Der Autoverkäufer hat verschwiegen, dass das Auto viel zu viel Öl verbraucht, 2 Liter auf 1000km, kann ich das Auto zurück geben?

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7 Antworten

Zwei ganz wesentliche Punkte sind in deiner Fragestellung leider nicht enthalten.

1. Wurde das Auto von einem gewerblichen oder von einem privaten Verkäufer gekauft? Und falls es von einem privaten Verkäufer verkauft wurde, wurde ein Gewährleistungsausschluss vereinbart?

2. Wie viel Zeit ist seit der Übergabe verstrichen?

Ohne Antworten auf diese beiden grundlegenden Punkte kann dir niemand eine seriöse Antwort geben.

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Erstmal wichtig: Hast du von privat oder von gewerblich gekauft und was genau steht im Vertrag?

Hast du von privat gekauft und im Vertrag "gekauft wie gesehen" vereinbart, kannst du es nicht zurück geben, völlig egal welche Mängel du entdeckst.

Ist es von einem gewerblichen Anbieter stellt sich zunächst die Frage worin genau der Mangel besteht. Ein so hoher Ölverbrauch deutet ja auf ein anderes Problem mit dem Motor hin. Das müsste man erstmal lokalisieren und dann abschätzen: Konnte der Verkäufer davon wissen? Musste er davon wissen?

Und auch hier ist dann wichtig was im Kaufvertrag steht ...

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migebuff 30.06.2016, 11:28

"gekauft wie gesehen" vereinbart, kannst du es nicht zurück geben, völlig egal welche Mängel du entdeckst.

Magst du kurz die Rechtsgrundlage zitieren, die Betrug legalisiert, wenn dieses Geschreibsel im Vertrag steht?

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sirpemel 30.06.2016, 11:33
@migebuff

Mir gings hier nur um die Praxis, ich leiste keine Rechtsberatung.

Die offensichtlichen Mängel des Wagen hast du gesehen und kannst sie - wegen gekauft wie gesehen - nicht beanstanden.

Die versteckten Mängel des Wagens konntest du nicht sehen, du kannst aber dem Verkäufer auch nicht nachweisen dass er sie kannte - sie sind ja versteckt.

Der Betrug wird dadurch nicht legal und das hab ich auch nicht behauptet. Ich hab nur gesagt dass du in der Praxis keine Chance hast den Wagen zurück zu geben.

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Interesierter 30.06.2016, 12:49

"Gekauft wie gesehen" ist kein rechtswirksamer Ausschluss der gesetzlichen Sachmängelhaftung. Es besagt eigentlich nur, dass der Käufer das Auto vor dem Kauf gesehen hat. Arglistige Täuschung wird durch diese Vereinbarung erst recht nicht legitimiert.

Beim Kauf von einem gewerblichen Verkäufer kommt es nicht darauf an, ob dieser davon wusste. Entscheidend ist die Frage, ob die Beweislastumkehr noch gilt. 

Sorry, aber in deiner Antwort ist so gut wie nichts richtig. Deswegen, lass es bitte, denn du bist dem Fragesteller keine Hilfe.

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sirpemel 30.06.2016, 14:05
@Interesierter

Beim Privatverkauf kann ich doch sehr wirksam die Sachmängelhaftung ausschließen und in jedem Standardvertrag ist das auch der Fall? Dass dafür mehr als 3 Worte im Vertrag nötig sind, ist ja wohl selbstverständlich. Im allgemeinen Sprachgebrauch steht "gekauft wie gesehen" eben für diesen Umstand - natürlich ist das keine rechtswirksame Klausel wenn ich 3 Worte hinschreibe. Ich hab dazu geschrieben dass es in jedem Fall darauf ankommt was im Kaufvertrag steht.

Der Threadersteller wird hier keinen juristisch korrekt ausformulierten Beitrag zur Gesetzeslage erwarten können. Jeder schreibt hier frei Schnauze was er selbst denkt und erlebt hat. Bitte weise mich gerne darauf hin wenn ich Unsinn schreibe, so ist allen geholfen.

Und wenn du das nötige Fachwissen hast, so verwende doch deine Zeit darauf dem Fragesteller eine kompetente Antwort zu geben anstatt mich darum zu bitten ich möge doch bitte meine Aktivität hier einstellen. Den Eindruck dass hier zu allen Themen nur Experten antworten und mich meinen Antworten da schwer aus dem Raster falle habe ich nun wirklich nicht.

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Interesierter 01.07.2016, 00:08
@sirpemel

Wenn hier jemand eine Frage stellt, dann hofft er auf korrekte und kompetente Antworten. Wenn du diese nicht bieten kannst, solltest du Halbwissen nicht als Wissen verkaufen und dieses zumindest als solches kennzeichnen.

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Ich gebe "Sirpemel" recht!

Dazu noch ein paar Tipps. Wende dich an den Vorbesitzer, frag den was mit dem Auto war. Kontrolliere - notfalls mit Hilfe eines Fachmannes - das Auto auf weitere Mängel und ob der angegebene Kilometerstand zum Gesamteindruck des FZ passt. Es wird heutzutage oft an den tachoständen gedreht. Vielleicht erreichst du so die Rückgabe/Wandlung des Kaufvertrages. Ich habe das schon bei zwei Freunden geschafft.

Auf viele Km weist hin: Lenkrad Schaltknauf und Pedalgummis abgegriffen. Verschmutzung des Motores, Steinschläge im vorderen Bereich ..... Für den Fall, dass du viel Geld ausgegeben hast mag sich ein Gutachter lohnen. Eventuell findest du einen der erstmal drüberschaut und dir sagt ob du Aussichten auf Erfolg hast.

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da müsstest du erst mal klären, wie hoch der Ölverbrauch bei dem Schlitten beim gegenwärtigen Kilometerstand "normal" ist; wenn da schon 100 000 km auf dem Tacho stehen, wirst du wohl wenig dagegen machen können. 

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CaptnCaptn 30.06.2016, 10:00

Das ist nicht richtig. Ein Verbrauch von 2 Liter Öl auf 1000km ist bei keinem Fahrzeug normal, weder bei einem brandneuen noch bei einem Fahrzeug mit 150.000km, das weißt immer auf einen defekt hin (außer bei einem Wankelmotor).

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Nemo75 30.06.2016, 10:24

Max ist 1 Liter auf 1000km!
Alles andere ist zu großer Verschleiß/Defekt

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martinzuhause 30.06.2016, 10:34
@Nemo75

oder öl mit viel zu geringer viskosität. welches da eingesetzt werden soll steht in den papieren

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das wird schwierig. er hat dir sicher nicht zugesichert wieviel öl das auto verbraucht. das ist auch immer von der fahrweise und dem verwendeten öl abhängig

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Nemo75 30.06.2016, 10:25

Aber nie 2 Liter auf 1000km!

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martinzuhause 30.06.2016, 10:32
@Nemo75

es kann zu dünnes öl eingesetzt werden. da ist der verbrauch dann "normal".

es steht auch nicht da wie alt das auto ist und was für ein motor mit welcher laufleistung verbaut ist.

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Privatkauf?
Ordentlichewr Kaufvertrag vorhanden?
Auto wie alt, wiviel km?
Probefahrt gemacht?
Auto vor dem Kauf prüfen lassen (z.B. TÜV)?

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Musst schon genauere Angaben, auch über das Auto, machen.....

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