Der Beruf als Erzieher/-in?

4 Antworten

Als Erzieher/in hast du verschiedenste Aufgabebereiche, es kommt da aber auf die Arbeitsstätte an.

Wenn es der Kindergarten ist dann hast du verschiendenste Altersgruppen und dem entsprechend ist die Arbeit aufgebaut.

Die Ausbildung setzt sich aus einer Ausbildung von fünf Jahren und auch Ferialpraxis zusammen.

Es gibt in manchen Städten eigene Schulen für Kindergärtner wo auch gleich Praxis ab der 4 Klasse ausgeübt werden muss.

Dann geht das in den direkten Gemeindedienst über.

Es gibt aber auch sehr viele Prospekte im Unterrichtsministerium, die die Vorassetzungen, das Aufgabengebiet, die Ausbildungszeit usw. genau aufzeigen.

Danke für deine Antwort :)

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Hi,

Die Tätigkeiten und Anforderungen variieren natürlich von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz. Wenn du im Heim arbeitest, hast du teilweise ganz andere Aufgaben als in einem Kindergarten oder einer Offenen Ganztagsschule.
Im Vordergrund stehen natürlich die Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen.
Ich beziehe mich mal auf den Arbeitsplatz Kita: naturkich sollte man sich mit den Kindern beschäftigen. Pflegerische Aufgaben wie Windeln wechseln (meistens U3), beim Essen unterstützen, usw gehören auch dazu.
Tische abwischen, Böden fegen, aufräumen.
Mit den Kindern werden Projekte und Angebote gemacht, es wird gekocht, gebacken, spazieren gegangen, Ausflüge unternommen, und und und.
Ein wichtiger Bestandteil ist die Elternarbeit und die Entwicklungsdokumentation. Als Erzieher hat man auch viel Papierkram zu erledigen. Beobachtungen, Entwicklungsbögen, Lerngeschichten und was nicht alles.

Mitbringen sollte natürlich die Freude am Umgang mit Kindern. Jeder Mensch hat andere Stärken, manche sind sportlich, manche kreativ... Pauschal sagt man, es ist super, wenn Erzieher ein gewisses Maß an Geduld und Einfühlungsvermögen mitbringen. ;)

Die Ausbildung ist Landessache und nicht einheitlich in der BRD. In NRW, allerdings ist das schon ein paar Jahre her, dauert die Ausbildung 3 Jahre. 2 Jahre rein schulisch mit kurzen Praktika und das dritte Jahr ist das Anerkennungsjahr, das man in einer Einrichtung deiner Wahl arbeitet. Dort erledigt man neben der täglich anfallenden Arbeit auch die schulischen Aufgaben, meist soll man irgendein Projekt machen.
Am Ende der 2 Jahre stehen schriftliche Abschlussprüfungen an, am Ende des dritten Jahres eine mündliche Prüfung, Kolloquium genannt. Sobald man die bestanden hat, ist man staatlich anerkannte Erzieherin oder Erzieher.

Das Gehalt hängt vom Träger ab. Kirchliche Träger zahlen meist gut, andere Träger zahlen nach Tarifvertrag, hab TVÖD. Dort gibt es Stufen. Je nachdem, welche Position man inne hat und wie lange man gearbeitet hat, steigt man auf.
Das Startgehalt bei uns lag bei ca. 2400 brutto direkt nach der Ausbildung.

Wow, danke für diese ausführliche Antwort. Ich werde wahrscheinlich auch bald diesen Beruf präsentieren, in der schule ^^

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Wenn man davon erzählt, klingt manches meist besser als es ist. Mach doch mal eine Woche Praktikum. Das hilft dir echt wesentlich besser. Vorallem in diesem Beruf.

Ich hab schon 2 Wochen Praktikum gemacht und gehe mittwochs und Freitags nach der Schule zur Kita ^^

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@Chron0

Und wieso fragst du hier dann? Geh doch direkt an die Quelle...

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ich würde es nicht machen, du brauchst 5 jahre ausbildung, verdienst im kindergarten nichts

gut verdienst du nur in heimen, wechselschichten, teilweise körperlich schwere arbeit, weil du auch pflegst

und wenn du abi hast, wäre es eh dumm

Unsinn - eine Erzieherin pflegt in aller Regel nicht und auch im Kindergarten kann man ein anständiges Gehalt bekommen.

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@DieKatzeMitHut

jaja, in aller regel

nein, im kindergarten verdienst du gar nichts

wenn du leitung bist, ein wenig

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@GeldvorUmwelt

3 brutto verdienen viele andere auch nicht. Da dürfte es wohl einige Berufe nicht geben. Wer seinen Beruf liebt, macht ihn auch mit etwas weniger Geld.

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@GeldvorUmwelt

Zum einen gibt es eine Menge Ausbildungsberufe, in denen man nicht annährend 3.000 Euro brutto bekommt, im Sozialen Bereich ist man selbst mit Studium nicht so schnell an dem Gehalt. Und man kommt auch mit weniger zurecht.

Zum anderen fängt man auch als Erzieherin gut und gerne mit 2500 Euro brutto an, als Berufseinsteiger ist das nicht schlecht.

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@DieKatzeMitHut

ich kenne jetzt nicht das einstiegsgehalt, aber für eine 50 jährige sind es dann ca 3

das ist wenig mit 30 jahren berufserfahrung, in der wirtschaft hast du mehr

und die ausbildung ist ja anspruchsvoll, das rotz du nicht eben hin, da würde ich 1000 mal eher kaufmann lernen

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@GeldvorUmwelt

Eine Bekannte verdient mit 50 Jahren in Teilzeit (!) über 2500 Euro, und das obwohl sie gute 20 Jahre komplett aus dem Job raus war.

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