Der Angriff auf die Seele - wie fühlt ihr?

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7 Antworten

Beschäftige Dich ein wenig mit den Hintergründen. Ich meine damit nicht, sich einer Religion oder Erlösungsphantasie an den Hals zu werfen, aber sich mit dem zu beschäftigen, was wir mittlerweile an brauchbaren Arbeitshypothesen haben darüber, wie dieses lustige Universum und dieser durchgeknallte Sandkastenplanet und unser(e) Leben hier funktionieren und warum...

Alles Teil eines großen Erfahrungsspiels und daher ist nichts "schlimm" oder "falsch", zumindest wenn man es auf der übergeordneten Ebene betrachtet. Genauso wie es nicht wirklich schlimm ist, wenn in einem Computerspiel eine Stadt zerstört wird - auch wenn die virtuellen Wesen vielleicht in ihrer "Realität" gar fürcherlich zu leiden meinen...

Daß man innerhalb des Spiels trotzdem die volle Breitseite der Emotionen abkriegt und durchlebt - hey, dafür sind wir hier... ;-) Man kann üben, etwas gelassener zu werden und mit der Zeit den Fokus mehr auf das Schöne und was man gestalten möchte zu lenken.

Aber ansonsten: sei stolz. Nur herzlose Dummköpfe (oder scheinerleuchtete Dimensionsflüchter) leiden in dieser Welt nicht. Bewahre Deine Emotionen.

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Hej, ist so. Ohne Licht kein Schatten, ohne schwarz kein weiß. Die Kunst besteht darin zu merken wenn man glücklich ist, das können die wenigsten. Und darin in der Trauer und dem Schmerz nicht, oder nur kurzfristig, zu versinken. Genau so wie man sich da rein steigern kann, kann man sich auch zwingen sich da nicht rein zu steigern.

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Ich fürchte, "Angriffe auf die Seele" sind wie ein Streichholz auf der Toilette. Der Toilettengeruch verschwindet, wenn man ein Streichholz angezündet hat, weil der Körper von Natur aus den Geruch von Verbranntem in den Vordergrund schiebt. Da Feuer potentielle Gefahr für Leib und Leben darstellt.

So überlagern oftmals die unangenehmen Dinge die guten. Es liegt zunächst in der Natur. Aber da wir Menschen sind, ist es uns möglich, die Instinkte bis zu einem gewissen Grad zu berherrschen/unterdrücken. Die positiven Dinge stärker zu betonen, ist in meinen Augen eine Sache des Trainings - man darf sich nicht gehen lassen.

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Diese Frage wie der Mensch mit dem Leid umgehen soll beschäftigt seit jahrtausenden die Menschheit.

Der Hinduismus und der Buddismus wollen dem Leid aus eigener Kraft entrinnen indem sie sich selbst auslöschen , indem sie sich dahin bringe nicht mehr wiedergeboren zu werden.

Der Westliche Hedonismus setzt dem Leid ..die Jagd nach jedem erdenklichen Genuss entgegen.

Andere denken Positiv....wieder andere versinken vollständig im Leid und finden keinen Ausweg ausser Drogen und Alkohol. Andere wählen den Suizid....

Ich denke es ist eine Illusion zu denken es wäre möglich auf Erden immer glücklich zu sein . Denn schliesslich befinden wir uns nicht im Paradies. die ganze Schöpfung fiel ......in einen Bodenlosen Abgrund .

Für mich ist es wichtig das ich eine Stategie finde wie ich mit dem Wechsel vollen Leben ,das ja einer Achterbahnfahrt gleich klarkommen kann.

Ich habe lange gesucht ...vieles ausprobiert und die Lösung habe ich nach langer langer Suche tatsächlich im Christentum gefunden.

Jesus Christus hat mir grossen Frieden ins Herz gebracht und ich kann es oft kaum glauben,...........das es so einen Frieden trotz allem Leid das hier auf Erden einfach dazugehört überhaupt geben kann.

Jesus Christus sagt dazu : .."Kommt alle zu mir die ihr Mühselig seid und euch plagt...ich werde euch Ruhe verschaffen ...!

So kann ich heute nur mit dem Hl Augustinus ausrufen : " Ach warum habe ich dich (Jesus ) so spät geliebt !"...

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danke für die antworten, sorry dass ich mich dazu so spät geäußert habe. Mit so langen Texten habe ich gar nicht gerechnet, habe sie mir aber durchgelesen. Es stimmt schon, man kann nie dauerhaft glücklich sein. Aber auch nicht in ein Loch fallen. Ziemlich schwierig dann wieder rauszukommen

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Ersetze "man" durch "ich". Es trifft auf mich überhaupt nicht zu, was Du schreibst.

Trauer ist nur ein Gefühl und gehört zum Leben. Sie wrd nur deshalb als negativ empfunden, weil wir sie negativ bewerten. Lass die Berwertung weg, schon ist sie weniger schlimm.

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TheShaman 14.07.2011, 17:03

Wichtiger Punkt - "ich" sagen, Verantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen, weder auf andere projezieren noch sich in der virtuellen "man"-Herde verstecken... fettes DH

Das mit der Bewertung ist allerdings eine zweischneidige Geschichte - oft wird da sehr nah an der Oberfläche gearbeitet (Reframing im NLP, "Nicht Bewerten" bei den Wohlfühl-Esos) und tief unten trauert und leidet es immer noch und macht sich zusätzlich ein schlechtes Gewissen, weil es doch nicht "bewerten" darf... ;-)

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Kristall08 14.07.2011, 17:30
@TheShaman

Ich persönlich fand es sehr hilfreich, Trauer einfach nur als Gefühl zu sehen, welches bestimmte Empfindungen in mir auslöst. Stammt übrigens in dem Fall nicht aus dem NLP, sondern von Khalil Gibran. ;-)

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Sehr schöne Frage :) Ich hab früher wirklich immer so gedacht.Manechmal war ich monatelang depremiert und hab nie an die sachen gedacht die ich habe.Aber ich hab gelernt das das Leben zu kurz ist um zu trauern.Man muss es genießen und ich versuche immer an die schönen sachen zu denken:)

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