der erwerbsminderung antrag wurde abgelehnt kann ich trotzdem in frührente gehen

6 Antworten

hallo schiffsanker,

aufgrund meiner 20jährigen erfahrung als versichertenvertreter in der deutschen rentenversicherung kann ich dir mitteilen, dass es nicht notwendig ist einen schuhkarton voll unterlagen mit dem antrag auf erwerbsminderungsrente zur drv zu schicken.

es ist aber unbedingt erforderlich, den antrag in allen punkten genau auszufüllen und unbedingt die ärzte die dich bisher behandelt haben aufzulisten.

aufgrund deiner obigen mitteilung des ablehnungsbescheides und der formulieren : noch 6 stunden leichte tätigkeiten, ist davon auszugehen, das du nach 1961 geboren wurdest, ansonsten hätte eine verweisung entsprechend deiner qualifikation (aber nur, wenn du in deinem erlernten beruf arbeitest oder für die letzte tätigkeit mindestens eine 2jährige qualifikation anch berufsbildungsgesetz- keine fachwerker ausbildung) nachweisen kannst. dann gibt es den sogenannten berufsschutz. gehe bitte fristgemäß in den widerspruch und sammele nochmals deine beschwerden und die behandelnden ärzte dazu. du wirst kaum in der lage sein, arbeitsmedizinisch nachzuweisen, das du lediglich nur in der lage bist 3-6stunden täglich zu arbeiten und der teilzeitmarkt verschlossen ist, um mindestens die halbe erwerbsminderungsrente (hartz4 niveau) zu erhalten. arbeistmedizinsche beurteilungen macht der medizinishe dienst der rentenanstalt, das sind in der regel angestellte, zum teil verbeamte ärzte der rentenversicherung. die abteilung rechtsmittel, welche daraufhin die ablehnungen formulieren, besitzen mittlererweile eine fundierte rechtssprechungssammlung, so das deren erfolgsquote vor gerichten immens hoch ist um klagen der versichrten zurückzuweisen.

um in altersrente mit abschlägen zu gehen, da muss du bestimmtevorraussetzungen der dauer der beitragszahlung oder langzeitabeitslosigkeit mit einem zeitraum der letzten beitragszahlungen nachweisen. das erklärt dir auf alle fälle eine auskunfs- und beratungsstelle der drv kostenlos. wende dich dort vertrauensvoll hin.

beste grüsse

dickie59

Versuche zu klagen (widerspruch einlegen ) gehe am besten zum VDK . Das kostet 4,50 EURO im Monat , sind aber gut . Beantrage einen Schwerbehindertenausweiss beim Versorgungsamt.

Nein, du kannst es später ja noch mal versuchen.

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