der berühmte weg in die selbstständigkeit...

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11 Antworten

Deine Zielgruppe war vor etwa 15 Jahren noch da. Ob es die heute noch in der von Dir angestrebten Altersklasse gibt ist ungewiss.

Der Peter hat Dich mit Fug und Recht darauf hingewiesen nicht als Branchenfremder zu starten. Das Fehlen von Wissenshintergrund bereits im kaufmännischen Bereich ist Nr 1 bei den Gründen des Scheiterns. Was auch eher die Regel als die Ausnahme ist.

Trotzdem kannst Du natürlich mal anfangen Dich wirklich zu informieren. Die ersten Schritte sollten Kontakte mit Wirten sein. Die können Dir aus eigener Anschauung vieles erzählen. Nimm Dir für verschiedene Kneipen jeweils einen Abend. Wenn da wenig los ist natürlich.

Was passiert, wenn man den Laden zu früh dicht macht, weil der Strom teurer ist, als der Umsatz in der Kasse? Was passiert denn, wenn man einen Kicker aufstellt? Was für Arbeitszeiten ergeben sich denn? Welche Aufgaben gilt es zu erfüllen? Umgang mit der Gesundheitspolizei (je nach Bundesland haben die einen anderen Namen, WKD in Baden-Württemberg, veterinär-medizinischer Dienst in Niedersachsen,...) usw.?

Gäste haben kein Interesse an einer sich entwickelnden Gaststätte. Übertrieben gesagt: Beginnt man mit Klappbänken und ändert das mit den Jahren in eine Sofa-Landschaft werden die Gäste das nicht honorieren. Jedenfalls nicht in der Breite. Daher ist das Segment vorher ganz genau und ausreichend zu beschreiben. Nicht nur Geld ist scheu wie ein Reh. Gäste/Publikum ebenso.

Neben der hohen Problematik Zielgruppe ist da auch noch der leider alltägliche Betrug durch Service-Personal. Dieses zu verhindern ist sowohl in einer kleinen Gaststätte finanziell aufwendig, wie in einem größeren Betrieb.

Das bedeutet auch tägliche Anwesenheit. Mindestens zu Kontrollzwecken.

Bei einer kleinen Gaststätte ohne Küche, ein Billiard und zwei oder drei Dartautomaten, ein paar Brettspiele zum Ausleihen, kannst Du ohne die Automaten selber aufzustellen bereits mit einem Eigenkapital von etwa 25.000 Euro ausgehen.

Gaststätten werden wegen des häufigen Scheiterns kaum mit Krediten unterstützt. Der Grundsatz der Banken liegt etwa so, dass Du mindestens drei Sicherheiten brauchst. Dein geschätzter Umsatz wird dabei so wenig Punkte bieten, dass Du von einem KO-Kriterium ausgehen musst.

Trotzdem: Eingangs habe ich bereits geschrieben, dass Du am Besten mit Kneiper-Gesprächen beginnst. Der nächste Punkt sind Gespräche mit Leuten, die später Deine Gaststätte besuchen sollen. Wie müsste es dort aussehen? Was bezahlen sie für Getränke? Welche Getränke werden erwartet? Hoffe das keine Kaffeetrinker Deine Zielgruppe sind, denn dann kannst Du eine Maschine im hohen fünfstelligen Bereich anschaffen. Das ist leider kein Witz, mit einer Kaffeemaschine oder Filterkaffee kann man heute kaum noch Leute bewegen.

Dann eine Frage der Lage. Wo sind die Leute bereit noch hin zu kommen? Schließlich gibt es zwischen autofahren und Bier trinken einen gewissen Zielkonflikt. Wie häufig besuchen die Leute eine "Spiel-Kneipe"? Spiel-Lounge oder Spiele-Bar? Einmal im Jahr? Im Quartal? Im Monat oder in der Woche?

Was würde die Pacht kosten in dem Bereich?

Wenn es dann noch Sinn macht weiter zu planen, dann kann man ans eingemachte gehen und einen Businessplan erstellen.

Das wichtige bei solchen Überlegungen ist: Es hilft Dir nicht nur bei der Geschäftsidee. Sondern auch wenn Du vielleicht einen Meister machen willst und in Deinem angestammten Beruf in die Selbständigkeit gehen willst. Die Fragen verändern sich zwar in der Formulierung, aber nicht in ihrer Richtung. Das ist der Einstieg in jedes Gründungsvorhaben.

Trotzdem: Für die Meisten ist die Eröffnung einer Gaststätte russisches Roulette, mit einer halbautomatischen Pistole. Da kommt die Munition nämlich gleich in die dafür vorgesehene Kammer und wenn das Geschoss dann nicht glücklicher Weise verklemmt, dann war es das. Also die realen Chancen sind gering.

Wenn Du Hilfe brauchst, wegen der Überlegungen, melde Dich. So lange es im Rahmen bleibt helfe ich Dir in meiner Freizeit dabei.

Viel Erfolg.

Nimm Dir einen GRündercoach aus der Datenbank der KfW. Dessen Arbeit wird subventioniert.

Der kann Dir auch beim Businessplan helfen, aber Du kannst auch einen Businessplan workshop belegen und es unter Anleitung machen.

Dann merkst Du auch was es kostet. Der Gründercoach kann Dir beim Weg zu Banken und Institutionen helfen.

Ich schlage Dir vor; ein Existenzgründer-Seminar zu besuchen. Dort werden allegmeine Grundlagen zur Selbständigkeit vermittelt. (Zugangsvoraussetzungen, Businesspaln, Kapitalversorgung, Versicherungen...) Dann kannst Du Deine Lounge oder Bar suchen. Danach einen Businessplan für jedes für Dich in fragekommende Projekt aufstellen. Wenn Du zu einem Ergebnis gekommen bist, gehe zu einem Berater, zum Beispiel des DeHoGa oder KFW und lasse ihn prüfen. Viel Erfolg. Noch ein Tipp - ÜBERSTÜRTZE NICHTS

In Deutschland machen jede Menge Kneipen dicht. warum wohl?

Wenn du das Geld für einen neuen Betrieb nicht hast, kannst du das vergessen. Eine Bank, die das finanziert wirst du nicht finden.

Hallo, ich halte es für sinnvoller wenn Du dich in Deinem erlernten Beruf selbstständig machst. Wenn Du in der Gastro - wie so viele - ungelernt einsteigst, kein Kapital hast und auch nicht wirklich einen Plan da solltest du die Zukunft Deiner jungen Familie nicht auf das Spiel setzen, denn das tust Du damit unweigerlich. Ich wundere mich immer wieder wie oft hier solche und ähnliche Fragen gestellt werden. Werden die Leute denn niemals klug. Ich empfehle dir auf Deinem Profil unter Expertenstatus INSOLVENZ anzugeben. Da findest Du die ganzen Leute die 2 Jahre weiter sind als Du. Viel Erfolg, Peter

Hallo, Ich würde sagen, du beschreibst so etwas wie eine gemütliche Lounge. Hilfe kannst du dir bei Beratern suchen z.B. gibt es für so etwas Unternehmensberater. Dein Startkapital musst du dir selbst in etwa ausrechnen. Du schaust halt und rundest dann grob was du alles brauchst und wie viel das ca. kostet. Viel Erfolg für dein Vorhaben ! LG

So kommen wir der sache schon näher. Eine Lounge also. :))

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Erstell ein Businessplan da drin wirst du deine Fragen nach und nach selbst beantworten. Anhand deiner Fragestellung behaupte ich mal das du ganz am Anfang bist und nix zu Papier gebracht hast. Schreib erstmal 10 Seiten über dein Vorhaben und dann kann man dir tipps über Finanzierung ,Förderung ect geben. Ist zu früh . Achso wenn du sowas wirklich durchziehen möchtest solltest du schonmal eine Bank suchen die dir 250000 leiht dafür solltest du allerdings schon 50000 Startkapital in der Tasche haben.

Es soll ja keine Luxuslounge werden....250000€ ist ja übertrieben!

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@okan7166

Wenn du tiefer in die Materie gehst wirst du schnell merken das ich wenig kalkuliert habe. Bei so einem Vorhaben ist es nicht viel Geld. Der Laden soll doch pro Tag Minimum 1000 abwerfen oder nicht?

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Was kostet denn so ein berater? und wo finde ich denn einen existenzgründerseminar?

die beratung soll bezuschusst sein bis zu 90% stimmt dass?

Willst du dich nun als Elektroinstallateuer oder als Kneipenwirt selbständig machen? Hier ist bestimmt nicht der richtige Ort, um sich über solche Sachen zu informieren. Da du null Ahnung hast, solltest du dir professionelle Informationen und Rat holen.

wenn du es so nennen willst als kneipenwirt. Ich erhoffe mir hier ja nicht dass mir jemand hier mein geschäft aufbaut. Ich hole mir informationen ein die mich weiter bringen. Es wird hier bestimmt jemand sein der mir meine fragen beantworten kann.

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guck mal nach gruenderbafög. und was ein geeignete Immobilie dafür kostet, was das mobilliar kostet.billiardtische kosten glaub ich mindestens 2 k. ganz billig ist sowas also nicht. geh doch mal in eine kneipe/lokal / sowas was du halt machen möchtest in einer anderen stadt und frag den besitzer wie es bei ihm lief und läuft und was es gekostet hat. hol mehr infos ran!

Nun die frage aller Fragen... Wie schreibt man einen Businessplan?

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