Der Glaube an Gott oder Götter?

20 Antworten

Hallo 1LuvU,

natürlich spielen auch meine religiösen Wurzeln eine gewisse Rolle. Im bin zwar mit dem Glauben an Gott aufgewachsen, mir wurden allerdings nie Gründe dafür genannt, warum es einen Sinn macht, daran zu glauben. Damit habe ich mich erst viel später in meinem Leben beschäftigt.

Nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.

Es ist aber nicht nur die Natur, die mich von der Existenz eines Gottes überzeugt. Eines der wichtigsten und faszinierendsten Werke Gottes ist sein geschriebenes Wort, die Bibel. Auch hierin liegt m.E. ein überzeugender Beweis. Zum einen ist die Bibel zeitlos, d.h. ihre Leitlinien und Grundsätze sind, obwohl schon so alt, immer noch anwendbar und zeugen von großer Weisheit.

Ich beschäftige mich schon seit über 30 Jahren mit der Bibel und bemühe mich danach zu leben. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass es nur Vorteile bringt, sich nach ihr auszurichten. Durch sie hat mein Leben Sinn und Zweck bekommen und ich bin glücklich trotz nicht ganz so idealer äußerer Umstände. Die Bibel hat mir vor allem in Krisenzeiten geholfen, immer einen klaren Blick zu behalten und die Hoffnung nicht zu verlieren. Außerdem konnte ich in alle diesen Jahren beobachten, wie es sich auswirkt, wenn viele andere Menschen das gleiche tun.

Ich habe erfahren, dass die Bibel eine enorm vereinigende Kraft hat. Sie hat bewirkt, dass Millionen Menschen aus sämtlichen Nationen, Rassen und Sprachen friedlich miteinander umgehen und zusammenarbeiten können. So ist eine große internationale, multikulturelle Familie entstanden, in der es weder Hass, Unehrlichkeit, Mord, Diebstahl, Geldgier, Betrug u.ä. gibt und in der Selbstlosigkeit und Liebe die treibenden Kräfte sind. So etwas könnte niemals durch menschliche Weisheit zustande kommen!

Abschließend möchte ich noch einen sehr wichtigen Punkt nennen: Gott ist für mich in meinem persönlichen Leben erfahrbar. Obwohl ich ihn nicht sehen und anfassen kann, habe ich dennoch eine persönliche Beziehung - eine Freundschaft - zu ihm aufgebaut. Diese enge Verbundenheit ist keine Illusion, sondern beruht auf realen Erfahrungen, die ich mit Gott gemacht habe. Mehr als einmal habe ich erlebt, dass Gott mir in wirklich ausweglos erscheinenden Situationen Auswege geschaffen hat. Er hat mir immer wieder Mut gemacht, wenn ich einmal betrübt war und ich durfte etwas von der Kraft verspüren, die von ihm ausgeht.

Das ist in sehr komprimierter Form das, was mich davon überzeugt, dass es wirklich einen Gott gibt. Es steht im Grunde jedem der Weg offen, solch eine Überzeugung zu entwickeln, wenn er sich ernsthaft, ehrlich und eingehend mit diesem Thema beschäftigt.

LG Philipp

Ich habe schon immer an ein ewiges Dasein geglaubt und das war von Anfang an auf entsprechende als solche geglaubte Erinnerungen begründet. Mein Glaube an Gott kam hinzu, als ich nach einem Weg suchte, mir über Religion ein besseres Verständnis zu meinem persönlichen Glauben zu verschaffen.

Was dann noch wesentlich später durch eine andere Kirche als in meiner Kindheit hinzukam war, dass ich herausfand, dass Gebete wirklich einen Sinn haben. Ich habe nämlich immer wieder erlebt, wie Dinge, die im Sinne der Werte, die Jesus seinen Jüngern laut der Klarheit der Bibel nahe brachte, in Folge von Gebeten geschehen sind, egal wie unwahrscheinlich sie auch gewesen sind. Diese Erfahrungen haben meinen Glauben dann noch zusätzlich gestärkt.

Ich bemühe mich, gar nichts zu glauben. Ich halte mich an Fakten.

Und solche gibt es in Bezug auf Götter ebenso wenig wir z.B. für die Zahnfee. An Götter zu glauben ist somit ebenso sinnvoll (-los) wie der Glaube an die Zahnfee, den Weihnachtsmann oder Kobolde.

Sobald Fakten für die Existenz eines Gottes (oder der Zahnfee, beides ist gleich wahrscheinlich) vorgelegt werden, werde ich das in der Bewertung berücksichtigen.

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Kann es nicht einfach sein, dass die Götter, die es heutzutage gibt nicht einfach eine art Zusammenfassung der vielen Götter früherer Zeiten sind? Ich kenne mich mit der Religionsgeschichte sogut wie nicht aus. Aber es würde mich sehr interessieren wie eine so starke Lebenseinstellung wie die der alten Götter einfach verschwinden kann und daraus etwas so Simples und Einfaches entsteht wie der heutige Glaube an nur einen Gott, egal wie er nun heisen mag.

Wenn man bedenkt, dass Jesus wie Hercules ein Halbgott ist. Buddah durch besonderes handeln von Mensch zu Gott wurde usw... Alles gab es schoneinmal und das alte wird als Mythos hingestellt und belächelt wogegen das neue doch nichts anderes ist. Früher errichtete man Tempel, heute Kirchen.

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