Der Gaube an Gott?

20 Antworten

Es ist nun mal so, dass die Wahrheit oft nicht schön ist und das was schön ist, ist oft nicht wahr.

Die einen suchen die Wahrheit und werden Wissenschaftler, die anderen suchen das Schöne und werden gläubig. Welchen Weg jeder geht, muss ihm selber überlassen bleiben, das ist an sich nicht schlimm.

Man muss auch durchaus akzeptieren, dass viele Menschen mit der Realität nicht zurecht kommen und sich in eine Scheinwelt flüchten.

Schlimm wird es dann, und davon war unsere Geschichte in der Vergangenheit leider geprägt und ist auch heute noch nicht gänzlich überwunden, wenn die Gläubigen ihren Weg als den einzig richtigen ausgeben und allen anderen aufzwingen wollen.

Die Frage unterstellt etwas was es so gar nicht nicht gibt: 

Ich habe noch nie jemand getroffen, der es verwerflich findet, an Götter oder einen Gott zu glauben. Ich finde es gut wenn es dir Mut und Halt gibt, und die lebst in einem Land, in dem Dir keiner deshalb Vorwürfe oder Vorschriften macht.

Umgekehrt sieht es anders aus: religiöse die mich bekehren wollen, und überzeugen dass es nur einen richtigen Weg gibt, ob mit Forenbeiträgen, oder dem Wachturm der Zeugen Jehovas, oder mit dem Koran der Salafisten, oder die christliche "Mission", das finde ich lästig und verwerflich.

Leider gibt es diese Intoleranz häufig bei Gottgläubigen.

Verwerflich wird es erst dann, wenn man mit diesen von irgend einem ausgedachten Gott auferlegten Regeln anderen Schadet. Homosexuelle diskriminiert, Andersgläubige und ungläubige beläßtigt oder sich wie die großen Kirchen in Deutschland in die Gesetzgebung einmischt und dem Rest der Menschen seine Regeln aufzwingt. Das ist dann aber auch nicht der Glaube selbst der Kritisiert wird, sondern was man draus macht.

Sonst wären nicht verwerflich sondern eher "schade" und "zeitverschwendung" Worte meiner Wahl.

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