierter Form das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt. Es steht im Grunde jedem der Weg offen, solch eine Überzeugung zu entwickeln, wenn er sich ernsthaft, ehrlich und eingehend mit diesem Thema beschäftigt.

LG Philipp

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215:09.09.22
So hat es sich denn herausgebildet, daß in der neueren Zeit neben die Erkenntnis, die sich nur erstreckt auf die dem Menschen in Beobachtung und Experiment erreichbare Welt, sich hinstellen die Traditionen, die man in einem wirklichen wahren religiösen Leben früherer Zeiten einmal gehabt hat, die man historisch aufnimmt, zu denen man aber den Erkenntnisweg nicht mehr hat, daher nur an sie glaubt. So stellen sich für den modernen Menschen, der die Erkenntnis nicht hingelangen lassen will bis zum religiösen Erleben, Wissen und Glauben nebeneinander. Aller Glaubensinhalt, der heute existiert, war einmal ein alter Erkenntnisinhalt, der nur als Reminiszenz heraufgebracht wird, indem die Tradition sich ihn erhalten hat. Es gibt keinen Glaubensinhalt, der nicht Reminiszenz eines alten Erkenntnisinhaltes ist. Und weil man heute die lebendige Anschauung, die Anschauung durch exakte Clairvoyance von dem wahren Ich, das nicht von jedem Schlafe abgelähmt wird, sondern das dem Schlafzustand und dem Wachzustand zugrunde liegt, weil man die exakte, clairvoyante Erkenntnis des Ich nicht hat, deshalb hat man auch nicht die Fortsetzung des Erkenntnisweges in den religiösen Weg hinein und stellt den Glauben, der eigentlich nur alte Traditionen als Reminiszenzen wieder heaufbringt, neben das Wissen hin.
Daß heute das, was einstmals Einheit war Erkenntnis der physischen Welt und Erkenntnis der göttlichen Welt -, daß das zerfällt in zwei äußerlich nebeneinanderstehende Gebiete, Wissen und Glauben, das rührt davon her, daß die alte, primitive hellseherische Anschauung von dem wahren Ich das nicht so charakterisiert wird, daß jeder Schlaf es auslöscht, sondern das angeschaut wird als die Grundlage des Menschen, auch wenn der Schlaf Denken, Fühlen und Wollen auslöscht -, daß diese alte Erkenntnis verlorengegangen ist und daß die exakte Clairvoyance noch nicht vorgeschritten ist zu der Anschauung der wirklichen Ichheit des Menschen: des Geistesmenschen.
(GA 215, Seite 25f von Dr. R. Steiner)

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hier sind einige Gründe/Argumente, warum ich an Gott glaube:

Ich glaube, dass diese durchdachte Welt geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann ist ein Schritt getan, damit das Wunder auch bestätigt wird. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen, z. B. zum Gebiet, was
aus unserer Sicht der Nahe Osten ist. Es steht auch in der Bibel, dass
falsche Propheten aufstehen werden. Es gibt aber noch viel mehr erfüllte
Prophezeiungen. Funde zeigen, dass die Bibel gut überliefert wurde.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Zu Martin Luther: Luther hat die Bibel übersetzt. Die Evangelien, die in der Bibel stehen sind aus dem 1. Jahrhundert und von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Luther wurde im 15. Jahrhundert geboren.

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Kommentar von Julchenxix
25.06.2016, 11:12

Ich selbst glaube nicht an das Leben nach dem Tod, sondern an die Wiedergeburt.

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Menschen glauben an eine Religion oder eine Ideologie, weil sie Angst vor dem Leben haben.

Das Leben erscheint ihnen als verwirrend und gefährlich und angsteinflössend. Sie schlagen sich mit Sorgen über die Zukunft herum und zweifeln, was richtig und falsch ist.

  • Werde ich krank, bekomme ich vielleicht Krebs?
  • Sterben die Menschen, die ich liebe?
  • Wird die Ernte gut? Muß ich und meine Familie hungern?
  • Werde ich einen guten Mann oder eine gute Frau finden?
  • Habe ich Erfolg im Leben?
  • Was soll ich tun? Was ist die richtige Entscheidung?
  • ....

Diese und tausend andere Fragen türmen sich auf und manche Menschen möchten gerne jemand haben, der alle diese fragen für sie beantwortet und alle diese Entscheidungen für sie trifft. Sie shenen sich nach einem Vater, einem Freund, einem älteren Bruder, einem Führer - irgendeinem, der besser weiß als sie, was geschehen kann und sie beschützt und behütet.

Aber so jemanden gibt es nicht. Väter sind auch nur Menschen. Freunde irren sich. Ältere Brüder wollen die Verantwortung nicht übernehmen. Führer belügen und betrügen einem.

Also haben die Menschen ein Phantasiegebilde erfunden, daß nur gute Eigenschaften hat, alles weiß, alles erklärt und niemals Fehler macht. -> Die Religionen und die Ideologien.

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1 Johannes 4 19
Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

Ich bin seit ca 30 Jahren Christ und das mit dem ganzen Herzen. Nicht immer war mein Weg in diesen 30 Jahren steil nach oben, aber immer wieder durfte ich Gottes Gnade mit mir erfahren, Er hat dafür gesorgt, dass ich wachse, im Glauben und in der Liebe zu meinem Herrn Jesus Christus.

Mein Leben war vor meiner Bekehrung alles andere als christlich und eigentlich hatte ich alles was das Menschenherz begehrt - dennoch habe ich immer wieder eine Leere in mir gespürt, die ich mit nichts füllen konnte. Viele Freunde hatte ich - einen guten Job. genug Geld, eine tolle Wohnung und in meinem Leben war ständig viel los. In den wenigen ruhigen Minuten die mir blieben, war diese Leere oft schmerzlich spürbar und dann fiel mir Gott ein, der schon in meiner Kindheit eine Rolle gespielt hat - zu dem ich oft gebetet habe, ohne wirklich eine echte Beziehung zu Ihm zu haben, weil ich es nicht anders kannte, obwohl ich gerne zur Kirche ging und das auch noch freiwillig, denn meine Familie hat lieber ausgeschlafen. Meine Kirche hat nie vermittelt, dass man sich bekehren muß, da wurde man in knappen 20 Minuten mit einer halbherzigen Predigt abgefertigt und man verließ sie wieder mit leerem Herzen. Eigentlich hätte ich mir das sparen können, aber es etwas blieb in meinem Herzen - Die Sehnsucht nach Gott, auch wenn mir das oft nicht bewußt war.

Irgendwann bin ich aus der Kirche ausgetreten - weil ich mich mit dem Pfarrer überworfen habe  und die Kirche mir nichts gab.

Aber Gott zog mich und zeigte sich mir, durch Sein Wort und die vielen Dinge, die ich mit Ihm erlebt habe.

Johannes 6 44
Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, daß der Vater, der mich
gesandt hat, ihn ziehe; und ich werde ihn auferwecken am letzten Tage

Das Wunderbare geschah: Ich durfte mich bekehren, ein Kind Gottes werden:-)

Johannes 3,16
Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn
gab, auf daß jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern
ewiges Leben habe

Mir wäre viel Traurigkeit erspart geblieben, wäre ich schon damals bekehrt gewesen. Alles Glück dieser Welt war nicht in der Lage, mir das zu gegen, was mir der Herr in den letzten 30 Jahren geschenkt hat. Ich liebe Ihn, mit meinem ganzen Herzen, so gut ich es eben als Mensch vermag. Mir ist das zu wenig, aber ich weiß, eines Tages werde ich Ihn sehen wie Er ist und dann gibt es keinen menschlichen Schwächen mehr und ich darf Ihn so lieben, wie Er ist verdient hat.

Dazu fallen mir die Worte Davids ein:

Psalm 18 ...2 und sprach: Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke!

Ja, kann ich dazu nur sagen und nochmals JA, denn ich liebe meinen Herrn und ich freue mich auf Ihn, Ihn zu sehen, wie Er ist.

Dir wünsche ich, dass du das auch eines Tages sagen darfst und kannst, wie der folgende Psalmnist:

Pslam84

2

Wie lieblich sind deine Wohnungen,HERR der Heerscharen.

3

Meine Seele sehnt sich, sie schmachtet nach den Vorhöfen des HERRN,mein Herz und mein Leib, sie rufen zum lebendigen Gott.

lg

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Kommentar von SchakKlusoh
25.06.2016, 11:54

Du kannst aber SCHÖN zitieren.

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Manchmal ist die Antwort in der Frage selbst zu finden: Was bewegt Menschen dazu, an Gott zu glauben?

Wie wäre es denn mit Gott?

Das dumme dabei ist nur, daß es sich jeweils nur für den Betroffenen nachweisen lässt. Außenstehende sind außen stehende ohne wirklichen Einblick. Nur, weil sie es nicht verstehen (wollen oder können), wird es jedoch nicht unwahr.

Nur dumme Menschen werden steif behaupten, daß etwas nicht existiert, was sie nicht persönlich kennen.

Leider vermehren die sich heutzutage unkontrolliert. -.-

warehouse14

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Kommentar von Julchenxix
25.06.2016, 11:05

Ich meinte nicht das Gott nicht existent ist, vlt gibt es ihn sogar wirklich. Jedoch kann ich alles was über ihn in der Bibel steht nicht nachvollziehen und Gott existiert für mich nicht.

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Kommentar von SchakKlusoh
25.06.2016, 11:52

daß etwas nicht existiert, was sie nicht persönlich kennen.

Wer sagt denn so etwas? Wenn etwas existiert, dann kann man seine Existenz beweisen. Beweise, daß Gott (welcher denn eigentlich, es gibt so viele... :-(  ) existiert! Solange Du das nicht kannst, behaupte ich weiter, daß seine (ihre) Existenz(en) nicht bewiesen ist/sind und Deien Behauptung eine Lüge oder ein Märchen ist.

Nur dumme Menschen

Das ist eine Beleidigung und kein Argument.

Leider vermehren die sich heutzutage unkontrolliert. -.-

Woran denkst Du? Würdest Du solche Menschen gerne umbringen oder sterilisieren lassen? Auf den Scheiterhaufen mit ihnen?

Du beweist damit, daß religiöse Menschen seit dem Mittelalter nichts dazu gelernt haben.

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Der Glaube kann Lücken ausfüllen die die Wissenschaft nicht beantworten kann, kann Hoffnung und Stütze sein und Gemeinschaft bieten. Ich habe mich zb bewusst dafür entschieden Asengläubiger zu sein weil ich mich mit diesem Glauben identifizieren kann.

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Martin Luther hat die Evangelien nicht erfunden, sondern die gesamte Bibel in die deutsche Sprache übersetzt.

Wie genau und unverfälscht die Bibel überliefert wurden, zeigen u. a. die Qumran-Funde.

Ich bin Christ, glaube an Gott und daran, dass die Bibel das ist, wassie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen

(2. Timotheus 3,16-17; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeit ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige Belege, Indizien, Fakten, Beweise - oder wie auch immer man dies
bezeichnen möchte - finden sich m. E. in folgendem sehr interessanten
und empfehlenswerten Artikel: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

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Kommentar von SchakKlusoh
25.06.2016, 11:58

Einige Belege, Indizien, Fakten, Beweise - oder wie auch immer man dies bezeichnen möchte -

Ich würde es eher als Behauptungen, Phantastereien, getürktes Zeug, Fabulationen usw. bezeichnen. Was für ein krudes Zeug.

Zitat von der Seite: Über 3000 Vorhersagen sind bereits eingetroffen – immer korrekt, ohne Fehler.

Das ist doch Comedy. Das ist doch eine Lachnummer!

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Die Menschen suchen in ihrem Glauben an Gott,halt im täglichen Leben, und in schweren Situationen.

Wenn Leute, die von Gott nichts wissen wollen, in bedrohlicher Lage sind,oder auf dem Sterbebett liegen,vergessen sie sehr schnell ihre ablehnende Haltung und erinnern sich daran,dass man beten kann.

In einem Krieg,den ich glücklicher Weise noch nicht erlebt habe, fangen in bestimmten Situationen, alle mit dem beten an.

Wie willst du jemanden trösten ,der im Sterben liegt? Da ist der Glaube oft die letzte Rettung.

Ich finde die Kirche hat mit Gott nichts zu tun.Und Gott mir der Kirche nicht.

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Erstmal. Luther hat gar nichts erfunden, er hat übersetzt.

So. Menschen glauben an Gott, weil Sie Emotionale Wesen sind. Menschen brauchen eine Aufgabe, einen Sinn und Zweck für den Sie Leben. Ein Mensch kann im Normalfall nur sehr schwer akzeptieren, das sein Leben nur auf einem Zufall basiert (Urknall) und eigentlich gar keine Bedeutung hat. 

Diese fehlende Bedeutung schenkt ihnen der Glaube. Jesus, der für die Menschheit am Kreuz gestorben ist, damit Sie wieder den Weg ins Paradies finden können. Menschen schließen sich dem Glauben an, weil er Dinge erklären kann, die niemand erklären kann. Außerdem wirkt der Glaube (Achtung nicht die Kirche, der Glaube !) in vielen Hinsichten sehr authentisch und bietet so einem tieffühlendem Wesen wie dem Menschen die einmalige Gelegenheit, einen Sinn zu finden. Genau das, was alle suchen. Von Natur aus.

Natürlich gibt es aber auch die Wissenschaft, die genau diesem, eigentlichen wunderbaren Prozess im Wege steht. Sie erklärt (und das ist gut so) sämtliche Phänomene mit reiner Logik. Viele Sachen die man früher nicht erklären konnte, hat der Glaube erklärt. Nun wieder dieser aber immer weiter von der Wissenschaft abgelöst. Das ist an sich nichts schlechtes, die Menschheit entwickelt sich weiter. Jedoch geht so eines der wichtigsten Entwicklungsgüter immer mehr verloren. Und auch wenn die Wissenschaft vieles erklärt. Eines erklärt es nicht. Die Entstehung des Universum. Eine Frage, die sich jeder stellt. Wie entstand unser aller Leben ? Durch den Urknall, meinen sehr viele. Unglaublich viele Mittlerweile. 

Aber ist das eine Antwort ? Der Urknall, ein Zufall ? Ein Zufall brachte unser Universum hervor in dem ein Planet in absolut perfektem Abstand zu seiner Sonne existiert ? Ein Prozent näher und uns würde es nicht geben. Glaubst du wirklich (und nun sind wir wieder am Anfang) das der Urknall eine Erklärung ist ? Ich nicht.

Dasselbe bei der Evolution. Wir stammen von Affen ab, und die Evolution brachte dieses Leben hervor. Diese Erklärung ist korrekt, und auch weitgehend bewiesen, aber es fehlt etwas in dieser Theorie. Sie sagt einem nicht wie Leben entstand. Also als der Planet schon existierte. Es gibt lediglich einige Meinungen, die wieder zum Anfang führen. Dem Zufall. Es sollen Kometen gewesen sein, die bestimmte Chemische Stoffe auf die Erde brachten, durch die die ersten Reaktionen begannen.

Klingt doch sehr weit hergeholt. Natürlich kann man nun sagen, das ist die Religion ebenfalls. Aber Sie ist es nicht, die sagt, dass sie alles mit reiner Logik erklären kann. Sie gibt dem Menschen eben einen anderen Weg. Eine andere Möglichkeit.

Natürlich kann man sich Wissenschaftlern wie Hawking anschließen und sagen, das Universum entstand aus dem Zufall, weil es Nötig war. Aber was bringt es einem ? Die Wissenschaft ist kaltherzig. Das bringt einem Menschen nichts. Die reine Logik ist für einen Menschen wertlos wenn er im Sterbebett liegt und Angst davor hat im ewigen Nichts zu landen. Aus diesem Grund glaube ich an Gott. Und keiner kann mich jemals wieder, zu etwas anderem überzeugen. Und nehmen wir mal an, selbst wenn es nicht stimmt und Gott nicht existiert - Was habe ich verloren ? Nichts ! Ich lebte ein glückliches Leben und werde auch ohne Angst sterben können. Und ich verstehe nicht, wieso Menschen sich so dagegen wehren. Als wäre Religion etwas, das dir Schaden will. Es ist unglaublich Schade. Aber jeder hat von Gott einen Freien Willen bekommen, und somit die Fähigkeit selber zu entscheiden.

Reine Logik - Und das ewige Nichts.

Oder 

Der Glaube - Und die Aussicht auf ein ewiges Leben im Paradies.

Entscheide.

Möge Gott dich beschützen :)

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Kommentar von Julchenxix
24.06.2016, 23:26

Dennoch ist es meiner Meinung nach kein Grund, nur weil man die Entstehung des Universums nicht erklären kann einen Grund zu erfinden. (Diese Aufgabe ust nicht böse gegenüber aller Relugionen gemeint)

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Kommentar von JTKirk2000
25.06.2016, 07:15

Erst einmal, was ist mit Deinem anderen Account passiert? Hast Du das Passwort vergessen?

Zweitens sehe ich keinen Grund, weshalb Gott und der Urknall einander ausschließen würden. Im Gegenteil kennt die Wissenschaft für den Urknall keine Ursache, die aber Gott sein könnte. Ebenso gilt die für die Ursache der Entstehung unseres Sonnensystems, ebenso dafür, wie es sich entwickelt hat, insbesondere dass sich schließlich der Mensch auf der Erde entwickeln konnte. Mir ist schon klar, dass ich auf noch weniger eingehe, als die Genesis, aber darum geht es auch nicht. Die Genesis zeigt eigentlich ein Problem auf, nämlich die grundlegend falsche Annahme eines geozentrischen Weltbildes - nimmt man es genau genug ist sogar das heliozentrische falsch, aber wenn man nur die Planeten im eigenen Sonnensystem berücksichtigt genügt das - in Folge dessen erst die Erde und dann die Sonne existiert haben soll, was praktisch ausgeschlossen ist. Dadurch macht sie aber auch etwas anderes deutlich, nämlich dass es sich bei den Schöpfungstagen nicht um irdische Tage gehandelt haben kann, weil die Sonne erst am vierten Schöpfungstag erschaffen worden sein soll.

Die Evolutionstheorie ist eine wissenschaftliche Theorie und kann daher nicht zu etwas "aussagen", wozu es keine Beweise gibt. Zwischen Affen und Menschen gibt es, da beide noch leben, die Möglichkeit, die genetische Verwandtschaft herauszufinden. Durch Fossilien und Isotopenanalysen kann man herausfinden wann das eine oder andere Glied der Kette der Evolution existiert hat, sofern davon noch Fossilien existieren. Wahrscheinlich begann das Leben mit einfachsten Bausteinen der DNS, entwickelte sich dann zu Einzellern, Mehrzellern und irgendwann zu Organismen, die aufgrund von Gräten, Knochen oder Panzern ein Fossil zurücklassen können. Erst letztere könnten einen Beweis für ihre Existenz zurücklassen, aber nicht erstere drei. Außerdem schließt auch die Evolutionstheorie zumindest aufgrund mangelnder Beweise nicht zwangsläufig die Existenz Gottes aus, sondern sie zeigt durch die ganzen Fossilienfunde und Isotopenanalysen nur auf, dass die Erde offenkundig älter als nur 6000 Jahre ist.

Die reine Logik ist für einen Menschen wertlos wenn er im Sterbebett liegt und Angst davor hat im ewigen Nichts zu landen.

Warum sollte man Angst vor etwas haben, was man erstens sowieso nicht ändern könnte und zweitens nie erfahren würde? Ich würde die Vorstellung weitaus schlimmer finden, dass ich vielleicht wegen einer falschen Religionszugehörigkeit in die Hölle kommen könnte, denn die würde ich dann erleben. Allerdings glaube ich eher insofern als eine solche, dass diese eher dadurch bestimmt wird, dass mn dann das eigene Gewissen nicht mehr verdrängen kann, und man sich dann all seiner Entscheidungen, Taten und Konsequenzen bewusst ist.

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Kommentar von SchakKlusoh
25.06.2016, 11:40

Menschen brauchen eine Aufgabe, einen Sinn und Zweck für den Sie Leben.

Der Sinn des Lebens besteht darin am Leben zu bleiben, die Aufgabe, es weiterzugeben. Die Religion bietet auch nicht mehr.

eigentlich gar keine Bedeutung hat.

Wer sagt denn so etwas? Religiöse Menschen werfen doch eher ihr Leben weg, als nichtreligiöse Menschen und sie nehmen auch eher anderer Leute Leben.

Jesus, der für die Menschheit am Kreuz gestorben ist, damit Sie wieder den Weg ins Paradies finden können.

Das sind Behauptungen. Das hat nicht mehr Beweiskraft als irgendein Märchen.

Glauben an, weil er Dinge erklären kann

Glaube erklärt nichts. Im Gegenteil. Glaube heißt, daß man jede Behauptung akzeptiert, egal wie irrsinnig sie sei.

Ein Zufall brachte unser Universum hervor in dem ein Planet in absolut perfektem Abstand zu seiner Sonne existiert ?

Wir wissen nicht, was unser Universum hervorbrachte, weil wir nicht zum Urknall "sehen" können. Wir können ihn nicht messen und nicht beschreiben und wir wissen nicht, was ihn verursacht hat. Es gibt aber keinen Grund anzunehmen, daß er nicht durch einen physikalischen Grund entstanden ist. Von daher ist "Zufall" einfach der falsche Begriff

Ein Zufall brachte unser Universum hervor in dem ein Planet in absolut perfektem Abstand zu seiner Sonne existiert ?

Wer sagt, daß es nur EINEN Planeten in der habitablen Zone seiner Sonne gibt?

Ein Zufall brachte unser Universum hervor in dem ein Planet in absolut perfektem Abstand zu seiner Sonne existiert ?

Die Erde befindet sich nicht in perfektem Abstand zur Sonne. Und schon gar nicht die ganze Zeit. Das ist schlicht und einfach eine falsche Behauptung.

Ausserdem: Perfekt für was oder wen? Das Argument ist genau anders herum. Die Erde ist nicht in diesem Abstand damit wir auf ihr Leben können, sondern wir sind hier, weil sie in diesem Abstand zur Sonne ist.

Ein Prozent näher und uns würde es nicht geben.

Wieder so eine falsche Behauptung. Die Umlaufbahn der Erde schwankt um erheblich mehr als 1% über einige zigtausend Jahre gesehen.

Wir stammen von Affen ab

Nein, das tun wir nicht. Das ist Unsinn!

die Evolution .... aber es fehlt etwas in dieser Theorie. Sie sagt einem nicht wie Leben entstand.

Die Evolution beschäftigt sich mit dem Entstehen und der Änderung von Arten. Es ist die Biochemie, die erklärt, wie Leben entsteht. Bitte nicht Sachen durcheinander werfen!!

Es sollen Kometen gewesen sein,

Das ist EINE der Erklärungen in deren Richtung geforscht wird.

die Religion ....  gibt dem Menschen eben einen anderen Weg.

Ja, Märchen.

Als wäre Religion etwas, das dir Schaden will. .... Aber jeder hat von Gott einen Freien Willen bekommen, und somit die Fähigkeit selber zu entscheiden.

Religion verlangt, daß man blind folgt. Sie hat keinen Sinn ud keine Logik. Glauben nützt nichts. Beten ist Zeitverschwendung.

Religion macht Vorschriften beim Essen, beim Sex, beim Tagesablauf .... Wozu gibt es einen freien Willen, wenn irgendwelche alten Männer in seltsamen Gewändern einem Menschen sagen, was er essen darf und was nicht?

Die reine Logik ist für einen Menschen wertlos wenn er im Sterbebett liegt und Angst davor hat im ewigen Nichts zu landen.

Die Religion ist das ganze Leben nutzlos, warum sollte sie im Tod mehr bringen? Die Wissenschaft verlängert das Leben. Sie macht uns jede Arbeit leichter. Wir können mit Menschen kommunizieren, die wir nie treffen werden.

Die Religion macht gar nichts.

Wenn Ihr Haus brennt, beten Sie dann, oder greifen sie zum Telefon (Wissenschaft) und rufen die Feuerwehr?

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Einfache Antwort:

Indoktrination

Es ist das System an Lügen, Bräuchen und gegenseitiger Bestätigung dass den Glauben über die Jahrtausende und bis heute aufrecht erhält. Ohne dieses System wären Religionen heute nur noch ein Fußnote in Geschichtsbüchern.

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Kommentar von scatha
27.06.2016, 18:40

Hey du indoktrinierender Atheist ! :D

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Schau doch mal in youtube die meinung von stephen hawking an?
Er hat mich sehr ins positive bewegt :)

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Kommentar von SchakKlusoh
24.06.2016, 23:00

Besser noch Richard Dawkins -> Siehe unten.

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Kommentar von KaeteK
25.06.2016, 08:13

Und auch er wird eines Tages vor seinem Schöpfer stehen...und für seinen Unglauben den Lohn bekommen, den er selbst zu verantworten hat.

1.Korinther 1
18Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft. 19Denn
es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der
Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen."20Wo
sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weltweisen? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?…

Roemer 1:22
Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden

So sieht es wohl aus, wenn der Mensch zu Lebzeiten nicht umkehrt und über seinen gotteslästerlichen Hochmut Buße tut, dann habt er es selbst zu verantworten, wenn er verloren gehen.

lg

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Kommentar von luunaa1
27.06.2016, 17:44

Eine Frage hätte ich da doch. Wenn es Gott gibt, warum sterben dan so viele Kinder an Krebs? Ich möchte euch nicht an eurem glauben zweifeln lassen aber diese Frage prägt mich. Ist Krebs ein Menscheneinfluss? Oder weshalb? Ich möchte die gläubigen unter euch nicht zur Frage stellen, es ist einfach eine Frage von mir.

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Sie brauchen etwas in ihrem Leben, an dem sie sich festhalten können.

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Kommentar von comhb3mpqy
25.06.2016, 00:21

ich habe Argumente, um an Gott zu glauben. Wenn man einige Argumente wissen möchte, dann kann man mal meine Antwort auf diese Frage lesen.

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Das Evangelieum wurde NICHT von Martin Luther erfunden. Er hat es ins Deutsche übersetzt!!!

Ich glaube an Gott, weil ich weiß, dass er immer für mich da ist, ich nie alleine bin, undimmer jemand für mich da ist!

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Kommentar von Julchenxix
24.06.2016, 23:26

Ich meinte eigentlich die Evangelische Rel

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