Depressiver Vater

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6 Antworten

Liebe(r) antonalb,

Du schreibst, dass dein Vater vor ca. 3 oder 4 Jahren an Depressionen erkrankt ist und dann 6 Wochen in einer Kur in einer Psychiatrischen Anstalt war, wo ihm Tabletten verschrieben wurden. Frage: Wurden in der Klinik die Ursachen für die Entsteheung seiner damaligen Depression gesucht und gefunden?

Die Tabletten (mal abgesehen davon, dass die evtl. laut Auskunft der Therapeutin deiner Mutter nicht richtig gewählt waren) können m.E. die Symptome einer Depression bekämpfen, evtl. Stoffwechselprobleme minimieren und physiologische Ursachen angehen, aber wenn die Ursachen mit irgendwelchen negativen Erfahrungen z.. zusammenhängen sollten (seine schlimmen Albträume werden ja eine Ursache haben?), dann scheint mir eine Heilung in 6 Wochen nicht möglich. Du hast geschrieben, dass dein Vater auch in Therapie ist ich denke nur, so was könnte langfristig seine Heilung bewirken. Aber das läuft ja, so wie du schreibst, nicht gut, wenn dein Vater da nicht mehr hin will und nichts mehr auf die Ärzte gibt.

In der langen Zeit müsste aber doch der Psychologe irgendeine Vermutung haben, was die Ursachen bei deinem Vater sein könnten und was ihm helfen könnte? Du schreibst, dass die Therapeutin deiner Mutter und der Psychologe deines Vaters im Kontakt stehen. Auch wenn das Sinn macht, mich wundert das schon, denn eigentlich gibt es ja eine ärztliche Schweigepflicht und der Psychologe deines Vaters darf ohne Zustimmung deines Vaters seiner Kollegin kein Sterbenswort über seinen Fall erzählen. Auch halte ich eine Ferndiagnose seitens der Therapeutin deiner Mutter für etwas fragwürdig

. Ausserdem: Wie lange ist dein Vater nun bei diesem Psychologen in Behandlung? Sollten das jetzt auch schon einige Jahre sein, warum ist da bisher scheinbar so wenig bei rausgekommen.

Sorry, wenn das jetzt erst mal vermutlich reichlich resignativ auf dich wirkt, ich denke aber dass diese Fragen vielleicht auch helfen können die Frage zu klären, warum dein Vater so eine Verweigerungshaltung an den Tag legt? Vielleicht hilft das etwas weiter um mit ihm gemeinsam nach einem guten Weg zu suchen?

Liebe Grüße, Thomas

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Lieber Anton, Deine Mutter könnte darauf bestehen und ihm mit Scheidung drohen, wenn er nicht geht, letztendlich ist es seine Entscheidung. Ich mache mir aber viel mehr Sorgen um Dich, du machst dir mehr Sorgen als dein Vater um sich selbst. Ich denke du selbst brauchst entweder eine Therapeuten oder ein Stelle wo du deine Sorgen los wirst, denn sonst wirst du auch noch depressiv. Möglicherweise kann deine Mutter , für deinen Vater einen gesetzlichen Vertreter beantragen, der dann für die Sorge um die Gesundheit zuständig ist, denn dein Vater ist wegen der Krankheit offensichtlich nicht in der Lage für seine Gesundheit zu Sorgen, hier in Hamburg gibt es dafür den Insel e.v .

http://www.insel-ev.de/Dateien/kontakt.html aus welcher Stadt kommst Du , ich kann Dir Kontaktadressen heraus suchen :-)

Gruß IP

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also dein vater könnte versuche nen jont zu rauchen das hat mein opa VERSCHRIEBEN bekommen als er an depressionen leidete allerdings schwerere wesentlich schwerere und als er 1joint graucht hat gings ihm 1woche gut und nach 3monaten war er seine depressionen größtenteils los er hatte nur 2rückschläge

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Kommentar von lotti1234
28.12.2011, 14:05

was bringt bitte diese Antwort???

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Wow..da trägst du eine schwere Last mit dir herum, das kannst du ohne Hilfe gar nicht schaffen, du musst unbedingt mit dem Therapeuten deiner Mutter sprechen oder mit sonst einem Arzt. Diese Probleme schafft nicht mal ein Erwachsener!

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Kommentar von antonalb
09.10.2011, 19:19

Und was soll dann die Therapeutin machen, wenn er sich weigert zum Arzt zu gehen?

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Leider kannst du da nicht viel machen...
Dein Vater muss das selbst sehen und sich bewusst werden,
dass er eben doch nicht gesund ist.
Aber vielleicht setzt ihr euch nochmal mit ihm hin und erklärt ihm,
dass ihr ihn nicht in einer Anstalt sehen wollt,
er jedoch irgendwann vllt. zwangseingewiesen wird, wenn er so weitermacht.

Aber wie gesagt, er muss selbst dazu bereit sein.

Du solltest auf jeden Fall auch zu einem Psychologen gehen
und DIR SELBST erstmal helfen!

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Kommentar von antonalb
09.10.2011, 19:29

Danke für deine hilfreiche Antwort. Ja, er wird schon sehr bald wieder anstaltsreif werden, da bin ich mir sicher.

Werd ich demnächst machen. Danke!

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Er könnte versuchen, nen Joint zu rauchen. Marihuana is medizinisch überaus wertvoll, bei mir hats ungeheim geholfen.

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Kommentar von antonalb
09.10.2011, 19:11

Ich bitte dich, ich bin in einer echt sch*iß Situation, sowas hilft mir nicht weiter. Mein Vater ist der Mensch wo eher sterben würde als sich mit illegalen Drogen zuzudröhnen.

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Kommentar von IP1965
10.10.2011, 15:40

wie kannst du nur so einen Tipp geben , der Vater gehört in professionelle Hilfe und sonst gar nichts !!!

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