Der Frau gehört das Grundstück und beide haben darauf ein Haus gebaut - Jetzt droht die Scheidung?

4 Antworten

1. Das Grundstück gehört Deiner Frau.

2. Gem. § 94 BGB gehört alles was mit dem Grund udn Boden verbunden ist, dem Grundstückeigentümer.

3. Das Haus gehört Deiner Frau.

4. Wenn, wie es scheint, das Haus noch nicht fertig ist, dürfte das Haus ja nur unwesentliche mehr Wert sein, als die Finanzierung.

5. Deine Frau muss Dich natürlich von der Schuld entlasten.

6. Sollte die Bank Geld von Dir wollen, kannst Du Dich bei der Nochehefrau, oder dann der geschiedenen Frau Schadlos halten. Ggf. durch Eintragung einer Sicherungshypothek.

7. Einfach raus setzen kann sie Dich nicht, wenn Du dort gemeldet bist, hast Du Zeit Dir eine Wohnung zu suchen.

Das Haus gehört Ihrer Frau alleine zu Eigentum. Ein Verkauf bedarf, falls keine Gütertrennung vereinbart wäre, gemäß § 1365 BGB Ihrer notariellen Zustimmung. Gegenüber der Bank haften sie solidarisch voll aus dem Darlehensvertag und dem im Zusammenhang mit der Grundschuld erklärten selbständigen Schuldversprechen.

So einfach raussetzen dürfte hingegen ein wenig problematisch werden!?!


Das heißt für in meinem bescheidenen Deutsch:

1. Ich darf weiter zahlen, bekomme aber bei einem möglichen Verkauf keine Cent?

2. Ich darf ein Veto einlegen wenn Sie es verkaufen will?

Danke für die qualifizierte Antwort.

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Hallo,

da du eh einen Rechtsanwalt für die Scheidung brauchst, wird er dir auch die Details der Vermögenstrennung erklären.

Finanzierung / Kauf eines Hauses durch ein Ehepaar - mögliche Scheidung

Wir überlegen zu 2. ein Haus zu kaufen und müssen dafür entsprechend einen Kredit aufnehmen. Wir sind seit 4 Jahren glücklich verheiratet und haben Zugewinngemeinschaft bzw. nichts anderweitiges vereinbart.

Ich kam mit 180 Tsd. € in die Ehe, meine Frau ohne nennenswertes Kapital. Dafür besitzt sie ein großes Elternhaus, dass noch durch Ihre Eltern bewohnt wird.

Mal angenommen, wir würden uns während der Finanzierungsphase scheiden lassen; nach meinem Verständnis haften wir dann gemeinsam für die Schulden.

Welchen Unterschied macht es jetzt, ob meine Frau im Grundbuch geführt ist oder nicht? Es fällt doch ohnehin in den Zugewinn, oder? Dito: Welchen Unterschied macht es, ob sie den Kreditvertrag mit unterschreibt?

Hätte ich "mehr" Anteil am Haus, da ich ja mein eingebrachtes Kapital voll eingebracht habe?

Könnte ich von meiner Frau verlangen, dass sie sich nach Scheidung an dem Ausgleich der Restschuld beteiligt? (sie ist ja durch das Elternhaus vermögend)

Vielen Dank für ein paar Meinungen!

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Scheidung - Unterhalt - Haus - Auszahlung?

Hallo zusammen,

hab ein paar Fragen zur Scheidung:

hier die Eckdaten:

2013 Geheiratet

2014 Grundstück überschrieben auf meine Frau von ihren Eltern, anschließend Haus gebaut, 2015 eingezogen.

01.10.2018 Trennung, Scheidung beantragt, Keine Kinder.

Hauswert: ca. 750.000 - 800.000 €.

Meine Frau verdient um einiges mehr als ich und will das Haus behalten, Sie hat aber auch Anspruch darauf weil ihr das Grundstück gehört.

Hier meine Frage:

Meine Anwältin hat mir gesagt das ich Unterhaltsansprüche habe:

1. Jahr 345 € / 2. und 3. Jahr ca. 1000 € = ist das für euch realistisch?

Desweiteren geht es noch um die Auszahlung vom Haus:

Meine Anwältin hat ausgerechnet das mir ein Anspruch von ca. 170.000 € zusteht.

Ihre Anwältin hat Ihr gesagt das mir nur ca. 40.000 € zusteht.

Jetzt frag ich mich schon wer hier noch genau rechnen kann, mir ist schon klar das jeder Anwalt das beste raus holen will, aber dieser krasse Unterschied ist dann doch übertrieben?

Wäre sehr Dankbar wenn jemand sagen könnte, wie man sowas berechnet?

Ich hätte gesagt das man das so rechnet: Hauswert - Schulden - Grundstückswert 2014 - die Jahre die man darin gewohnt hat + 1/2 Hausstand (Möbel usw.).

Meine Frau sagt das man das so rechnet:

Geld das ich reingesteckt habe - die Jahre die ich darin gewohnt habe?

Wäre um eine Info sehr dankbar.

Lg

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Grundstücksschenkung und Hausbau, wem gehört was?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich werden von meinem Schwiegervater ein Grundstück bekommen und wollen anschließend darauf ein Haus bauen. Bevor wir zum Notar gehen wollten wir bereits einige Frage klären die sich uns noch stellen bzw. uns falls notwendig vorher schon genauer informieren. Aktuell haben wir noch folgende Fragen:

  1. Wenn das Grundstück auf meine Frau überschrieben wird und wir gemeinsam ein Haus darauf bauen, wie ist die rechtliche Situation bei einer möglichen Scheidung bzw Tod meiner Frau?
  2. Ist eine Schenkung von meinem Schwiegervater auf meine Frau und anschließend eine Schenkung der Hälfte des Grundstücks von meiner Frau auf mich rechtlich möglich? Entgehen wir bei beiden Schenkungen der Schenkungssteuer?

Vielen Dank vorab schon einmal für eure Hilfe

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Scheidung - wie wird der Anteil vom Haus berechnet?

Hallo zusammen:

Wie berechnet man den Anspruch wenn man zusammen Haus gebaut hat?

Eckdaten:

Das Haus ist ca. 750.000-800.000 € Wert

darauf befinden sich noch 304.000 € Schulden.

das Grundstück hatte 2014 bei der Übergabe einen Wert von 147.500 €und wurde nur auf meine Frau geschrieben, beim Notar wurde rein geschrieben das meine Schwiegereltern bei einer Scheidung Sie das Grundstück zurück fordern können.

(alleine die Wertsteigerung in den letzte Jahren vom Grundstück beträgt 90 € pro m² und da das Grundstück groß ist, hab ich hier alleine schon einen Anspruch von ca. 25.000 € nur Grundstück Wertsteigerung???).

Hier meine Frage:

Wie berechnet man meinen Anspruch auf das Haus, was muss mir meine Frau auszahlen. ich sage so:

750.000 € (Hauswert) - 304.000 € (Schulden) - 147.500 € (Grundstück 2014)

298.500 € : 2 = 149.250 €

Was sagt ihr dazu? oder rechnet man das anders?

Meine Frau behauptet das Sie mir diesen Betrag nicht auszahlen kann, und Sie das Haus nicht verkaufen kann, da ihre Eltern ihr das dann weg nehmen würden? Aber geht das so leicht???

Danke euch allen.

Lg

und das ist mit dem kleinsten Betrag berechnet, aber das haus ist bei den momentanen Preisen, einiges mehr Wert!

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