Der Doktortitel - Pflicht als studierter Physiker?

5 Antworten

Als Physiker hast Du ohne Promotion ziemlich schlechte Karten am Arbeitsmarkt, weil es außerhalb der Forschung wenig Beschäftigungsmöglichkeiten gibt. Und in die Forschung kommst Du ohne Dr. kaum rein. Selbst für Tätigkeiten an wissenschaftlichen Bibliotheken wird üblicherweise die Promotion gefordert als Zugangsvoraussetzung.

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Das hast du dir jetzt ausgedacht oder? Physiker sind fast in allen technischen Berufen gefragt. Aber nicht nur das, auch Versicherungen und Banken suchen Physiker. Wenn man in der Forschung bleibt, dann hat man einfach die Möglichkeit einen Dr. zu machen, deswegen macht man ihn auch. Pflicht ist es nicht, es gibt genug wissenschaftliche Mitarbeiter, die "nur" Dipl. Physiker sind.

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@gfuser9283

Deinen Widerspruch kann ich nur bestätigen. Siehe auch meinen Kommentar.

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Als Physiker hast Du ohne Promotion ziemlich schlechte Karten am Arbeitsmarkt, weil es außerhalb der Forschung wenig Beschäftigungsmöglichkeiten gibt

Das ist ja nun ziemlich hanebüchener Quatsch, sorry!

Physiker sind -schon seit Jahren- gesucht, und in verschiedenen Spezialisierungen (z.b. Medizinphysiker) sind dadurch die Gehälter ziemlich attraktiv, und wer beim Bewerbungsgespräch dem Personaler nicht grade ins Gesicht ko...zt, hat so gut wie sicher den Job.

Viele Einrichtungen suchen solche Leute, und eine Promotion interessiert da niemanden. (Anders, wenn eine Uni-Karriere geplant ist)

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Zurzeit gehen doppelt so viele Physiker in Pension als ausgebildet werden. Wer meint, dass er als Physiker nur als Professor der reinen Lehre nachlaufen kann, wird wenig Stellen finden. Die Industrie hingegen sucht händeringend den Allroundphysiker, der beispielsweise in Symbiose mit dem schmalspurig aber dafür im Detail besser ausgebildeten Elektroingenieuren (denen aber z.B. Kenntnisse in Optik und Physik der Sensoren fehlen) fachübergreifend Entwicklungen plant und vorantreibt.

Ein akademischer Grad ist immer hilfreich, aber ein Physiker, der nach dem Diplom 6 Jahre an einer Doktorarbeit gearbeitet hat, dürfte weniger Chancen haben als derjenige, der einen guten möglichst praxisorientierten Abschluss grad von der Uni kommt. Eine Abschlussarbeit in Kooperation der Industrie ist das Sprungbrett in den Beruf.

In der akademischen Welt oder wenn Du in die Forschung einsteigen möchtest - ja, es geht nicht ohne.

Ansonsten kannst Du Dir das auch sparen - ist ziemlich viel Aufwand und es gibt keine Garantien, dass es Dir der Arbeitsmarkt auch dankt. Mit fast 30 Jahren bist Du ja dann erstmal Berufseinsteiger mit guten Physik-Kenntnissen und damit noch weit weg von einer gesicherten Lebensstellung.

Davon abgesehen muss man natürlich erstmal mit einem gutem Ergebnis durch's Physikstudium kommen, um eine Promotionsstelle angeboten zu bekommen. Und man muss echt Lust dazu haben, nach knapp 20 Jahren Schule und Studium noch ein paar Jährchen dranzuhängen...

Studium: Informatik oder Physik?

Ich mache zwar erst 2018 mein Abi, jedoch zerbreche ich mir schon jetzt den Kopf darüber, welchen Weg ich danach gehen soll. In beidem bin ich sehr gut in der Schule. Mathe macht mir auch sehr viel Spaß, was ja für beide eine gute Voraussetzung ist. Das Programmieren und Arbeiten mit Algorithmen hat mir immer sehr gefallen und ich will es auch lernen. Als Informatiker scheint es sehr gute Berufsaussichten zu geben und es besteht eine größere Chance, das machen zu können, was ich auch will.

Zur Physik: Seit einiger Zeit interessiere ich mich sehr für einige Gebiete der Physik. Ich habe mir zu verschiedenen Themen schon massig Videos angesehen, Texte durchgelesen und zu meinen Lieblingsthemen (Relativitätstheorie, Quantenphysik, Teilchenphysik, Astrophysik..) auch schon Bücher gelesen, einfach weil sie mich sehr interessieren. Jedoch soll die Physik sehr schwer sein, vor allem die theoretische, für die ich mich interessiere, und ich kann mir noch nicht viel darunter vorstellen, was man in der Forschung so alles tut (Ich würde auf jeden Fall in die Forschung wollen). Ich traue mir selber auch nicht zu, selbstständig neue Wissenschaftliche Erkenntnisse zur theoretischen Physik machen zu können, ich kann es mir einfach nicht vorstellen. Das macht mir ziemliche Sorgen. Wenn das mit der Forschung nicht klappt, bereue ich es, nicht Informatik gewählt zu haben.

Im Gegensatz zu meinem Interesse an physikalischen Themen würde mir nichts derartiges in der Informatik einfallen. Was natürlich nicht bedeutet, dass sie mir weniger Spaß macht. Nur habe ich mich noch nie gezielt über irgendwelche Themen der Informatik schlau gemacht, vielleicht es da einfach nichts so interessantes wie in der Physik oder ich interessiere mich einfach nicht so sehr dafür. Darauf bezogen würden mir auch die Abschlussarbeiten in der Informatik schwerer fallen, soweit meine Kenntnisse davon richtig sind.

Ich möchte an der RWTH Aachen studieren und werde wohl auch bald dort zu einer Studienberatung gehen, jedoch wäre ich dankbar, wenn mir hier schon jemand bei der Entscheidung helfen könnte. Danke im Voraus für alle Antworten! Grüße, Sven.

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