Der gesellschaftliche Aufstieg ist ein Mythos?

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2 Antworten

Du musst ja zu Deiner Ansicht gelangt sein, somit Beispiele kennen.

Ich selbst z. B. bin aus einem Arbeiterhaushalt. Habe Hauptschulabschluss gemacht. Nach der Hauptschule Handelsschule, dann Lehre in der Steuerberatung. Nach 4 Jahren Steuerbevollmächtigter, nach weiteren 6 Jahren Steuerberater. mit 35 Hochschulreife, und danach Ökonomie studiert. Danach Leiter der Revisionsabteilung einer Bank. heute wieder freier Berater, dazwischen per Fernstudium noch Rechtswissenschaften.

Ein Haufen Arbeit aber ebenwohl heute einer anderen Gesellschaftsschicht zuzuordnen.

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Hi,- warum listest du nicht zuerst alle hemmenden oder ablenkenden Optionen auf, die sich für eine "Karriere" ergeben können.

Es sind aus meiner Sicht in Oberbegriffe unterteilt:

- ordnungspolitische

- soziologische

- ökonomische

- psychologische

- bildungspolitische

- statistisch-komplexitätsbezogene

Bereiche eines letztlich gesellschaftlichen Lebensalltags, wobei alle miteinander in einer Wirkungs- und Funktionsbeziehung stehen.

In meiner Sichtweise ist bei Analyse der o.g. Einzelbereiche und ihrer Wechselwirkungen festzustellen, dass "Aufstieg" nur noch als Zufall, keinesfalls aber als staatlich organisiertes und funktional garantiertes Prinzip der Chancengleichheit zu bewerten ist. (Falls es das je war).

PS: In der Brandt-Ära gabs mal eine Bildungsoffensive für Arbeiterkinder. Aber da sind wir schon lange wieder hinter diesem Punkt zurück.

Gruß

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